{"id":4762,"date":"2022-07-23T12:07:06","date_gmt":"2022-07-23T10:07:06","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=4762"},"modified":"2022-07-23T14:35:36","modified_gmt":"2022-07-23T12:35:36","slug":"der-humanitaristische-heiligenschein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2022\/07\/23\/der-humanitaristische-heiligenschein\/","title":{"rendered":"Der humanitaristische Heiligenschein"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Religion ohne Gott?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Humanitarismus hat sich zur Religion der Selbstvergottung des Menschen entwickelt. Er erkennt nichts H\u00f6heres an die Idee vom \u201eMenschen an sich\u201c, dem er fr\u00fcher Gott vorbehaltene Attribute wie eine spirituell verstandene W\u00fcrde zuspricht. Udo Di Fabio, 1999-2011 Richter am Bundesverfassungsgericht, identifizierte als materiellen Kern der Idee und den Sinn des Begriffs \u201eW\u00fcrde des Menschen&#8220; die s\u00e4kularisierte christliche Vorstellung von der Gottesebenbildlichkeit jedes Menschen.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDer moderne Ursprung dieser radikalen Idee liegt auf der Hand. Der Humanismus, repr\u00e4sentativ verewigt durch die kleine Schrift <em>Pico della Mirandolas<\/em> \u00fcber die W\u00fcrde des Menschen, beginnt die Konstruktion seines Ideengeb\u00e4udes mit einer im Grunde nur notd\u00fcrftig kaschierten Gottesl\u00e4sterung. Die biblische Offenbarung, wonach jeder einzelne Mensch ein Ebenbild Gottes sei, wird von seinen transzendenten theologischen Wurzeln und den praktischen Demutsermahnungen getrennt. Die jeweils einzelne Gottesebenbildlichkeit wird zur Identit\u00e4t des Menschseins schlechthin gemacht, wenn jeder Mensch auf Erden in den Rang eines gottgleichen Sch\u00f6pfers erhoben wird und jeder als Sch\u00f6pfer seines Schicksals, im Range gleich.\u201c<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p><cite>Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit, 2005, S.98.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die politische Ideologie des Liberalismus beruht auf einer Reihe axiomatischer Glaubenss\u00e4tze, von denen der weltanschauliche Humanitarismus einer ist. Ein anderer ist die Vorstellung, wenn man alle gesellschaftlichen Akteure m\u00f6glichst frei interagieren lasse, stelle sich wie von unsichtbarer Hand das \u00f6konomische Gemeinwohl ein. Ebenso soll sich so etwas wie ein Surrogat f\u00fcr \u201eWahrheit\u201c manifestieren, wenn in allumfassender Diskussion jeder Diskutant seine Argumente beisteuern darf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Staatsreligion der Freistaaten<\/h2>\n\n\n\n<p>Offenkundig kann es in den K\u00f6pfen der gro\u00dfen Masse kein dauerhaftes Glaubensvakuum geben. Wer mit Erbschuld, S\u00fcnde und \u201efroher Botschaft\u201c nichts anfangen kann, ersetzte in den meisten F\u00e4llen nur den Glauben an den biblischen Gott durch einen anderen Glauben: den an <em>den Menschen<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u201eDer Mensch\u201c bildet den Dreh- und Angelpunkt einer neuen inoffiziellen Staatsreligion unserer Tage. Als h\u00f6chstes Wesen trat er seit der Renaissance an die Stelle Gottes, und zwar gerade nicht irgendein wirklicher Einzel\u00admensch oder viele bestimmte Einzelmen\u00adschen, sondern eine abstrakte Idee vom <em>Menschen an sich<\/em>. Wenn bisher Gott das sittliche Gute verk\u00f6rperte, fiel diese Rolle jetzt dem Menschen zu. Das rief schon bald Spott hervor:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Weil diese zur <em>Menschlichkeit<\/em> vollen\u00addete Sittlichkeit mit der Re\u00adli\u00adgi\u00adon, aus der sie geschichtlich hervorge\u00adgangen, sich v\u00f6llig aus\u00adein\u00adan\u00adder\u00adgesetzt hat,&#8220; prognostizierte&nbsp; Max Stirner 1845, &#8222;so hinderte sie nichts, auf eigene Hand Religion zu werden.