{"id":592,"date":"2019-11-22T08:47:14","date_gmt":"2019-11-22T07:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=592"},"modified":"2019-11-22T12:14:02","modified_gmt":"2019-11-22T11:14:02","slug":"die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/","title":{"rendered":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"\n<p>Alles hat keinen Sinn. G\u00e4be es G\u00f6tter, m\u00fc\u00dften wir ihnen\ndaf\u00fcr auf den Knien danken. Wir Menschen haben n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zur\nSinnstiftung. Was w\u00fcrden wir wohl mit ihr anfangen, wenn schon alles einen Sinn\nh\u00e4tte? Wir k\u00f6nnen allem einen Sinn geben, f\u00fcr welchen auch immer wir uns\nentscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht\nnicht um den Sinn im kleinen Ma\u00dfstab. Schmieden wir uns ein Werkzeug, dann\ngeben wir ihm den Sinn und Zweck, eine bestimmte Aufgabe zu erf\u00fcllen. Das ist\naber nicht die gro\u00dfe Sinnfrage. Die besch\u00e4ftigt uns beim Blick in den\ngestirnten Himmel: \u201eLeuchten die f\u00fcr uns, Geliebter?\u201c \u201eJa, Liebste, ich schenke\ndir den hellen da rechts oben!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Astronomie belehrt uns mittlerweise \u00fcber das Werden und Vergehen von Sternen seit Jahrmillarden. Menschen gibt es seit ein paar hunderttausend Jahren, je nach dem, ab welcher Entwicklungsstufe wir sie so nennen m\u00f6gen. Was haben unsere Vorfahren nicht alles an Gef\u00fchlen und Erwartungen in Sterne gelegt! Leuchten sie doch scheinbar unver\u00e4nderlich, wie an den sich drehenden Himmel \u201egefixt\u201c, in unerreichbarer Ferne: Fixsterne. F\u00fcr uns?<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbei die Epochen, in denen kindliche Gem\u00fcter,\nunwissend noch Suchende, G\u00f6tter in ihnen zu sehen glaubten, die \u00fcber den Himmel\nziehen. Wer glaubt noch an einen lieben Gott, da oben irgendwo \u00fcber den Wolken,\ndie uns oft den Blick ins kosmische Weite verdecken? Mit verbl\u00fcffender\n\u00dcberheblichkeit bilden sich manche ein, das ganze, rund 14 Milliarden\nLichtjahre durchmessende Weltall sei exklusiv f\u00fcr sie geschaffen worden. Daraus\nspricht s\u00e4uglingshafte Egozentrik, die sich selbst im Mittelpunkt seines\nkleinen Reiches um Wiege und Teddyb\u00e4r w\u00e4hnt, und die Milch spendenden Br\u00fcste\nsind gewi\u00df, ganz bestimmt, nur f\u00fcr den kleinen Kerl geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Milchstra\u00dfe nennen wir den Spiralnebel, in dessen\nSeitenarm ein Paar Planeten um eine kleine, gelbe Sonne kreisen, um unsere\nSonne. Ganz bestimmt ist die aber nur f\u00fcr uns geschaffen! Wer das glaubt, wird\nselig. Tats\u00e4chlich ist die Erde unsere Wiege. Doch wer will schon in der Wiege\nsterben, ohne die Welt gesehen zu haben? Wer das nicht will, entwickelt\nkosmisches Bewu\u00dftsein.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gen die Ewiggestrigen sich \u00e4ngstlich wie in den H\u00f6hlen verbergen, in denen unsere Vorfahren einst Tier- und Jagdzauber an die W\u00e4nde malten. Tief in den Schatten, in die das Licht keiner Fackel je drang, lauerte stets das Dunkle, das Unbekannte, das Unheimliche. Mit zauberischen Riten suchten die H\u00f6hlenj\u00e4ger es zu bannen, zu bes\u00e4nftigen. Doch es begleitet unsere Geschichte seit der Zeit magischer Tieropfer \u00fcber die Epoche magischer Menschenopfer bis hin zum rituellen \u201eI\u00df, das ist mein Leib, und trink, das ist mein Blut!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Raumfahrt tut not. Ist wichtig, wann wir unsere\nsch\u00f6ne, bunte Welt durch \u00dcberv\u00f6lkerung in einen M\u00fcllhaufen verwandelt haben\nwerden? Kommt es darauf an, ob es noch Menschen geben wir in jener absehbaren\nfernen Zukunft, in der die Kontinente sich wieder vereinen werden und sich auf\nden meisten Landmassen staubtrockene W\u00fcsten bilden werden. Das ist noch ein\npaar Millionen Jahre hin, belehren uns Geologen. Menschen denken aber weiter in\ndie Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"854\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-854x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-596\" srcset=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-854x1024.jpg 854w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-250x300.jpg 250w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-768x921.jpg 768w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-1281x1536.jpg 1281w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-1708x2048.jpg 1708w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-900x1079.jpg 900w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109-1280x1535.