{"id":1319,"date":"2020-01-21T14:29:25","date_gmt":"2020-01-21T13:29:25","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=1319"},"modified":"2025-09-06T21:09:45","modified_gmt":"2025-09-06T19:09:45","slug":"warum-die-welt-so-ungerecht-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/01\/21\/warum-die-welt-so-ungerecht-ist\/","title":{"rendered":"Warum die Welt so &#8222;ungerecht&#8220; ist"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Die Ideologie der Gleichheit f\u00fchrt zu Ungerechtigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Jeden Tag nervt man uns in den Medien mit angeblichen Ungerechtigkeiten. Weltweit verdienen Frauen weniger Geld als M\u00e4nner, die Schulerfolge moslemischer Kinder erreichen nicht die deutscher Kinder, der Kaffee ist unfair billig &#8211; alles angeblich ungerecht.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Die Ideologen des Gleichheitswahns werden\nkeine Ruhe geben, bis alles \u201egleich\u201c ist. Sie mi\u00dfbrauchen die ehrw\u00fcrdige Idee\nder Gerechtigkeit, weil sie diese gar nicht begreifen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das abstrakte Gerechtigkeitsprinzip lautet, da\u00df man Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandeln soll. Der heutige Egalitarismus nimmt aber an jedweder Ungleichheit Ansto\u00df. Er findet alle ungerecht, selbst wenn sie gar nicht durch eine menschliche Handlung hervorgerufen wurden und selbst dann, wenn diese Handlung zurecht etwas Ungleiches ungleich behandelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Gerechtigkeitsprinzip ist eine ethische Maxime. Sie beantwortet die Frage: \u201eWas soll ich tun?\u201c Damit betrifft sie also menschliche Handlungen, sonst nichts. Etwas gleich oder ungleich zu behandeln, ist immer erst einmal ein Handeln. Ohne menschliche Handlung ist die Frage nach der Gerechtigkeit v\u00f6llig sinnlos. Es ist darum nicht ungerecht, da\u00df die Saurier ausstarben, da\u00df Insekten weniger Beine haben als Spinnen und da\u00df wir in der Neuzeit leben (m\u00fcssen) und nicht im Mittelalter. Das Schicksal oder die blind waltende Kausalit\u00e4t der Natur werfen keine ethischen Fragen nach Gerechtigkeit auf. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1321\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-300x169.jpg 300w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-768x432.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-900x506.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/2020-01-11.Jan-05-1280x720.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es ist nicht ungerecht, wenn der Mond am Himmel steht und nicht die Sonne. <br>Das Schicksal und die blind waltende Kausalit\u00e4t der Natur werfen keine ethischen Fragen nach Gerechtigkeit auf.  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn wir als Menschen handeln und zwei Menschen in irgendeiner Weise behandeln, verlangt das Gerechtigkeitsprinzip, Ungleiches ungleich zu behandeln. Das ist sehr leicht, wenn wir dabei nur an abstrakte Begriffe denken. Auf einen abstrakten Begriff gebracht, kann man alle Menschen scheinbar gleich machen. Solange ich nur an \u201ezwei Kinder\u201c denke, m\u00fc\u00dfte ich sie gleich behandeln, weil sie begrifflich gleich sind. Denke ich aber an den faulen Hans, 14 Jahre, der sein Zimmer nicht aufr\u00e4umen und keine Hausaufgaben machen will, und an die flei\u00dfige, achtj\u00e4hrige Liese, die das alles gern tut und noch dazu ihrer abgearbeiteten Mutter hilft, sind beide Kinder gar nicht mehr gleich. <\/p>\n\n\n\n<p>Konkrete Einzelmenschen sind niemals gleich. Jeder ist eine einmalige, einzigartige, unverwechselbare Person. Ungleich zu sein macht uns erst zu Menschen. Es unterscheidet uns zum