&#8220; Dazu komme es, wenn dem Menschen der Mensch das h\u00f6ch\u00adste We\u00adsen sei: &#8222;Hat man da nicht wieder den Pfaf\u00adfen? Wer ist sein Gott? <em>Der<\/em> Mensch? Was ist das G\u00f6ttliche? Das Mensch\u00adliche!&#8220;<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Indem Stirner die Humanit\u00e4t als die Staatsreligion des freien Staates bezeichnete<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, durchschaute er bereits 1845 den notwendigen Zusammenhang zwischen Humanitarismus und Liberalismus. Der \u201efreie Staat\u201c war n\u00e4mlich 1845 eine liberale Forderung und ist heute verwirklicht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die christliche Vorstellung eines irgendwo thronenden und waltenden Gottes selbst bei vielen deutschen Christen, wie sie sich noch nennen, in synodalem Palaver verdunstet ist, k\u00f6nnen orthodoxe Christen noch richtig \u00e4rgerlich werden. Der Russe Alexander Dugin erkennt richtig, da\u00df der kernhumanitaristische Liberalismus wie eine Religion geglaubt wird. Da\u00df dabei der \u201eMensch an sich\u201c auf den Thron gesetzt und Gott funktionslos geworden ist, nennt er satanisch:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Wenn wir genau hinschauen, werden wir in der Tat Fanatismus, Manie und religi\u00f6sen Glauben an Liberalismus und Fortschritt entdecken. W\u00e4hrend diese Modelle nicht funktionieren, werden Nobelpreise zu Recht an die Autoren der Konzepte f\u00fcr ein exponentielles, geometrisch progressives Wachstum der globalen liberalen Wirtschaft vergeben. Ein paar Jahre nach solchen Nobelpreisen stellt sich das Gegenteil heraus, alle Indikatoren sinken. Und doch, die Nobelpreistr\u00e4ger sterben und die Religion bleibt. Eine liberale und in gewisser Weise satanische Religion. [..] In der Tat hat der Liberalismus den Platz der Religion eingenommen. Die Dogmen des liberalen Verst\u00e4ndnisses: Fortschritt, das Individuum, das Individuum ist in der Tat eine Art Theologie. Sie hat keine g\u00f6ttliche Dimension, aber sie beharrt auf diesen Dogmen, Regeln und Normen, genau wie die mittelalterliche Theologie.<a id=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p><cite>Alexander Dugin, Der Liberalismus hat den Platz der Religion eingenommen, <a href=\"https:\/\/synergon-info.blogspot.com\/2022\/07\/der-liberalismus-hat-den-platz-der.html\">Synergon 22.7.2022<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.geopolitika.ru\/article\/liberalizm-zanyal-mesto-religii\">original auf Geopolitika<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"http:\/\/digi.ub.uni-heidel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4766\" srcset=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-300x199.jpg 300w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-768x510.jpg 768w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-1536x1021.jpg 1536w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-2048x1361.jpg 2048w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-900x598.jpg 900w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043b-1280x851.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Im Mittelalter glaubte man an Gott und sah in der Geldgier etwas S\u00fcndhaftes. Unsere Zeit glaubt an &#8222;den Menschen&#8220; und betrachtet die Freiheiten des globalen Finanzmarkts als Gebot der Humanit\u00e4t.<br>Abbildung: <a href=\"http:\/\/digi.ub.uni-heidelberg.de\/diglit\/cpg471\/0043\">Hugo von Trimberg, Der Renner<\/a>, um 1430.