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 854px) 100vw, 854px\" \/><figcaption>Raumfahrt tut not.<br>(Johnny Bruck (1921-1995), Titelbild eines Zukunftsromans<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Menschliches Denken sucht nach Ewigkeiten: ewige\nSeligkeit, ewige Treue, ewiges Gedenken. Wenn unser Ende absehbar ist,\nschockiert uns das. Wir verdr\u00e4ngen es gern. Das Ende der Menschheit ist\nabsehbar. Auf diesem Planeten wird es nicht ewig w\u00e4hren. Da\u00df die Sonne sich in\nferner Zukunft aufbl\u00e4hen und die Erde verschlingen wird, steht kosmologisch\nfest. Wenn unsere Nachkommen dann noch hier sind, ist Schlu\u00df mit ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum auf! Zu den Sternen! Sie sind unsere einzige Chance,\nals Art Mensch Unsterblichkeit zu gewinnen. Mutter Erde m\u00f6chten wir niemals\naufgeben. Aber wir werden uns hier gegenseitig auf die F\u00fc\u00dfe treten und dabei\ndie Natur in den Staub treten. Das ist keine metaphysische Prophezeiung,\nsondern eine Prognose aufgrund der heutigen Lage.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn uns die Gesetzlichkeiten der Physik wirklich\ndauerhaft unm\u00f6glich machen sollten, Auswanderer-Raumschiffe oder dergleichen zu\nfremden Sternen und ihren Planeten zu schicken, wird unsere Spezies keine ewige\nZukunft haben k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen die wissenschaftlich-technische Entwicklung\nvorantreiben. Darin liegt unsere einzige Chance. Dazu geh\u00f6rt ein ethisches\nGrundverst\u00e4ndnis, das dieser Entwicklung keine dumpfen, aus vorgestriger oder\negoistischer Beschr\u00e4nktheit quellenden Grenzen setzt. Wir m\u00fcssen geistig auf\neine kosmische Zukunft vorbereitet sein, wenn wir eine Zukunft haben wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Re\u00adnaissance gingen Wissenschaftler\nzunehmend ohne wer\u00adten\u00addes Vor\u00adver\u00adst\u00e4nd\u00adnis em\u00adpirisch vor. Ihnen wurde evi\u00addent,\nda\u00df das Universum ei\u00adnem in sich wi\u00adder\u00adspruchs\u00adfreien Satz von Na\u00adtur\u00ad\u00adgesetzen\nunterworfen ist. So sah Galilei die Na\u00adtur als ein voll\u00adkom\u00admen ge\u00adord\u00adne\u00adtes\nGan\u00adzes an: Sie handele mit Not\u00adwen\u00addig\u00adkeit und ver\u00adletze nie ihre ei\u00adge\u00adnen\nGe\u00ad\u00adsetze.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>\nDamit hat er das Credo jedes na\u00adtur\u00adwis\u00adsen\u00adschaftlich Den\u00adken\u00adden formu\u00adliert.\nEr betrachtet die Menschen als Teil des Nat\u00fcrlichen und den kausal wirkenden\nNaturgesetzen unterworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Theologen behaupten: Allem Sein liegt eine unvor\u00addenk\u00adli\u00adche,\n<em>sinn\u00ad<\/em>volle Ordnung zugrunde. Ihr seien\nwir unterworfen. Die mo\u00adder\u00adne Na\u00adtur\u00adwissen\u00adschaft dage\u00adgen lehrt: Am Anfang\nwar das Chaos. Alles Stoffliche un\u00adter\u00adliegt n\u00e4mlich dem Ge\u00adsetz des Ord\u00adnungs\u00adver\u00ad\u00adlu\u00adstes,\nder Entropie: es \u00adten\u00addiert immer zum Un\u00adge\u00adord\u00adne\u00adten, Chao\u00adti\u00adschen. Ihm\nwohnt keine erkennbare Quelle <em>sinnvoll <\/em>ordnender\nIn\u00adfor\u00adma\u00adtion in\u00adne. Im chaoti\u00adschen nur Materiellen waltet keine hei\u00adlige\nOrdnung. &#8211; Nur ein personales Be\u00ad\u00adwu\u00dftsein kann Sinn stiften und Ordnung <em>schaffen<\/em>. Als hoch\u00addif\u00adfe\u00adren\u00adziertes\nEndprodukt der Evolution vermag das erst der Mensch. <\/p>\n\n\n\n<p>Weil keine heiligen Ordnungen \u00fcber uns walten und\nuns \u00fcberwachen, sind wir ethisch und moralisch frei. Wenn wir diese Freiheit\nnicht nutzen, werden wir in der Weiten des Kosmos \u00fcber unsere eigenen F\u00fc\u00dfe\nfallen &#8211; falls wir dort jemals hingelangen. Moralische Vorurteile k\u00f6nnten uns\nweiterhin fesseln, f\u00fcr immer zu knechten, ins Dunkel der H\u00f6hlen unserer Ahnen\nzu treiben und f\u00fcr immer zu binden. Die Literaturgattung der Science Fiction\nhat diese Szenarien seit Jahrzehnten durchdekliniert. Hier ist ein kosmisches\nBewu\u00dftsein bereits entstanden, hat m\u00f6gliche k\u00fcnftige Probleme und ihre L\u00f6sungen\naufgezeigt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ist es unmoralisch, das Genom von Ansiedlern auf\neinem fernen Planeten zu ver\u00e4ndern und sie so dessen Chemie und \u00d6kosystem\nanzupassen? M\u00fcssen k\u00fcnftige Raumfahrer erst den Papst oder einen Ethikrat\nfragen, oder sollten sie lieber gleich zuhause auf der Erde bleiben? &#8211; Wie\ngehen wir mit k\u00fcnstlicher Intelligenz um, wenn Roboter tats\u00e4chlich einmal\nimstande sein sollten, Gef\u00fchle wie