{"id":1585,"date":"2020-02-14T16:29:12","date_gmt":"2020-02-14T15:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=1585"},"modified":"2021-07-28T10:50:37","modified_gmt":"2021-07-28T08:50:37","slug":"dekonstruktion-fragmentierung-und-schizophrenie-zur-psychopathologie-unserer-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/02\/14\/dekonstruktion-fragmentierung-und-schizophrenie-zur-psychopathologie-unserer-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Dekonstruktion, Fragmentierung und Schizophrenie &#8211; zur Psychopathologie des Genderwahnes"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Wie Genderwahn und Schizophrenie Hand in Hand gehen<\/h1>\n\n\n\n<p>Einzelne Menschen k\u00f6nnen psychisch erkranken. Es gibt aber\nauch soziale Pathologien. Diese k\u00f6nnen Analogien und Verwandtschaften mit den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten\nund Verwandtschaften des Individuellen haben.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>So ist&nbsp; dem Psychotherapeuten Prof. Stavros Mentzos (1930-2015) die bemerkenswerte Korrespondenz zwischen der Selbst-Fragmentierung in der Psychose und der Dezentrierung und Inkonsistenz in der Postmoderne aufgefallen. Unter Postmoderne versteht Mentzos den Oberbegriff auf \u00fcber diejenigen philosophischen Str\u00f6mungen, die unter anderem als Dekonstruktivismus und Genderismus in bestimmten Milieus an Boden gewinnen. Eine strukturelle Homologie zwischen der Fragmentierung des Ichs in der Schizophrenie und der Dekonstruktion sozialer Zusammenh\u00e4nge wie im Genderismus ist un\u00fcbersehbar. Sie wirft die Frage nach der Psychopathologie eines Teils unserer Gesellschaft auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim schizophrenen Menschen fragmentiert die basale Pers\u00f6nlichkeit sich, gerade so wie wir in der Gesellschaft Abspaltungen und Fragmentierungen antagonistischer Milieus beobachten k\u00f6nnen. Wenn die Psychiatrie die Entpers\u00f6nlichung des Schizophrenen mit dem Bild einer in viele Sandk\u00f6rner zerflie\u00dfenden Sandburg beschreibt, erleben wir einen analogen Verlust der gesamtgesellschaftlichen Bindungskr\u00e4fte: Fr\u00fcher gemeinschaftliche Sinnstiftungen, Wert\u00fcberzeugungen und Identit\u00e4ten rinnen uns wie Sand durch die Finger.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"785\" height=\"960\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/079.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1586\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/079.jpg 785w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/079-245x300.jpg 245w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/079-768x939.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 785px) 100vw, 785px\" \/><figcaption>Die Pers\u00f6nlichkeit des Schizophrenen zerbricht in Fragmente, die sich abspalten.<br>(<a href=\"https:\/\/www.arteclat.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/DR01.jpg\">Gem\u00e4lde des K\u00fcnstlers Alen Kopera<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Kranke Gesellschaft?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im engeren Sinne kann nur eine Person erkranken, keine\nGesellschaft.