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.... Ärger mit dem Strafrichter?

 

Welche Rechte Ihr Richter und der Staatsanwalt, vor allem aber Sie als Angeklagter haben, regelt das Strafprozeßrecht. Sie finden es vor allem in der Strafprozeßordnung und gegebenenfalls dem Jugendgerichtsgesetz.
Ob Sie gegen ein Strafgesetz verstoßen haben, sich darum strafbar gemacht haben und womit Sie bestraft werden könne, regelt das materielle Strafrecht. Die meisten Verbotsbestimmungen stehen im Strafgesetzbuch, sehr viele aber auch in anderen Gesetzen.

Was ist ....

Schweigerecht?
In jedem Verfahrensstadium müssen Sie sich nicht selbst überführen oder den Behörden dabei helfen, sondern dürfen zur Sache schweigen.
Ermittlungsverfahren?
Die Staatsanwaltschaft hat die gesetzliche Pflicht, Straftaten aufzuklären und Täter gerichtlich zu verfolgen. Sie bedient sich dabei der Polizei als ihren sogenannten Hilfsbeamten.
Staatsanwaltschaft und Polizisten dürfen in Ihre Rechte nur eingreifen, wenn es ausdrücklich gesetzlich erlaubt ist. Diese gesetzlichen Befugnisse stehen in der Strafprozeßordnung.
Das Ermittlungsverfahren kann mit einer Einstellung des Verfahrens enden, falls der Beschuldigte keine Tat begangen hat oder ihm voraussichtlich vor Gericht nichts nachzuweisen sein wird.
 
Strafprozeß?
Andernfalls legt die Staatsanwaltschaft dem Gericht eine Anklageschrift gegen Sie vor. Damit beginnt Ihr Strafprozeß. Der Richter schickt Ihnen eine Kopie der Anklage und stellt Ihnen anheim, sich dagegen zu verteidigen.
Wenn Sie sich nicht selbst ausreichend verteidigen können, muß Ihnen das Gericht einen Pflichtverteidiger bestellen. Nennen Sie dem Gericht rechtzeitig den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens, sonst sucht das Gericht Ihnen einen beliebigen Anwalt aus.