Menschen zu entwickeln. M\u00fcssen wir sie dann\n&#8222;menschlich&#8220; behandeln? Solche und unz\u00e4hlige andere Fragen wurden\nschon gestellt und literarisch beantwortet. <\/p>\n\n\n\n<p>In der weltweit gr\u00f6\u00dften Science-Fiction-Serie\n&#8222;Perry Rhodan&#8220; werden kosmische Wesenheiten der Ordnung und des Chaos\nkonzipiert. Beide haben negative und positive Auswirkungen auf das Leben. Neben\nviel Trivialem stellt gute Science Fiction die ganz gro\u00dfen Fragen und spielt\nAntwortmodelle durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor unse\u00adren Zeiten gab es nur blindes Walten\nnat\u00fcrlicher Kr\u00e4fte. Dem Zerfall und der Auf\u00adl\u00f6\u00adsung ent\u00adge\u00adgen wirkt n\u00e4mlich\ndas Gesetz der Kau\u00ad\u00adsali\u00adt\u00e4t: Aus dem kos\u00ad\u00admi\u00adschen Urchaos bil\u00addeten sich pla\u00adne\u00adta\u00adrische\nSy\u00adsteme, aus dem Urmeer Ein\u00adzeller und aus haarigen H\u00f6h\u00adlen\u00adwil\u00adden zur Ge\u00admein\u00adschafts\u00ad\u00adbil\u00addung\nf\u00e4\u00adhige <em>homines sa\u00adpien\u00adtes<\/em>. Es\nentstan\u00adden also im\u00ad\u00admer dif\u00adferen\u00adzier\u00adtere Strukturen, die mehr auf ihre Um\u00ad\u00adwelt\nbe\u00ad\u00ad\u00adzo\u00adge\u00adne Infor\u00adma\u00adtionen ent\u00adhiel\u00adten als die ih\u00adnen vor\u00adange\u00adgan\u00adge\u00ad\u00adnen.\nSie ver\u00adk\u00f6rperten da\u00ad\u00admit je\u00adweils die &#8222;intel\u00adli\u00adgen\u00ad\u00adte\u00adre&#8220;, ge\u00adord\u00adne\u00adtere\nSeins\u00ad\u00adform. &#8222;Leben fri\u00dft ne\u00adgative En\u00adtro\u00ad\u00adpie. &#8230; Alle leben\u00ad\u00adden Systeme sind so be\u00adschaffen,\nda\u00df sie Energie an sich zu rei\u00ad\u00dfen und zu spei\u00ad\u00adchern ver\u00adm\u00f6\u00ad\u00adgen.&#8220;<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>\nSie sind so konstru\u00adiert, da\u00df sie &#8222;in akti\u00adver Aus\u00adein\u00ad\u00ad\u00adan\u00adder\u00ad\u00adset\u00adzung\nmit ihrer Umwelt eine positive Ener\u00adgie\u00ad\u00adbi\u00adlanz erwirt\u00adschaften.&#8220;<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>\nWir sind die j\u00fcng\u00ad\u00adsten Ab\u00adk\u00f6mm\u00adlin\u00adge, die Spit\u00adze dieser Py\u00adrami\u00adde, und ver\u00ad\u00ad\u00adk\u00f6r\u00adpern\nso ein H\u00f6chstma\u00df an Ord\u00adnung. Wer Ord\u00ad\u00ad\u00ad\u00adnung als Prinzip ver\u00ad\u00adtritt, ver\u00adwirk\u00adlicht\ndamit sich selbst: ein Seins\u00adprin\u00adzip n\u00e4mlich, das of\u00ad\u00adfen\u00adkundig &#8211; aufgrund\nvon Naturgesetzen &#8211; in uns ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Fragen, ob ein Ord\u00adnungs\u00adprinzip die Welt im\nInner\u00adsten zusam\u00admen\u00adh\u00e4lt und woher diese Ordnung etwa kommt, sind nur spekulativ\nzu be\u00adant\u00adworten. Schon als Frage\u00adformulierungen entstammen sie unserem Er\u00ad\u00adfah\u00adrungs\u00adhorizont\nund setzen bereits menschliche Denkma\u00dfst\u00e4be vor\u00ad\u00adaus. Denen mu\u00df das kos\u00admi\u00adsche\nGeschehen aber durchaus nicht un\u00adter\u00adlie\u00ad\u00adgen. Letzte Sinn\u00adfragen stellen sich\nal\u00adlenfalls hinter der Ord\u00adnung in sich wi\u00adder\u00ad\u00adspruchs\u00adfreier Naturge\u00adsetze,\ndie sich in uns ver\u00ad\u00adk\u00f6rpert, aber nicht in ihr. &#8222;Unsere Bestimmung war\nnicht aus\u00adgemacht,&#8220; fa\u00dft Monod die philo\u00adsophi\u00adsche Quintes\u00adsenz\ndes naturwissen\u00adschaftlichen Welt\u00adbil\u00addes zu\u00adsammen, &#8222;bevor nicht die\nmenschliche Art hervor\u00adtrat, die als ein\u00adzige in der belebten Natur ein\nlogisches Sy\u00adstem symbolischer Ver\u00adst\u00e4n\u00ad\u00addigung ben\u00fctzt.&#8220; Dieses\n&#8222;einmalige Er\u00adeignis&#8220; solle uns vor jeg\u00adli\u00adchem Anthro\u00adpo\u00adzen\u00adtrismus\nwarnen. Der alte Bund zwi\u00adschen Mensch und mythisie\u00adrenden Onto\u00adlo\u00adgien sei\nzerbro\u00adchen. &#8222;Der Mensch wei\u00df end\u00ad\u00adlich, da\u00df er in der teil\u00adnahms\u00adlosen\nUner\u00adme\u00dflich\u00adkeit des Uni\u00adver\u00adsums al\u00adlein ist, aus dem er zuf\u00e4l\u00adlig her\u00adaus\u00adtrat.\nNicht nur sein Los, auch seine Pflicht steht nir\u00adgendwo ge\u00adschrieben.&#8220;<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"847\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-847x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-597\" srcset=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-847x1024.jpg 847w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-248x300.jpg 248w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-768x928.jpg 768w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-1271x1536.jpg 1271w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-1695x2048.jpg 1695w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-900x1088.jpg 900w, http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR218-1280x1547.