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die ideologische Wundert\u00fcte<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu den inneren Widerspr\u00fcchlichkeiten des Humanitarismus geh\u00f6rt es, da\u00df er einerseits an eine spirituelle \u201eGleichheit\u201c aller Menschen glaubt. Schlie\u00dflich steckt in jedem gewisserma\u00dfen der \u201eMensch an sich\u201c. Das hinderte allerdings gerade den angels\u00e4chsischen Liberalismus des 19. Jahrhunderts nicht an einem handgreiflichen Rassismus:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Einst war es eine rassistische Vision, da\u00df es &#8222;Wei\u00dfe&#8220; gab, die als &#8222;erste Klasse&#8220;, &#8222;Gelbe&#8220; als &#8222;zweite Klasse&#8220; und &#8222;Schwarze&#8220; als &#8222;dritte Klasse&#8220; wahrgenommen wurden. Reiner Rassismus. Sie geht auf das neunzehnte Jahrhundert zur\u00fcck. Sie wurde \u00fcbrigens haupts\u00e4chlich von Liberalen praktiziert. Der englische, britische Liberalismus war v\u00f6llig rassistisch. Manchmal wird gesagt, da\u00df der Rassismus mit Hitler nach Europa kam. Aber der Rassismus kam aus England nach Deutschland, aus dem liberalen britischen England, durch die Schriften von Chamberlain. Die Deutschen waren keine Rassisten, bis dieser b\u00f6sartige, monstr\u00f6se Einflu\u00df der englischen Liberalen zu ihnen kam. Der Liberalismus ist in seinen Wurzeln ein rassistisches Ph\u00e4nomen.<\/p><cite>Alexander Dugin, Der Liberalismus hat den Platz der Religion eingenommen, <a href=\"https:\/\/synergon-info.blogspot.com\/2022\/07\/der-liberalismus-hat-den-platz-der.html\">Synergon 22.7.2022<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.geopolitika.ru\/article\/liberalizm-zanyal-mesto-religii\">original auf Geopolitika<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Heute hat sich der \u201ehumanit\u00e4re\u201c Rassismus argumentativ umgedreht, ohne deshalb an rassistischem Gehalt einzub\u00fc\u00dfen. Unter der offiziellen Fahne eines \u201eAlle Menschen sind gleich\u201c werden wieder Menschen selektiert in schwarze und wei\u00dfe, gute und b\u00f6se. Die B\u00f6sen sind jetzt zum Beispiel die \u201ealten wei\u00dfen M\u00e4nner\u201c, die den Schwarzen angeblich alles eingebrockt h\u00e4tten. Und weil in fr\u00fcheren Jahrhunderten Schwarze kolonialisiert, unterdr\u00fcckt oder ausgebeutet worden seien, sollen ihre Nachkommen heute privilegiert werden. Ohne erneute Einteilung nach rassischen Kategorien geht das aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Deutschen eine \u201ebesondere Verantwortung\u201c zuschreibt wegen \u201eunserer Vergangenheit\u201c, diskriminiert bereits, weil mehr \u201eVerantwortung\u201c ein Weniger an Freiheit beinhaltet. Weil Deutschland sich in der Epoche des Kolonialismus b\u00f6se danebenbenommen haben soll, nach heutigen humanitaristischen Ma\u00dfst\u00e4ben, sollen uns jetzt Zahlungspflichten auferlegt werden. Sie und ich m\u00fcssen also arbeiten gehen, um Geld an gl\u00fcckliche Empf\u00e4nger zu zahlen, deren Ururgro\u00dfv\u00e4ter Unrecht widerfahren sei. Uns werden wegen unserer Abstammung Pflichten auferlegt, von denen die Geld Fordernden frei sind. Solches Denken kommt nicht ohne rassistische Denkkategorien aus.<\/p>\n\n\n\n<p>In den USA ist dieser Rassismus bereits weiter auf dem Vormarsch: Beim Zugang zu Universit\u00e4ten werden Angeh\u00f6rige rassischer Minderheiten h\u00e4ufig privilegiert. Selektiert und quotiert wird dabei nicht nach Ma\u00dfst\u00e4ben pers\u00f6nlicher Verantwortung, sondern nach Hautfarbe. Nachkommen j\u00fcdischer Immigranten aus der Zeit des 3. Reichs sind dabei gegen\u00fcber sogenannten Farbigen genauso unterprivilegiert wie andere \u201ewei\u00dfe M\u00e4nner\u201c, obwohl ihre Vorfahren kaum an Negersklavenhaltung beteiligt gewesen sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die heilige Dreifaltigkeit des Geldes<\/h2>\n\n\n\n<p>So ist der ideologische Humanitarismus wie eine Wundert\u00fcte, aus der sich jeder die