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>\nDie Zerfallserscheinungen der Psyche in der Schizophrenie haben aber ihre\nEntsprechung in gesellschaftlichen Aufl\u00f6sungserscheinungen. Diese bestehen in\neinem drastischen Verlust der sozialen Gestaltwahrnehmung. Ideologien wie der\nGenderismus halten soziale Einheiten wie Familien und V\u00f6lker nicht f\u00fcr reale\nGegebenheiten. Diese beruhten lediglich auf Konventionen und seien konstruiert,\nvermutlich, um bestimmte Minderheiten zu unterdr\u00fccken. Selbst die Existenz\nzweier verschiedener Geschlechter wird geleugnet. Wer so denkt, mu\u00df sich die\nFrage nach seiner geistigen Gesundheit gefallen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Psychiater <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burkhard_Vo%C3%9F\">Burkhard Vo\u00df<\/a> hat in seinem 2015 erschienenen Buch &#8222;Deutschland auf dem Weg in die Anstalt&#8220; das Thema aufgegriffen und stellt fest:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Aufl\u00f6sungsprozesse innerhalb der schizophrenen Psychose und innerhalb der postmodernen Gesellschaft sind nicht nur nahezu deckungsgleich, sondern sie haben auch die gleichen schwerwiegenden Folgen\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p><cite>Burkhard VO\u00df, Deutschland auf dem Weg in die Anstalt, M\u00fcnster 2015, S. 135.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Psychiater sprechen eine f\u00fcr Laien oft schwer\nverst\u00e4ndliche Fachsprache, ebenso wie Philosophen und Politologen ihre eigenen\nFachbegriffe haben. Die Begrifflichkeien der verschiedenen Wissenschaften decken\nsich nicht. Darum haben Philosophie und Psychiatrie bisher nicht genug voneinander\nKenntnis genommen. Dem soll hier abgeholfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 2015 verstorbene Psychiater Prof. Mentzos hat die Frage aufgeworfen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Sind vielleicht diese beschriebenen Gestalt\u00e4hnlichkeiten und Analogien zwischen psychotischen und Borderline-Vorg\u00e4ngen und bestimmten geschichtlichen oder gesellschaftlichen Prozessen blo\u00df interessant, aber eigentlich nur zuf\u00e4llig, oder weisen sie doch auf eine dahinterstehende, ebenfalls analoge Dynamik oder Problematik oder sogar auf eine gemeinsame Ursache hin?&#8220;<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p><cite><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stavros_Mentzos\">Stavros MENTZOS<\/a>, Die bemerkenswerte Korrespondenz zwischen der Selbst-Fragmentierung in der Psychose und der Dezentrierung und Inkonsistenz in der Postmoderne, in: G\u00fcnter Lempa und Elisabeth Troje (Hrg.), Gesellschaft und Psychose, G\u00f6ttingen 2002, S.50-67 (58).<br><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diese Frage l\u00e4\u00dft sich beantworten, wenn man die strukturellen und funktionalen Parallelen zwischen postmoderner Philosophie und Symptomen psychischer Erkrankungen wie Borderline und Schizophrenie genauer betrachtet. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Fragmentierung und Aufl\u00f6sung der Person in der Schizophrenie<\/h3>\n\n\n\n<p>Antke Engel, eine der zentralen Figuren der \u201eQueer\u201c-Bewegung in Deutschland, f\u00fchrte einen Verein an, dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Susanne_Baer\">Susanne Baer <\/a>ihr GenderKompetenzZentrum \u00fcbergeben hat. Sie bezieht sich in ihrer Dissertation auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Judith_Butler\">Judith Butler<\/a>, die Nestorin des Genderismus. Man m\u00fcsse die \u201eBinarit\u00e4t\u201c, also die Zweigeschlechtlichkeit, \u201edenaturalisieren\u201c, indem man \u201eauf die Konstruiertheit und Kontingenz geschlechtlicher und sexueller Identit\u00e4ten\u201c verweist.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00bbZiel dieser Arbeit ist es, VerUneindeutigung und Destabilisierung als Strategien in einem zu entwickelnden Konzept der Repr\u00e4sentationspolitiken plausibel zu machen. Es geht nicht darum, Ambiguit\u00e4t, Instablit\u00e4t und Kontingenz als Abbild oder Ann\u00e4herung an eine geschlechtliche \u201eWahrheit\u201c zu behaupten, sondern VerUneinheitlichung und Destabilisierung als kontextuelle Praktiken in historisch und kulturell spezifischen Machtverh\u00e4ltnissen vorzustellen.