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 847px) 100vw, 847px\" \/><figcaption>Menschen sind wie Zigeuner am Rande des Universums (J.Monod). <br>Bild: Johnny Bruck<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Auffassung ist strikt naturwissenschaftlich.\nSie setzt ihren Ehr\u00adgeiz nicht in Speku\u00adla\u00adtionen \u00fcber letz\u00adte Sinn\u00adfragen, sondern\nmacht die erkennbare Ord\u00adnung des Kos\u00admos zum Gegenstand wis\u00adsen\u00adschaft\u00adli\u00adcher\nBeobachtung und Er\u00adfor\u00adschung. G\u00e4be es G\u00f6tter, w\u00fcrde sie diese z\u00e4h\u00adlen, messen\noder wie\u00adgen wol\u00adlen. Zu G\u00f6t\u00adtern zu beten, die nie ant\u00adwor\u00adten, kommt ihr\nnicht in den Sinn. Der Nach\u00adweis eines Sch\u00f6p\u00adfer\u00adgot\u00adtes w\u00fcrde mehr Fragen auf\u00ad\u00adwer\u00adfen\nals be\u00adantwor\u00adten. Das na\u00adtur\u00adwis\u00adsen\u00adschaftliche Weltbild, so nimmt Monod die zen\u00adtralen Aus\u00adsa\u00adgen des\nDe\u00adzisionismus vorweg, zerst\u00f6rt alle sinnvoll-werthaften Ontogenien, auf de\u00adnen\ndie normativistische (Monod formuliert &#8222;animi\u00ad\u00adsti\u00adsche&#8220;)\nTradition be\u00ad\u00adru\u00adhen sol\u00adl: die Werte, die Moral, die Pflich\u00adten, Rechte und\nVerbote. Wenn der Mensch &#8222;diese Botschaft in ihrer vollen Be\u00addeutung auf\u00adnimmt,&#8220;\nmu\u00df er &#8222;endlich aus seinem tausend\u00adj\u00e4hrigen Traum erwachen und seine\ntotale Verlas\u00adsen\u00adheit, seine radikale Fremd\u00adheit er\u00adken\u00adnen. Er wei\u00df nun, da\u00df\ner einen Platz wie ein Zi\u00adgeuner am Ran\u00adde des Universums hat, das f\u00fcr sei\u00adne\nMusik taub ist und gleich\u00adg\u00fcltig gegen seine Hoffnungen, Lei\u00adden oder Ver\u00adbrechen.&#8220;<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>\nWer sich dadurch nicht ent\u00admutigen l\u00e4\u00dft, sondern gerade darin seine Frei\u00adheit\nzur Sinngebung sieht, denkt kosmisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erkennbare Welt ge\u00adhorcht dem Gesetz des blo\u00df Kausalen. Ni\u00adco\u00adlai Hart\u00admann hat &#8211; Kant<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> fol\u00ad\u00adgend &#8211; auf die h\u00e4ufige Verwechselung des blo\u00df Zweckm\u00e4\u00ad\u00dfigen mit dem Zweckt\u00e4tigen hin\u00adgewiesen. Weil wir Menschen Zwecke setzen und Dinge als Mittel benutzen, meinen wir \u00fcberall im Zweckm\u00e4\u00dfigen das Ergeb\u00adnis einer Zweckt\u00e4\u00adtigkeit zu se\u00adhen. Das Zweckm\u00e4\u00ad\u00dfige kann aber allein durch blindes Walten der Kau\u00adsali\u00adt\u00e4t entstehen: So war das Organische aus dem Anorganischen ent\u00adstanden, und so ver\u00adlief die ganze biologische Evolution. Da\u00df es ei\u00adne Zweck\u00adm\u00e4\u00dfigkeit ohne Zweck\u00adt\u00e4tig\u00adkeit gibt, &#8222;ist eine ganz ein\u00adfache, in sich evidente Ein\u00adsicht.&#8220;<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hartmann sieht keinen Grund, warum bei der un\u00fcberseh\u00adbaren\nMan\u00adnig\u00adfal\u00adtig\u00adkeit dessen, was zuf\u00e4llig zustandekommt, nicht dann und wann\nauch etwas Zwecktaugli\u00adches entstehen sollte. Das folge einfach aus den Ge\u00adsetzen\nder Stati\u00adstik. Einmal ent\u00adstanden hebt sich aber das Zweck\u00adm\u00e4\u00dfige da\u00addurch vom\nUn\u00adzweckm\u00e4\u00dfigen ab, da\u00df es l\u00e4ngeren Bestand hat. Die Zweck\u00adm\u00e4\u00dfig\u00adkeit ei\u00adnes\nGebildes in sich selbst, etwa sei\u00adner Teile f\u00fcreinander, bedeu\u00adtet eben, da\u00df es\nBestand hat, Gleich\u00adge\u00adwicht und Stabilit\u00e4t.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a>\nDie moderne Mo\u00adlekular\u00adbiologie und Bio\u00adche\u00admie f\u00fchren die Entstehung des\nLebens und seine Evolution auf drei Na\u00adturgesetze zur\u00fcck, durch welche\nHartmanns philoso\u00adphi\u00adsche Er\u00adw\u00e4\u00adgun\u00adgen\nbest\u00e4\u00adtigt werden. Sie bilden in ih\u00adrem Zusammenwirken &#8222;das ka\u00adte\u00adgoriale\nNovum der organischen Determina\u00adtion&#8220;.