Argumente nehmen kann, die er gerade braucht. Das kann f\u00fcr geistig weniger Leistungsf\u00e4hige, die gern studieren oder Professor werden wollen, das Argument der Diskriminierung ihrer Ahnen sein. Antideutsche Linksextremisten m\u00f6chten unser Volk schrumpfen sehen und fordern unbegrenzte Immigration \u201eaus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich entdecken die Lenker der gro\u00dfen Geldstr\u00f6me, es sei ein Gebot der Humanit\u00e4t, die Str\u00f6me von Waren und Menschen durch keine Grenzen aufzuhalten. Wie man im Mittelalter im Namen Gottes Interessen- und Eroberungspolitik betrieb, betreibt man sie heute im Namen des Internationalismus, Kosmopolitismus und Humanitarismus. Sie sind die hei\u00adlige Dreifaltigkeit unserer Zeit. Mit angeblichen Geboten der Humanit\u00e4t kann man heute alles begr\u00fcnden, man mu\u00df es sich nur richtig hindrehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1011\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-1011x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4765\" srcset=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-1011x1024.jpg 1011w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-296x300.jpg 296w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-768x778.jpg 768w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-1517x1536.jpg 1517w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-2023x2048.jpg 2023w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-88x88.jpg 88w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-900x911.jpg 900w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cpg471__z4-043a-1280x1296.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px\" \/><figcaption>Geldgier galt im Mittelalter als b\u00f6se. F\u00fcr den Liberalismus wurde sie zur systemrelevanten Eigenschaft, also wurden Gott und Teufel durch einen &#8222;Menschen an sich&#8220; ersetzt.<br>Abbildung: <a href=\"http:\/\/digi.ub.uni-heidelberg.de\/diglit\/cpg471\/0043\">Hugo von Trimberg, Der Renner<\/a>, um 1430.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die \u00d6konomie der westlichen Massengesellschaft und ihr liberaler Zeitgeist bedingen einander wechselseitig. Sie bilden gemeinsam ein selbstreferentielles System. Ein solches System kreist immerfort nur um sich selbst und bleibt im Kern seiner Funktionen von au\u00dfen unbeeindruckt. Erst die r\u00e4umliche Begrenzung der erreichbaren Ressourcen dieser Welt setzt ihm eine un\u00fcberwindliche Grenze. Diese ist den gro\u00dfen Wirtschaftsf\u00fchrern bewu\u00dft. Weil ein Krieg um Rohstoffe oft keine sinnvolle L\u00f6sung w\u00e4re und das Problem nur verschieben w\u00fcrde, mu\u00df der Wirtschaftskreislauf sich umstellen. Ohne nachhaltige und schonende Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen wird sich die Welt in einen M\u00fcllhaufen verwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pl\u00e4ne und Absichten ma\u00dfgeblicher Wirtschaftsf\u00fchrer zu einem <em>Great Reset<\/em> ber\u00fccksichtigen perfekt die wechselseitige Abh\u00e4ngigkeit einer bestimmten Wirtschaftsform und die zu ihr passenden mentalen Einstellungen. Sie sollen den Wirtschaftskreislauf und damit auch die Macht der gro\u00dfen Konzerne langfristig sichern. F\u00fcr Deutschland bedeutet das aus Sicht von M\u00e4nnern wie dem Multimilliard\u00e4r George Soros, dem Leiter des WWF Klaus Schwab und vielen anderen tendenziell die Aufgabe der Nationalstaatlichkeit, unseres Selbstverst\u00e4ndnisses als ethnisches Volk und die v\u00f6llige Einbindung in den internationalisierten Warenkreislauf als blo\u00dfer Wirtschaftsstandort, angef\u00fcllt mit beliebigen Verbrauchern aus aller Herren L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil sich kein politisches oder \u00f6konomisches System