Beispiel von Ameisen ohne individuelle Pers\u00f6nlichkeit. Darum liegen wir im Zweifelsfall erst einmal richtig, wenn wir zwei verschiedene Menschen als Ungleiche behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen aber jederzeit etwas in Wirklichkeit Verschiedenes in dieselbe Schublade unseres Denkens stecken und auf diese Weise als gleich betrachten. Zum Beispiel haben Krokodile und Bachstelzen Schw\u00e4nze. Darin gleichen sie sich und geh\u00f6ren in die Schublade f\u00fcr &#8222;Geschw\u00e4nzte&#8220;. Manchmal ist derartiges Kategorisieren sinnvoll. Oft f\u00fchrt es uns aber nicht weiter im Bem\u00fchen, die endlose Vielfalt des Lebens geistig zu sortieren. Die beiden &#8222;Geschw\u00e4nzten&#8220; beim F\u00fcttern gleich behandeln zu wollen, w\u00e4re Unsinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ebensolcher Unsinn, alle Menschen gleich zu behandeln, nur weil sie Menschen sind. Klugerweise nimmt unser Staat derzeit noch Notiz von manchen Unterschieden. Es emp\u00e4ngt nicht jeder Armenunterst\u00fctzung, und nicht jeder mu\u00df wegen eines Diebstahls gleich ins Gef\u00e4ngnis. Aber der Ruf nach Gleichheit in allen Lebensbereichen wird immer lauter. Jede Ungleichheit wird rechtfertigungsbed\u00fcrftig &#8211; in den Augen von Egalitaristen generell, hintergr\u00fcndig in durchtriebener Ansagetechnik (&#8222;Framing&#8220;) unseres Fernsehens und ganz offen von Politikern linker Parteien.<\/p>\n\n\n\n<p>Immanuel Kant hat in\nseiner allgemeinen Einteilung der Rechtspflichten an die zweite Stelle gesetzt:\n\u201e<em>Neminem laede<\/em>! (Tue niemandem\nUnrecht)\u201c und fordert an dritter Stelle:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eTritt (wenn du das letztere nicht vermeiden kannst) in eine Gesellschaft mit anderen, in welcher jedem das Seine erhalten werden kann (<em>suum cuique tribue<\/em>)\u201c<\/p>\n<cite> Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten, K\u00f6nigsberg 1798, Einleitung, XLIII. <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>\u201eJedem das Seine\u201c\nbildet unter den Rechtsprinzipien das Kronjuwel aller, die nicht gleichgemacht\nwerden wollen. Es entspringt zutiefst b\u00fcrgerlichem Denken. Seine soziale Funktion\nbesteht darin, wohlerworbene Rechte und Freiheiten zu bewahren. Es gab schon zu\nKants Zeiten viele, die das nicht gelten lie\u00dfen und \u201eJedem das Gleiche\u201c\nforderten statt \u201eJedem das Seine\u201c. Die franz\u00f6sische Revolution hatte Kant anschaulich\ngezeigt, wohin gleichmacherisches Denken f\u00fchrt: Vom Besitzneid \u00fcber\nEnteignungen zur Guillotine, der gro\u00dfen Gleichmacherin.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"594\" height=\"600\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Black_Eagle_Order_star.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1324\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Black_Eagle_Order_star.jpg 594w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Black_Eagle_Order_star-297x300.jpg 297w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Black_Eagle_Order_star-88x88.jpg 88w\" sizes=\"auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schwarzer Adlerorden:<br>Suum cuique<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eine Gefahr f\u00fcr Hab und Gut, manchmal auch f\u00fcr Leib und Leben bildete seitdem immer wieder der Staat. Seine Gewalt stand in altpreu\u00dfischer Zeit neutral den gesellschaftlichen Kr\u00e4ften gegen\u00fcber. Auf dem Schwarzen Adlerorden, dem Hausorden der Hohenzollern, stand \u201eSuum cuique\u201c und verk\u00f6rperte ein Ethos, denjenigen zu ehren, der sich diese Ehre verdient hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders gef\u00e4hrlich wurde