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a>\nSie beruht auf der autono\u00admen Mor\u00adphogenese, der reproduktiven Invarianz und\nder Tele\u00adonomie. Die erste: der sponta\u00adne Aufbau komplexerer Struk\u00adtu\u00adren mit\nh\u00f6\u00adhe\u00adrem Infor\u00admations\u00adge\u00adhalt, findet sich auch bei Kri\u00adstallen und ist eher\nein Me\u00ad\u00adchanismus als eine speziell biologische F\u00e4higkeit. Das Gesetz der In\u00advarianz\nbesagt f\u00fcr Orga\u00adnis\u00admen, da\u00df jede Generation ihren ge\u00adne\u00adti\u00adschen Code unver\u00ad\u00e4ndert\nan die fol\u00adgende weitergibt.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a>\nTeleo\u00ad\u00adnomie ist die von Hart\u00admann er\u00adkannte Zweck\u00adm\u00e4\u00dfig\u00adkeit,\ndiese Sta\u00adbi\u00adlit\u00e4t des Ge\u00adnoms zu erhalten. Monod de\u00adfiniert Teleo\u00adnomie als\ndie \u00dcber\u00adtragung des f\u00fcr die Art charak\u00adteristi\u00adschen Invarianzge\u00adhalts von\neiner Ge\u00adne\u00adra\u00adtion auf die n\u00e4chste.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a>\nDamit meint er, da\u00df bei der Repro\u00addukti\u00adon der Ge\u00ad\u00adnerationen die\narterhaltenden Eigenschaften durch erfolgreiche Fort\u00ad\u00adpflan\u00adzung belohnt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Teleonomie als biologischer Terminus ist damit eine\nrein kausale Ka\u00adte\u00adgo\u00adrie. Sie folgt n\u00e4mlich der strengen Notwendigkeit kausal\ndeter\u00ad\u00admi\u00adnierender Prozesse: Die Se\u00adlektionstheorie sieht die Invarianz ge\u00adne\u00ad\u00adti\u00adscher\nEigenschaf\u00adten als urspr\u00fcng\u00adlich an. Te\u00adleonomie ist hingegen eine sekund\u00e4re\nEigen\u00adschaft.<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a>\nAufgrund der Invarianz k\u00f6nnen Arten \u00fcber Jahrmillionen genetisch v\u00f6llig stabil\nbleiben. Die invariante Re\u00adpro\u00ad\u00ad\u00adduktion weist allerdings Ausrut\u00adscher aus: die\ngele\u00adgentlichen Mu\u00adta\u00adtionen. Wann sie auftreten, unterliegt dem Zufall, ist\naber statistisch quan\u00ad\u00adtifi\u00adzierbar. Solche Zu\u00adf\u00e4lle werden durch den Invari\u00adanz\u00adme\u00adcha\u00adnis\u00admus\n&#8222;eingefangen, konserviert und repro\u00adduziert,&#8220; sofern sie te\u00adleo\u00adnom\nsind. Nicht der Arterhaltung zwecktaugliche Mutatio\u00adnen pflan\u00adzen sich nicht\nfort. So verwandelt die Invarianz den Zufall mit Mo\u00ad\u00adnods Wor\u00adten &#8222;in Ordnung,\nRegel, Notwendigkeit&#8220;, und er re\u00ads\u00fc\u00admiert: &#8222;Aus einem <em>v\u00f6llig<\/em> blinden Spiel kann sich <em>per de\u00adfinitionem<\/em> alles ergeben, auch\ndas Se\u00adhen.&#8220; Wir erken\u00adnen also hinter der bio\u00adlo\u00adgi\u00adschen Ter\u00admi\u00adno\u00adlo\u00adgie\nMon\u00adods sehr deutlich, da\u00df die auto\u00adnome\nMor\u00adpho\u00ad\u00adgenese, die In\u00adva\u00adrianz und die Teleo\u00adno\u00admie rein kausale Wirkkr\u00e4fte\nsind. Ohne sich der philosophischen Be\u00adgriff\u00adlich\u00adkeit von Kausalit\u00e4t und\nFinalit\u00e4t zu be\u00addie\u00adnen, betont der Biologe, da\u00df Zufall und Not\u00adwen\u00ad\u00ad\u00addigkeit\n&#8222;objektive&#8220; Ge\u00adge\u00adben\u00adheiten und keines\u00adfalls &#8222;projektiv ge\u00adplan\u00ad\u00adte&#8220;\nAbl\u00e4ufe sind. Was am Menschen biolo\u00adgisch geworden ist, ist h\u00f6chst zweckm\u00e4\u00dfig\nim Sinne Hartmanns, aber nicht Ergebnis einer\nzweck\u00adt\u00e4tigen Handlung. W\u00e4h\u00adrend die Teleonomie als biolo\u00adgischer Be\u00adgriff\nbeinhaltet, da\u00df die ihr unterworfenen Evolutions\u00adprozesse rein kausal ablau\u00adfen,\nbe\u00adhaupten ver\u00adschiedene Teleolo\u00adgien, die Evolution sei ein finaler Sch\u00f6p\u00adfungs\u00adpro\u00adze\u00df.\nDieses teleologische Denken ver\u00adwirft Monod als un\u00adwis\u00adsen\u00adschaft\u00adlich. Es\nlasse sich mit dem Ob\u00adjek\u00adti\u00advi\u00adt\u00e4ts\u00adpostulat der Na\u00adtur\u00adwis\u00adsen\u00adschaft nicht\nvereinba\u00adren. <\/p>\n\n\n\n<p>Monod zufolge wird jedes\n&#8222;Gesamtsystem schon durch unz\u00e4hlige Steu\u00ad\u00ade\u00adrungsme\u00adchanismen\nzusammengehalten.&#8220; Nur solche Mutationen bleiben er\u00adhalten, &#8222;die den\nte\u00adleonomen&#8220; &#8211; auf seine Selbst\u00ader\u00adhal\u00adtung gerichteten &#8211; &#8222;Appa\u00adrat\nin seiner schon ein\u00adge\u00adschlagenen Orien\u00adtie\u00adrung zumindest nicht schw\u00e4chen,\nsondern viel\u00admehr st\u00e4rken oder gar &#8211; was sicher viel seltener vor\u00adkommt &#8211; mit\nneuen M\u00f6glich\u00adkeiten be\u00adrei\u00adchern.&#8220;<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a>\nDas Aufein\u00adanderwirken der Teile zu ei\u00adnem stabilen Ganzen nennt auch Konrad\nLorenz ei\u00adne System\u00adei\u00adgen\u00adschaft.