Lange Str.28, 37170 Uslar, Inhaberin Heike Kunze
Telefon 05574-658, Telefax 05571-6327,
Postkasten

Flügelt ein kleiner, blauer Falter ...

 

Buchprojekt 2017 / 2018

Militärpersonen im Raum
Hann.-Münden-Solling
1648 - 1803

 

von Klaus Kunze

 

Das Kurfürstentums Hannover einschließlich territoriale Vorläufer bildete in der Neuzeit, spätestens seit dem Ende des 30jährigen Krieges, ein stehendes Heer. Das hatte es mit anderen deutschen und europäischen Staaten gemeinsam.
Die Heere rekrutierten sich nach dem 30jährigen Krieg vorwiegend aus Landeskindern, die zum Dienst herangezogen wurden und nach ihrem Ausscheiden, meist nach etwa 10 Jahren, eine Pension erhielten. In Winter- und Friedenszeiten logierten die Stäbe der über das ganze Land verteilten Regimentern in Städten und Städtchen. Die unteren Dienstgrade und Mannschaften wurden über die umliegenden Dörfer verteilt.
Wo sie sich personell auch aus solchen Dörfern rekrutierten, stellten sie im 18. Jahrhundert 10% der Bevölkerung wie beispielsweise in Oberscheden.

Es gibt bisher anscheinend keine sozialwissenschaftlich nutzbare Datenbasis für das Ausmaß und die Verwobenheit dieser Militärangehörigen mit der Landbevölkerung. Eine solche Datenbasis läßt sich aus konkreten genealogischen Daten gewinnen. Diese genealogisch fundierte, empirische Grundlage für weitere historische Forschung soll im vorliegenden Projekt geleistet werden.

Gegliedert nach Regimentern oder, soweit eine Person keinem Regiment sicher zuzuordnen ist, nach Ortschaften sollen für den geographischen Raum zwischen Hann.-Münden und dem Solling, also östlich längs der Weser, möglichst alle Militärangehörigen erfaßt werden. Der Raum entspricht den Westteilen der Landkreise Northeim und Göttingen.

Primärquellen sind grundsätzlich die örtlichen Kirchenbücher, wobei bekannte Publikationen wie die südniedersächsischen Heiratsregister und andere Literatur helfend und ergänzend berücksichtigt werden sollen.

In der Entstehungsphase der möglichen Publikation bittet der Verfasser um Unterstützung und Mitwirkung. Gesucht werden Personalangaben zu Militärangehörigen aus dem zu bearbeitenden Zeitraum. Der entscheidende, die Forschung limitierende Faktor ist immer der Zugang zu Primärquellen. Einem berufstätigen Autor ist der werktägliche Weg etwa zum Staatsarchiv Hannover oder dem Göttinger Kirchenbuchamt aus naheliegenden Gründen ungangbar.
Dieses Projekt bedarf darum der Unterstützung vor allem, indem dem Verfasser auf Datenträger oder Microfiche Archivunterlagen zugänglich gemacht werden. Hier stehen vor allem etwaige Unterlagen aus dem Staatsarchiv über Personalbestände der alten hannoverschen Armee oben auf der Wunschliste.
 

 

Hannoverscher Dragoner
(aus: Gabriel Nikolaus Raspe 1763)

 

 

 

 

 

 

Beispielseiten (anklicken)

Anklicken

 

Die durch Weiterklicken zu erreichenden 9 Beispielseiten zeigen anhand des Bearbeitungsstandes nach etwa einem Monat, wie das Werk aufgebaut ist und aussehen soll.

Aus technischen Gründen sieht es auf dem Bildschirm immer wie ein im Layout fertiges Buch aus. Wie aber ein Hefeteig aus sich selbst heraus immer weiter aufquillt, entsteht auch dieses personengeschichtliche Werk nicht, indem es wie ein Roman vom Anfang bis zum Happy End heruntergeschrieben wird, sondern durch immerwährende Ergänzung des vorhandenen Datenbestandes.

In der Entstehungsphase der möglichen Publikation bittet der Verfasser um Unterstützung und Mitwirkung. Gesucht werden Personalangaben zu Militärangehörigen aus dem zu bearbeitenden Zeitraum.
Zurück zum HeiKun-Eingang
Zurück zum Portal KlausKunze.com