\u00ab<\/p><cite>Anke Engel, Wider, die Eindeutigkeit, 2002<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wie das praktisch funktionieren soll, schilderte\nRen\u00e9 Pfister (im SPIEGEL 1\/2007) am Beispiel eines Vereins &#8222;Dissens&#8220;\nf\u00fcr eine \u201eaktive Patriarchatskritik&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00bbSo spielten Dissens-Mitarbeiter bei einer Projektwoche mit Jungs in Marzahn einen &#8222;Vorurteilswettbewerb&#8220;, an dessen Ende die Erkenntnis stehen sollte, da\u00df sich M\u00e4nner und Frauen viel weniger unterscheiden als gedacht. Es entspann sich eine heftige Debatte, ob M\u00e4dchen im Stehen pinkeln und Jungs Gef\u00fchle zeigen k\u00f6nnen, S\u00e4tze flogen hin und her. Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewu\u00dften Jungen vor, &#8222;da\u00df er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge&#8220;, so steht es im Protokoll. <\/p><p> Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein  ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf,  ihnen ging es um die &#8222;Zerst\u00f6rung von Identit\u00e4ten&#8220;, wie sie schreiben.  Das Ziel einer &#8222;nichtidentit\u00e4ren Jungenarbeit&#8220; sei &#8222;nicht der andere  Junge, sondern gar kein Junge.\u201c\u00ab. <\/p><cite> Ren\u00e9 Pfister (im SPIEGEL 1\/2007) <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Hier ist Zerst\u00f6rung der angeborenen Geschlechtsidentit\u00e4t\neine aktiv induzierte Depersonalisation. Ph\u00e4nomene einer solchen Selbstentfremdung,\nalso ein Sich-selbst-Fremdwerden im weiteren Sinn, sind charakteristisch f\u00fcr\npsychische Krankheiten.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>\nZu ihnen z\u00e4hlen die Borderline-St\u00f6rung und schlimmstenfalls die Schizophrenie.\nDar\u00fcber schreibt der Psychiater Thomas Fuchs:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;F\u00fcr ein Verst\u00e4ndnis dieser Erkrankung, das \u00fcber die blo\u00dfe Symptombeschreibung hinausgeht, ist daher eine philosophisch&nbsp; fundierte&nbsp; Psychopathologie&nbsp; unabdingbar.&nbsp; Umgekehrt&nbsp; m\u00fcssen&nbsp; die&nbsp; schizophrenen St\u00f6rungen des Selbsterlebens f\u00fcr jede Philosophie der Subjektivit\u00e4t von zentralem Interesse sein, die ihre Konzepte von Selbstbewu\u00dftsein, Personalit\u00e4t oder Intersubjektivit\u00e4t an empirischen Ph\u00e4nomenen \u00fcberpr\u00fcfen will. <br> Die zentrale Rolle des Selbsterlebens f\u00fcr die schizophrenen Psychosen  war von Psychiatern bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts betont  worden. Kraepelin (1913, 668) charakterisierte die Schizophrenie als  \u201eeigenartige Zerst\u00f6rung des inneren Zusammenhanges der psychischen  Pers\u00f6nlichkeit\u201c&nbsp; und&nbsp; als&nbsp; \u201eZersplitterung&nbsp; des&nbsp; Bewu\u00dftseins\u201c&nbsp;  (\u201eOrchester&nbsp; ohne&nbsp; Dirigent\u201c). Bleuler, der der Krankheit den heutigen  Namen gab, sah ihre \u201e[&#8230;] elementarsten St\u00f6rungen in&nbsp; einer&nbsp;  mangelhaften&nbsp; Einheit,&nbsp; in&nbsp; einer&nbsp; Zersplitterung&nbsp; und Aufspaltung&nbsp; des&nbsp;  Denkens,&nbsp; F\u00fchlens und Wollens und des subjektiven Gef\u00fchles der  Pers\u00f6nlichkeit\u201c (Bleuler 1983, 411).&#8220; <\/p><cite><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Fuchs_(Mediziner)\">Thomas Fuchs<\/a>, Selbst und Schizophrenie, DZPhil, Akademie Verlag, 60 (2012) 6, 887.