\nSeit Jahr\u00admil\u00adliarden erzeugte der blinde, blo\u00df kausale Zu\u00adfall un\u00adz\u00e4hlige\nKombi\u00adna\u00adtionen ein\u00adzelner Elemente zu\u00adeinander. Im\u00admer wenn zuvor von\u00adein\u00adan\u00adder\nun\u00adab\u00adh\u00e4n\u00adgige Systeme zusammenge\u00adschaltet werden, kommt es zu einer\n&#8222;Fulguration&#8220;: Es entstehen v\u00f6llig neue Sy\u00adstem\u00adei\u00adgen\u00adschaf\u00adten, ein\nneues Gan\u00adzes, das vorher selbst in Andeu\u00adtungen noch nicht da war.<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a>\n&#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Das phy\u00adsi\u00adka\u00adli\u00adsche Den\u00adken des 20. Jahr\u00adhun\u00adderts\ngeht von einer vier\u00ad\u00ad\u00addi\u00admen\u00adsio\u00adna\u00adlen Raum-Zeit-Vor\u00adstel\u00adlung aus. Be\u00adgriffe\nwie Raum, Zeit und Er\u00adeig\u00adnis sind nach Einstein &#8222;freie Sch\u00f6p\u00adfun\u00adgen der\nmensch\u00adli\u00adchen Intel\u00adligenz, Werk\u00adzeuge des Den\u00adkens, die da\u00adzu dienen sollen,\ndie Er\u00adlebnisse in Zu\u00adsam\u00admenhang zu brin\u00adgen und sie dadurch besser \u00fcber\u00adschau\u00aden\nzu k\u00f6n\u00adnen.&#8220; Heute ver\u00adsteht die Phy\u00adsik <em>Ma\u00adterialismus<\/em> in ei\u00adnem sehr um\u00adfas\u00adsen\u00adden Sinn, der ener\u00adgetische\nVor\u00adg\u00e4n\u00adge mit ein\u00adbe\u00adzieht und sich nur vom <em>Spi\u00adri\u00adtua\u00adlis\u00admus<\/em> ab\u00adgrenzt; er kennt n\u00e4mlich kei\u00adne &#8222;Geister&#8220;.\nMaterie ist nur eine ande\u00adre Er\u00adscheinungsformen der Energie. Diese &#8222;Dynamisierung\ndes Materiebegrif\u00adfes &#8230; bedeu\u00adtete buch\u00adst\u00e4b\u00adlich den Gnadenschu\u00df auf\nden Substanzbegriff&#8220;<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a>\nund entzog der Vor\u00adstellung die Grundlage, moralische oder andere Ideen als\netwas sub\u00adstanzielles anzuse\u00adhen. <\/p>\n\n\n\n<p>Schon Ein\u00adstein forderte mit Recht, &#8222;die Grund\u00ad\u00adbegriffe na\u00adtur\u00adwis\u00ad\u00adsenschaftli\u00adchen Den\u00adkens aus den pla\u00adtonischen olym\u00adpischen Ge\u00adfil\u00adden herunterzuholen und zu ver\u00adsu\u00adchen, de\u00adren irdi\u00adsche Herkunft auf\u00adzu\u00addecken.&#8220; F\u00fcr solches &#8222;phy\u00adsi\u00adka\u00adli\u00adsches wie \u00fcber\u00adhaupt na\u00adtur\u00adwis\u00adsen\u00adschaft\u00adliches Denken ist es cha\u00adrak\u00adte\u00adristisch, da\u00df es im Prin\u00adzip mit den &#8218;raum\u00adartigen&#8216; Begriffen <em>al\u00adlein<\/em> aus\u00adzu\u00adkom\u00admen trach\u00adtet und mit ihnen alle gesetzli\u00adchen Be\u00adzie\u00adhun\u00adgen aus\u00adzu\u00addr\u00fccken strebt. Der Phy\u00adsiker sucht Farben und T\u00f6\u00adne auf Schwin\u00adgun\u00adgen zu re\u00addu\u00adzie\u00adren, der Phy\u00adsio\u00adlo\u00adge Denken und Schmerz auf ner\u00adv\u00f6\u00adse Prozesse, der\u00ad\u00adart, da\u00df das Psychi\u00adsche als solches aus dem Kau\u00adsal-Nexus des Sei\u00aden\u00adden elimi\u00adniert wird.&#8220;<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a> Die Wissen\u00adschaft braucht kein Jenseits, um das Diesseits zu erkl\u00e4ren. Sie hat das alte philosophische Leib-Seele-Problem gel\u00f6st: Sie wies die materielle Be\u00addingtheit mentaler Ph\u00e4nomene nach und &#8222;reduzierte die kognitiven Ph\u00e4nomene auf ihr neuronales Substrat&#8220;, weshalb nach Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-In\u00adstitut f\u00fcr Hirnforschung in Frankfurt, alles darauf hindeutet, &#8222;da\u00df die Hirn\u00adforschung auf dem Weg ist, ihren reduktionistischen Ansatz auf alle relevanten Ebe\u00adnen l\u00fcckenlos auszudehnen. Sie wird die Ph\u00e4nomene neuronaler Kom\u00admu\u00adni\u00adka\u00adtion auf ihre molekularen und zellul\u00e4ren Grundlagen zur\u00fcckf\u00fchren und ist dabei, Ver\u00ad\u00adhal\u00adtens\u00adph\u00e4nomene, einschlie\u00dflich psychischer und mentaler Funktionen, durch neu\u00adronale Kommunikationsprozesse zu erkl\u00e4ren.&#8220;<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Die Philosophie hat zur Kenntnis nehmen m\u00fcssen, da\u00df\nsich die Sonne nicht um die Erde dreht und da\u00df alle metaphysischen Spekulationen\nauf Grundlage des geozentrischen Weltbildes keinen Realit\u00e4tsgehalt haben. Bis\nder letzte Scholastiker das wu\u00dfte, vergingen freilich Jahrhunderte. Vielleicht\ngeht es heute ein wenig schneller, bis sich unter Metaphysikern herumgesprochen\nhaben wird, da\u00df es keinerlei naturwissenschaftlichen Anla\u00df gibt, von Geistern\noder Seelen zu spekulieren und Weltdeutungen auf solche Spekulationen zu\ngr\u00fcnden.