Gleichheitswahn immer dann, wenn eine Partei sich dieses Staates bem\u00e4chtigte und ihre Vorstellung von w\u00fcnschenswerter &#8222;Gleichheit&#8220; ihrer B\u00fcrger blutig in die Tat umsetzte. Wer von Gleichheit tr\u00e4umt und die Menschen im Ergebnis gleich machen will, mu\u00df ihre Freiheit und ihre Ungleichheit beseitigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine krassere\nUngerechtigkeit, als jedem das Gleiche zuzuteilen oder zu belassen. Sicherlich\nentspr\u00e4che das den Interessen des Faulen, der auch gern h\u00e4tte, was der Flei\u00dfige\nsich erarbeitet hat. Sicherlich w\u00fcrde ein Analphabet auch gern einmal einen\nLiteraturpreis erhalten. Ich lie\u00dfe mich auch gern zum deutschen Seniorenmeister\nim Ger\u00e4teturnen aufs Treppchen stellen. Nur w\u00e4re das ganz ungerecht, weil von\nJahr zu Jahr drei oder vier andere Turner noch besser waren. Darum nehme ich\ndie bunte Welt der Vielfalt und der Ungleichheiten gern hin wie sie ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu ihr geh\u00f6ren meine Pflicht und mein gutes Recht, meinen Kindern gute Startchancen ins Leben zu verschaffen. F\u00fcr sie bin ich selbst verantwortlich, nicht fremde Leute, nicht \u201edie Gesellschaft\u201c. Chancengerechtigkeit hei\u00dft, da\u00df mein Verzicht auf manches, da\u00df meine vielf\u00e4ltige Investition in meine Kinder auch den Erfolg hat, da\u00df meine Kinder schon fr\u00fch die Nase ganz vorn haben. Es hei\u00dft, statt jedes gro\u00dfgezogenen Kindes k\u00f6nnte man sich finanziell wahlweise auch ein Haus leisten. Meine Leistung verk\u00f6rpert sich in meinen Kindern. Wenn sie keine besseren Startchancen haben als die weniger opferbereiter Eltern, ist das grob ungerecht. <\/p>\n\n\n\n<p>Genau diese\nUngerechtigkeit steckt aber hinter der egalit\u00e4ren Forderung, der Staat &nbsp;solle \u201eChancengerechtigkeit\u201c herstellen, womit\nin Wahrheit die Gleichheit gemeint ist. Es ist keineswegs gerecht, wenn alles\nChancen gleich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer\nzutiefst ungerechten Gesellschaftsordnung, wenn ich einen h\u00f6heren Steuersatz\nzahlen mu\u00df als andere Leute. Gr\u00fcnde daf\u00fcr mag es geben. Mit Gerechtigkeit haben\nsie aber nichts zu tun. Ich arbeite und zahle Steuern jetzt seit 48 Jahren.\nWenn ein Fremder hier in Deutschland noch niemals gearbeitet oder Steuern\ngezahlt, aber von meinen Steuern mit ausgehalten wird, hat das mit Gerechtigkeit\nnicht das Geringste zu tun. Man mag andere Gr\u00fcnde daf\u00fcr vorschieben. Es gibt\naber kein Prinzip der Gerechtigkeit, das die einen arbeiten l\u00e4\u00dft und anderen\nalles schenkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Faktisch mu\u00df ich\nst\u00e4ndig einen Teil meiner Zeit f\u00fcr fremde Menschen arbeiten. H\u00fcbsches\nWortgeklingel soll dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, da\u00df tagein, tagaus Millionen\nMenschen s\u00e4en, was andere als Ernte beanspruchen. Es schmeichelt ja manchen Geh\u00f6rkn\u00f6chelchen,\ndie da nicht s\u00e4en und doch ernten seien \u201eMenschen wie wir auch\u201c. Daraus leiten sie\nsofort Anspr\u00fcche darauf ab, mich zu knechten und meine Arbeitskraft auszubeuten\nzugunsten von G\u00e4sten, die ich nicht eingeladen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMenschen wie wir auch\u201c?\n&#8211; Tja, na und?<\/p>\n\n\n\n<p>Jedem das Seine lassen,\nsagte Immanuel Kant: Suum cuique! Mir l\u00e4\u00dft man nicht das Meine, sondern nimmt\nmir weg und verteilt an Fremde. Welche Ungerechtigkeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Barmherzigkeit\n\u00fcben m\u00f6chte, darf das gern tun. Das ist etwas v\u00f6llig anderes als Gerechtigkeit.