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auf solche St\u00f6rungen des Selbsterlebens deutet es\nhin, wenn jemand ernsthaft bestreitet, es gebe objektiv M\u00e4nner und Frauen,\nFamilie oder V\u00f6lker. Seine Meinung \u00fcber andere widerspiegelt n\u00e4mlich sein\neigenes Selbsterleben: Er schlie\u00dft von sich auf andere. Sein basales\nSelbsterleben d\u00fcrfte gest\u00f6rt sein:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Die ph\u00e4nomenologisch orientierte Psychopathologie der letzten Jahrzehnte hat diese Konzepte durch subtile Analysen des basalen, pr\u00e4reflexiven Selbst- und Welterlebens erweitert, das bei den Patienten meist schon vor dem Ausbruch der Krankheit in der akuten Psychose tiefgreifend ver\u00e4ndert ist (Blankenburg 1971, Sa\u00df u. Parnas 2003, Stanghellini 2004, Fuchs 2000, 2005). Entscheidend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Erkrankung ist demnach aus ph\u00e4nomenologischer&nbsp; Sicht&nbsp; weniger&nbsp; die&nbsp; so&nbsp; genannte&nbsp; \u201eproduktive\u201c&nbsp; Symptomatik&nbsp; der&nbsp; akuten&nbsp; Phase&nbsp; (das hei\u00dft Wahnideen und Halluzinationen) als vielmehr die schleichende Aush\u00f6hlung des leiblichen Selbsterlebens, Wahrnehmens und Handelns, die in unauff\u00e4lligen Vorstadien h\u00e4ufig bis in die Kindheit der Patienten zur\u00fcckreicht.&#8220;<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p><cite>Fuchs S.888<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Psychiatrie unterscheidet das basale\nSelbsterleben der eigenen Person vom darauf aufbauenden Selbstkonzept. Dieses\nSelbstkonzept bildet das kleine Kind <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;durch die F\u00e4higkeit, andere als intentionale Agenten zu verstehen und ihre Perspektive nachzuvollziehen (Perspektiven\u00fcbernahme); \u2013&nbsp;&nbsp;&nbsp; durch ein h\u00f6herstufiges Bewu\u00dftsein der eigenen Zust\u00e4nde und Erlebnisse (introspektives oder reflexives Selbstbewu\u00dftsein); \u2013&nbsp;&nbsp;&nbsp; des weiteren durch die F\u00e4higkeit, die eigenen Erfahrungen zu verbalisieren und zu koh\u00e4renten Geschichten zu verkn\u00fcpfen (narrative Identit\u00e4t); \u2013&nbsp;&nbsp;&nbsp; schlie\u00dflich&nbsp; durch&nbsp; ein&nbsp; begriffliches&nbsp; und&nbsp; autobiographisches&nbsp; Wissen&nbsp; von&nbsp; sich&nbsp; selbst.&#8220;<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p><cite>Fuchs S.890<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Schizophrenie ist eine tiefgreifende St\u00f6rung des\nbasalen Selbsterlebens. Nur&nbsp; ein&nbsp; Wesen&nbsp;\nmit&nbsp; einem&nbsp; prim\u00e4ren&nbsp;\nSelbsterleben&nbsp; ist&nbsp; in &nbsp;der&nbsp;\nLage,&nbsp; sich selbst&nbsp; auch&nbsp;\naus&nbsp; der&nbsp; Sicht&nbsp;\nder&nbsp; anderen&nbsp; zu&nbsp;\nsehen,&nbsp; Geschichten&nbsp; von&nbsp;\nsich&nbsp; zu&nbsp; erz\u00e4hlen&nbsp;\nund&nbsp; ein Selbstkonzept zu\nentwickeln. Dieses Selbstkonzept bildet seine Identit\u00e4t in Abgrenzung zu\nanderen Personen. Analog dazu gibt es Selbstkonzepte ganzer Familien und\nV\u00f6lker. Das Selbstkonzept der Deutschen ist zur Zeit hart umk\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer basalen St\u00f6rung des individuellen Selbsterlebens\nl\u00f6st sich das Selbstkonzept auf:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Es kommt zu einer Entfremdung selbstverst\u00e4ndlicher Handlungsvollz\u00fcge und Wahrnehmungen, die sich auch als pathologische Explikation bezeichnen l\u00e4\u00dft (Fuchs 2001, 2011).