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Lassen wir sie einfach in den geistigen Wohnh\u00f6hlen der Steinzeit zur\u00fcck. Nur &#8222;kosmisches Bewu\u00dftsein&#8220; wird uns f\u00fcr die Anforderungen des Kosmos fit machen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>\nGalileo Galilei, Opere, VII, 43\nund Brief vom 21.12.1613, zit nach Panajotis Kondylis, Metaphysikkritik, S.177.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a>\nKonrad Lorenz, Die R\u00fcckseite des\nSpiegels, S.33.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a>\nIren\u00e4us Eibl-Eibesfeldt, Der\nMensch, das riskierte Wesen, S.16 nach H. Hass, Das Energon, 1970.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a>\nJacques Monod, Zufall und\nNotwendigkeit, S.157.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a>\nMonod, Zufall und Notwendigkeit,\nS.151.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a>\nKant, Kritik der Urteilskraft, \u00a7\n84, S.385.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a>\nNicolai Hartmann, Ethik, Berlin\n1926, 4.Aufl.1962, S.202.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a>\nNicolai Hartmann, Teleologisches\nDenken, 1951, 2.Aufl.Berlin 1966, S.95.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a>\nHartmann, Ethik, S.679.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a>\nMonod, Zufall und Notwendigkeit,\nS.33, 29 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a>\nMonod, Zufall und Notwendigkeit,\nS.31.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a>\nAlle Zitate dieses Absatzes: Monod, Zufall und Notwendigkeit, S.38,94 f.,23,36\nff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a>\nMonod, Zufall und Notwendigkeit,\nS.111.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a>\nKonrad Lorenz, Die R\u00fcckseite des\nSpiegels, S.47 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a>\nPanajotis Kondylis, Der Untergang\nder b\u00fcrgerlichen Denk- und Lebensform, Weinheim 1991, S.160.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a>\nAlbert Einstein, \u00dcber die\nspezielle und allgemeine Relativit\u00e4tstheorie, 16.Aufl., Braun\u00adschweig 1954,\nS.89 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a>\nWolf Singer, Auf dem Weg nach\ninnen, Ein kognitives System versucht sich selbst zu ergr\u00fcnden; 50 Jahre\nHirnforschung in der Marx-Planck-Gesellschaft, Festrede in G\u00f6ttingen am\n26.2.1998 zum 50j\u00e4hrigen Bestehen, FAZ 27.2.1998.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles hat keinen Sinn. G\u00e4be es G\u00f6tter, m\u00fc\u00dften wir ihnen daf\u00fcr auf den Knien danken. Wir Menschen haben n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zur Sinnstiftung. Was w\u00fcrden wir wohl mit ihr anfangen, wenn schon alles einen Sinn h\u00e4tte? Wir k\u00f6nnen allem einen Sinn geben, f\u00fcr welchen auch immer wir uns entscheiden. Es geht nicht um den Sinn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":594,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"h5ap_radio_sources":[],"twitterCardType":"","cardImageID":0,"cardImage":"","cardTitle":"","cardDesc":"","cardImageAlt":"","cardPlayer":"","cardPlayerWidth":0,"cardPlayerHeight":0,"cardPlayerStream":"","cardPlayerCodec":"","footnotes":""},"categories":[1,20],"tags":[19],"class_list":["post-592","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-philosophie","tag-philosophie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Alles hat keinen Sinn. G\u00e4be es G\u00f6tter, m\u00fc\u00dften wir ihnen daf\u00fcr auf den Knien danken. Wir Menschen haben n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zur Sinnstiftung. Was w\u00fcrden wir wohl mit ihr anfangen, wenn schon alles einen Sinn h\u00e4tte? Wir k\u00f6nnen allem einen Sinn geben, f\u00fcr welchen auch immer wir uns entscheiden. Es geht nicht um den Sinn [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Klaus Kunze\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-11-22T07:47:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-11-22T11:14:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1445\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Klaus Kunze\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Klaus Kunze\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"18\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Klaus