dauerhaft gegen den Widerstand seiner Regierten halten kann, mu\u00df dieser durch ideologische Umorientierung gebrochen werden. Diesem Zweck dienen diverse, von Leuten wie Soros finanzierte internationale Nichtregierungsorganisationen (\u201eNGOs\u201c) in diversen Staaten. Mit der n\u00f6tigen finanziellen Ausstattung f\u00f6rdern sie seit Jahren jede Bestrebung, die unseren Staat, unsere demokratischen Institutionen, unseren Selbstbehauptungswillen und unsere Identit\u00e4t untergr\u00e4bt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Umwandlungsprozesses ist eine multikulturelle, internationalisierte Gesellschaft. Sie wird nicht mehr aus Deutschen bestehen, sondern aus einer Mischbev\u00f6lkerung ohne eigent\u00fcmliche Identit\u00e4t. Sie wird keine gemeinsame Kraft aufbringen k\u00f6nnen, sich als demokratisch verfa\u00dftes Ganzes zu verstehen und zu verteidigen: eine amorphe Masse blo\u00dfer Konsumenten und weniger Dienstleister, leicht lenkbar durch Reklame, mediale Meinungskampagnen und ideologische Beeinflussung im jeweils gew\u00fcnschten Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Methode der weltanschaulichen Umorientierung besteht darin, die herk\u00f6mmlichen Glaubensgrundlagen der Bev\u00f6lkerung zu extrahieren und ihr neue einzupflanzen. Die Liebe zum eigenen Volk gilt als rassistisch und wird durch den Glauben ersetzt, globale Vermischung bis zur Unterschiedlosigkeit sei moralisch anzustreben, wenigstens aber hinzunehmen. Um keinen organisierten Widerstand aufkommen zu lassen, wird Hingabe und Opferbereitschaft zu kollektiven Ph\u00e4nomenen als faschistisch gebrandmarkt und ein individualistischer Denkstil gef\u00f6rdert. Zugleich wird \u201eantifaschistischer\u201c Ha\u00df auf die moralisch scheinbar Zur\u00fcckgebliebenen geweckt, die sich der neuen Religion verweigern.<\/p>\n\n\n\n<p>So gewinnt die Vertretung eigener Interessen erst an Durchschlagskraft, wenn sie als Konsequenz und Gebot h\u00f6herer Ordnungsprinzipien ausgegeben wird. Politische Positionen k\u00f6nnen offenbar nicht wirksam propagiert und durchgesetzt werden, wenn ihnen keine religi\u00f6sen Annahmen zugrundeliegen. Zu ihrer Begr\u00fcndung beruft man sich aber nicht mehr auf einen transzendenten Gott, sondern auf den Menschen immanente g\u00f6ttliche Eigenschaften wie die W\u00fcrde, die Gerechtigkeit und eine Reihe weiterer Dogmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ihnen ist in ihrer Summe, ihrem inneren Zusammenhang und ihrer logischen Abh\u00e4ngigkeit voneinander die religi\u00f6se Qualit\u00e4t nicht abzusprechen. Man kann sie nicht beweisen. Man soll sie halt glauben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit, 2005, S.114, Herdegen (Maunz-D\u00fcrig-Herzog, Kommentar zum Grundgesetz, 2005) Art. 1 Abs.1 GG, Rdn.7 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit, 2005, S.98.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum, 1845 (Reclam 1972), S.62.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Max Stirner, 1845 (1972), S.193.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Alexander Dugin, Der Liberalismus hat den Platz der Religion eingenommen, <a href=\"https:\/\/synergon-info.blogspot.com\/2022\/07\/der-liberalismus-hat-den-platz-der.html\">Synergon 22.7.2022<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.geopolitika.ru\/article\/liberalizm-zanyal-mesto-religii\">original auf geopolitika<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Religion ohne Gott? Der Humanitarismus hat sich zur Religion der Selbstvergottung des Menschen entwickelt. Er erkennt nichts H\u00f6heres an die Idee vom \u201eMenschen an sich\u201c, dem er fr\u00fcher Gott vorbehaltene Attribute wie eine spirituell verstandene W\u00fcrde zuspricht. 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