&nbsp;&nbsp; Die Explikation des Selbstverst\u00e4ndlichen ist an sich eine h\u00e4ufige Erfahrung. Wenn man eine Wahrnehmungsgestalt in ihre Einzelelemente aufl\u00f6st, also diese Elemente expliziert, sieht man sozusagen den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht mehr. Betrachtet man zum Beispiel die Merkmale eines Gesichts einzeln oder aus zu gro\u00dfer N\u00e4he, so geht die Wahrnehmung des Gesichtsausdrucks&nbsp; insgesamt&nbsp; verloren. &#8222;<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p><cite>Fuchs S.692<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die gest\u00f6rte Gestaltwahrnehmung, bei der man vor\nlauter B\u00e4umen den Wald nicht sieht, ist auch eines der zentralen Merkmale des\nphilosophischen Dekonstruktivismus. Die Parellelen sind drastisch:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;In der Wahrnehmung manifestiert sich die Entfremdung der Leiblichkeit in einer St\u00f6rung der&nbsp; F\u00e4higkeit,&nbsp; vertraute&nbsp; Gestalten&nbsp; und&nbsp; Muster&nbsp; zu&nbsp; erkennen,&nbsp; verbunden&nbsp; mit&nbsp; einer&nbsp; Fragmentierung des Wahrgenommenen und einer \u00dcberf\u00fclle von Details. Auch hier kommt es also zu einer pathologischen Explikation: [&#8230;]<br> Die Aufl\u00f6sung von Gestaltzusammenh\u00e4ngen resultiert in einem Verlust  vertrauter Bedeutsamkeiten und f\u00fchrt so zu einer grundlegenden  Fragw\u00fcrdigkeit der wahrgenommenen Welt.&#8220;<a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-admin\/post.php?post=1585&amp;action=edit#_ftn9\">[9]<\/a> <\/p><cite>Fuchs S.694<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Betroffene verliert auch das Gef\u00fchl f\u00fcr\ngrundlegende soziale Sinnbez\u00fcge:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Die&nbsp; Grundst\u00f6rung&nbsp; der&nbsp; Schizophrenie&nbsp; l\u00e4\u00dft&nbsp; sich&nbsp; als&nbsp; eine&nbsp; Schw\u00e4chung&nbsp; des&nbsp; basalen&nbsp; Selbstgewahrseins beschreiben, die zun\u00e4chst das pr\u00e4reflexive, selbstverst\u00e4ndliche In-der-Welt-Sein erfa\u00dft. [&#8230;] Integrale Wahrnehmungsgestalten l\u00f6sen sich auf, st\u00f6rende Details treten in den Vordergrund, und die wahrgenommene Welt verliert zunehmend ihre vertrauten Sinnbez\u00fcge. Schlie\u00dflich werden auch die Beziehungen zu den anderen fragw\u00fcrdig, und die fraglose Teilnahme an der gemeinsamen Lebenswelt und ihrem \u201eCommon Sense\u201c mi\u00dflingt.<\/p><cite>Fuchs a.a.O.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zu diesem Common Sense geh\u00f6rt zentrale die\nWahrnehmung der \u00fcbrigen Menschen, sozialen Gemeinschaften wie einer Familie\noder einem Volk anzugeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Fragmentierung und Aufl\u00f6sung sozialer Einheiten im Dekonstruktivismus<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie sich die einzelne Person in der Schizophrenie aufl\u00f6st, fragmentiert und teile von sich abspaltet, l\u00f6sen sich gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge im Dekonstruktivismus auf. Der Zusammenhalt geht durch Fragmentierung verloren. Teile spalten sich ab. Intrasystemische Konflikte werden durch Schuldzuweisungen nach au\u00dfen, durch Schuldzuweisung und Kultivierung von Feindbildern gelindert.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Wie ein kranker Einzelner quasi einen Teil seiner Pers\u00f6nlichkeit von sich abspaltet, um die Integrit\u00e4t des basalen Selbst zu retten, vermag die Gesellschaft insgesamt emnen ihrer Teile Schuld zuzusprechen und ihn abzuspalten, zum Beispiel indem jener Teil zu Ketzern, Parias, Untermenschen oder Nazis erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Was in einer funktionierenden Gesellschaft als\nunverzichtbarer Funktionsteil des Ganzen galt, wird dekonstruiert. Statt einer\nSynthese gesellschaftlicher Teile findet eine \u201eZertr\u00fcmmerung durch Angriffe\u201c\nstatt, die<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201ealles, was vorher als organisiertes Ganzes gedacht werden konnte (Person, Geschichte, Natur) in Teile oder Fragmente, die nicht mehr in notwendigen Beziehungen zueinander