Kunze\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b\"},\"headline\":\"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung\",\"datePublished\":\"2019-11-22T07:47:14+00:00\",\"dateModified\":\"2019-11-22T11:14:02+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/\"},\"wordCount\":3513,\"commentCount\":1,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b\"},\"image\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/PR109a-scaled.jpg\",\"keywords\":[\"Philosophie\"],\"articleSection\":{\"1\":\"Philosophie\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/\",\"name\":\"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/PR109a-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2019-11-22T07:47:14+00:00\",\"dateModified\":\"2019-11-22T11:14:02+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/PR109a-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/11\\\/PR109a-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1445},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/2019\\\/11\\\/22\\\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/\",\"name\":\"Klaus Kunze\",\"description\":\"Blog\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/klauskunze.com\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b\",\"name\":\"Klaus Kunze\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g\",\"caption\":\"Klaus Kunze\"},\"logo\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/KlausKunze.com\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/https:\\\/\\\/twitter.com\\\/KlausKunze3\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze","og_description":"Alles hat keinen Sinn. G\u00e4be es G\u00f6tter, m\u00fc\u00dften wir ihnen daf\u00fcr auf den Knien danken. Wir Menschen haben n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zur Sinnstiftung. Was w\u00fcrden wir wohl mit ihr anfangen, wenn schon alles einen Sinn h\u00e4tte? Wir k\u00f6nnen allem einen Sinn geben, f\u00fcr welchen auch immer wir uns entscheiden. Es geht nicht um den Sinn [&hellip;]","og_url":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/","og_site_name":"Klaus Kunze","article_published_time":"2019-11-22T07:47:14+00:00","article_modified_time":"2019-11-22T11:14:02+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1445,"url":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Klaus Kunze","twitter_misc":{"Verfasst von":"Klaus Kunze","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"18\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#article","isPartOf":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/"},"author":{"name":"Klaus Kunze","@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#\/schema\/person\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b"},"headline":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung","datePublished":"2019-11-22T07:47:14+00:00","dateModified":"2019-11-22T11:14:02+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/"},"wordCount":3513,"commentCount":1,"publisher":{"@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#\/schema\/person\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b"},"image":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg","keywords":["Philosophie"],"articleSection":{"1":"Philosophie"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/","url":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/","name":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung - Klaus Kunze","isPartOf":{"@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#primaryimage"},"image":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg","datePublished":"2019-11-22T07:47:14+00:00","dateModified":"2019-11-22T11:14:02+00:00","breadcrumb":{"@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#primaryimage","url":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg","contentUrl":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PR109a-scaled.jpg","width":2560,"height":1445},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/22\/die-geburts-des-kosmischen-bewusstseins\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Geburt des kosmischen Bewu\u00dftseins aus dem Geist der Aufkl\u00e4rung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#website","url":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/","name":"Klaus Kunze","description":"Blog","publisher":{"@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#\/schema\/person\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/#\/schema\/person\/9c091cf30ab68b897db6a517e3c3b11b","name":"Klaus Kunze","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g","caption":"Klaus Kunze"},"logo":{"@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/5cd83cadbada9c331a79952fcca177ed3d3be4c7ad3239b9d934bf84adff15dd?s=96&d=blank&r=g"},"sameAs":["http:\/\/KlausKunze.com","https:\/\/x.com\/https:\/\/twitter.com\/KlausKunze3"]}]}},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=592"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":603,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592\/revisions\/603"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/594"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}