\nBarmherzig nenne ich den, der verschenkt, was ihm selbst geh\u00f6rt. Etwas zu\nverschenken, das einem gar nicht geh\u00f6rt, ist aber das t\u00e4gliche Metier\negalitaristischer Prediger und hoch bezahlter Politiker, die allen B\u00fcrger\nzwangsweise abkn\u00f6pfen, was diese sich erarbeitet haben, um es Fremden zu\nschenken. Was auch immer ihre wirklichen Pl\u00e4ne dabei sind: Auf Gerechtigkeit\nd\u00fcrfen sie sich nicht berufen. Das Rechtsstaatsprinzip unserer Verfassung\nverlangt Gerechtigkeit. Dagegen ist die Barmherzigkeit ein Grundgedanke des\nSozialstaatsprinzips.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine banalere Phrase als \u201eMenschen wie wir.\u201c Jemanden als Menschen zu bezeichnen ist eine Kategorie unseres Denkens, ein Wort, ein Begriff, blo\u00df ein Hauch der Stimme. Mensch ist eine Abstraktion oder eine blo\u00df zoologische Einordnung. Kein Anthropologe vermag zu sagen, wann vor vielleicht einer halben Millionen Jahren unsere haarigen Vorfahren schon Menschen waren oder noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff Mensch ist\nein gesellschaftliches Konstrukt. Ernsthaft: Es ist noch nicht lange her, da\nbestritten gelehrte K\u00f6pfe, Frauen seien Menschen. Ist das auch aus heutiger\nSicht eine Verirrung des Denkens, weist es doch darauf hin, da\u00df die Verwendung\nvon Begriffen immer auch eine Frage gesellschaftlicher Konvention ist. Der\nDekonstruktivismus sagt: Mann und Frau? Gibt\u2019s es gar nicht, Gender findet blo\u00df\nim Kopf statt, alle sind gleich. Volk? Frei erfunden. Rasse? Gibt es schon\n\u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Mensch? Den soll\nes dann doch wieder geben! Wenn man in der Stufenleiter der abstrahierenden\nOberbegriffe h\u00f6her und h\u00f6her steigt, kommt man von Jupp Schmitz aus K\u00f6ln, 47 Jahre\nalt, \u00fcber K\u00f6lner und Deutscher zu Mensch und weiter \u00fcber S\u00e4ugetier und\nWirbeltier bis hin zum Lebewesen. Es liegt eine haarstr\u00e4ubende Inkonsequenz darin,\nwenn manche aus dieser Stufenleiter ein paar Sprossen herausbrechen und sofort\nvon Jupp Schmitz auf Mensch klettern m\u00f6chten, weiter aber auch nicht, weil\nDeutscher und Rasse nur Konstrukte seien. Der Begriff Mensch aber mu\u00df unbedingt\ngerettet werden, weil er der Rechtfertigung von Ungerechtigkeiten dient: Gerecht\nsehen sie blo\u00df aus, wenn man nur den Begriff Mensch verwendet und zur Rechtfertigung\nbenutzt: Alle Menschen m\u00fc\u00dften im Ergebnis gleichen Anteil an allem haben, weil\nsie \u201eMenschen wie wir\u201c sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind nicht unsere\nHunde Lebewesen wie wir und wir \u201eauch nur Lebewesen\u201c? &#8211; Ja, na und? &#8211; Ich liebe\nmeinen Hund, dem ich einen Namen gegeben habe und der mein Freund ist. Ich\nliebe nicht das Wort \u201eHund\u201c. Er bekommt etwas Leckeres, aber weil ich ihn liebe\nund nicht weil er ein Hund wie alle anderen ist. Es gibt n\u00e4mlich keine Hunde\nwie alle anderen auch, und es gibt keinen Menschen, wie alle anderen auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle sind\neinzigartig. Das ist sch\u00f6n so.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wahrscheinlich ist es ja auch gerecht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ideologie der Gleichheit f\u00fchrt zu Ungerechtigkeit Jeden Tag nervt man uns in den Medien mit angeblichen Ungerechtigkeiten. Weltweit verdienen Frauen weniger Geld als M\u00e4nner, die Schulerfolge moslemischer Kinder erreichen nicht die deutscher Kinder, der Kaffee ist unfair billig &#8211; alles angeblich ungerecht. &nbsp;Die Ideologen des Gleichheitswahns werden keine Ruhe geben, bis alles \u201egleich\u201c ist. 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