standen,\u201c<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p><cite><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Panajotis_Kondylis\">Panajotis KONDYLIS<\/a>, Der Niedergang der b\u00fcrgerlichen Denk- und Lebensform, Weinheim 1991, S.66 f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>verwandelt. Der Philosoph <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Panajotis_Kondylis\">Kondylis (1943-1998)<\/a> erkl\u00e4rt, <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eW\u00e4hrend in der b\u00fcrgerlichen Harmonievorstellung der Teil immer Teil des Ganzen war und von dieser Beziehung zum ganzen lebte, welches seinerseits erst durch den Vielfalt und den Reichtum seiner Teile zum wahren Ganzen wurde, verselbst\u00e4ndigen sich nun der Teil und das Fragment.\u201c<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p><cite>Kondylis S.67<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Fragmentierung des Wahrgenommenen und die\n\u00dcberf\u00fclle von Details beim Schizophrenen haben wir oben schon erl\u00e4utert. Die\nanaloge Erscheinung tritt gesellschaftlich auf unter Geltung der analytischen Denkfigur,\ndie dem Dekonstruktivismus zugrundeliegt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eEine Einzelheit, ein isoliertes Ereignis, ein Augenblick, ein Eindruck werden zu w\u00fcrdigen Gegenst\u00e4nden gr\u00fcndlicher Betrachtung, wobei man immer wniger nach dem notwendigen Einordnungsrahmen und immer mehr nach der ureignen Tiefe und Bedeutung des jeweiligen Teils oder Fragmnts fragt oder wenigstens be ihm verweilt, selbst wenn man den Verlust des Ganzen beklagt.<br> Die Aufl\u00f6sung der b\u00fcrgerlichen Normenhierarchie [\u2026] gestattete es zudem, da\u00df Gegens\u00e4tze, die fr\u00fcher als un\u00fcberbr\u00fcckbar empfunden wurden (Gutes und B\u00f6ses, Sch\u00f6nes und H\u00e4\u00dfliches, Rationales und Irrationales, Notwendiges und Zuf\u00e4lliges, M\u00e4nnliches und Weibliches etc.) nun als Sprosse aus derselben Einen Wurzel betrachtet werden konnten.\u201c<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> <\/p><cite>Kondylis S.67<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>So verf\u00e4llt der Blick f\u00fcr das Pr\u00e4gende jeder sozialen\nGestalt, ja sogar der biologischen Identit\u00e4t in Mann und Frau,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eauf jeden Fall durften sie als gleichberechtigte Gr\u00f6\u00dfen nebeneinander auf den Plan trten, deren jede sich gegebenenfalls in ihr Gegenteil verwandeln lie\u00dfe.\u201c<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a><\/p><cite>Kondylis S.67<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>So besagt der auf dem Konstruktivismus basierende\nGenderismus, da\u00df \u201ealle Menschen oberhalb des Halses alle gleich sind\u201c, wie der\nEngl\u00e4nder Douglas Murray spottet:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&nbsp;\u201eDie Lehre unserer Zeit besagt, da\u00df alle Menschen gleich sind und da\u00df Rasse und Geschlecht und vieles mehr nichts weiter sind als soziale Konstrukte; und da\u00df jeder werden kann, was immer er sein m\u00f6chte.\u201c<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a><\/p><cite>Douglas MURRAY, Wahnsinn der Massen, Wie Meinungsmache und Hysterie unsere Gesellschaft vergiften, 2019.S.223.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Konstruktivist ist, wer sprachliche Begriffe und die\nvon ihnen bezeichneten sozialen Ph\u00e4nomene als blo\u00dfe gesellschaftliche\nKonstruktionen bezeichnet, letztlich als Resultate sprachlicher Konvention.\nBegriffen wie Familie, Mann, Frau oder Nation wird ihr realer Gehalt\nabgestritten, indem sie als blo\u00dfe gesellschaftliche Konstruktion &#8211; Hirngespinst\ngewisserma\u00dfen &#8211; bezeichnet werden. Dekonstruktion ist eine <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eStrategie der Subversion und Destabilisierung gegen\u00fcber den Geltungsanspr\u00fcchen traditioneller \u2013 einschlie\u00dflich kritischer \u2013 Theorien, Disziplinen und Paradigmen.\u201c<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a><\/p><cite>Nieter NOHLEN, Dekonstruktion, in: Lexikon der Politikwissenschaft, 2010, Spalte 131.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Studieng\u00e4nge wie \u201eBlack Studies\u201c, Womans Studies\u201c\noder \u201eQueer Studies\u201c schossen in den USA aus dem Boden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIn den vergangenen Jahrzehnten war es die oberste Priorit\u00e4t dieses akademischen Fachbereichs, [\u2026] alles anzugreifen, zu unterminieren und letzten Endes niederzurei\u00dfen, was zuvor als sichere Erkenntnis galt, und dazu z\u00e4hlte auch biologisches Wissen. Aus dem Wissen, da\u00df es zwei verschiedene Geschlechter gibt, wurde die These, da\u00df es zwei verschiedene Geschlechtsidentit\u00e4ten &#8211; neudeutsch: Gender &#8211; gibt. Von diesem Punkt war es nur noch ein kleiner Schritt zu einer &#8211; zumindest an den Universit\u00e4ten &#8211; weit verbreiteten Schlu\u00dffolgerung, die da lautete, da\u00df es gar kein Gender gibt. Gender ist folglich nichts Reales, sondern ein \u201asoziales Konstrukt\u2018.\u201c<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a><\/p><cite>Murray S.76<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Damit stimmen f\u00fcr Genderisten ihre Paradigmen\n\u00fcberein mit der Realit\u00e4t &#8211; ihrer \u201eRealit\u00e4t\u201c. Sie schaffen sich ihre eigene,\nh\u00f6chst individuelle und private Realit\u00e4t und leugnen die Existenz einer objektiven,\nalle Menschen \u00fcberspannenden Wirklichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider bemerken sie in ihrem Jubel nicht den\nUnterschied zwischen einem realen Ph\u00e4nomen und dem Begriff, den wir ihm\nverpassen. Da\u00df alle abstrakten Begriffe bequeme Etiketten sprachlicher\nVerst\u00e4ndigung und wie soziale Paradigmen nur gedankliche Konstruktionen sind,\nabstrakte Leitplanken unseres Denkens, Hilfslinien auf unseren geistigen\nLandkarten, ist ein so alter Hut, da\u00df er rund 600 Jahre in die Geschichte der\nMetaphysikkritik zur\u00fcckreicht. Auch wenn ein Dekonstruktivist das Wort Hund\ndekonstruiert und klarstellt, da\u00df Hund nur ein Hauch der Stimme ist, ein abstrakter\nBegriff, kann Nachbars Hund Lumpi ihn trotzdem kr\u00e4ftig bei\u00dfen. An Begriffen und\nParadigmen kann man dekonstruieren, soviel man will: Man wird die realen\nPh\u00e4nomene nicht los. Die Mitglieder einer Familie laufen nicht in alle Welt\ndavon, weil man ihnen erz\u00e4hlt, da\u00df das Paradigma des Familienzusammenhalts blo\u00df\nauf gesellschaftlicher Konvention beruht und nichts als ein Konstrukt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den realen Ph\u00e4nomenen geh\u00f6ren vielerlei\nGesamtheiten: Es gibt nicht nur einzelne B\u00e4ume, sondern auch W\u00e4lder. In einem\nWald stehen viele B\u00e4ume miteinander in wechselseitiger Beziehung, auch durch\ndie Wurzeln in physischer. Dekonstruktivisten verm\u00f6gen vor lauter B\u00e4umen keinen\nWald zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ganzes ist oft mehr als die Summe seiner Teile.\nEs hat eine ganz eigene Gestalt und gehorcht eigenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Diese\ngehen oft kategorial \u00fcber die Gesetze hinaus, die f\u00fcr seine Bestandteile\ngelten. So besteht zwar ein menschlicher K\u00f6rper aus Einzelteilen wie Atomen.\nDiese lassen sich mit den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der Chemie beschreiben. Als ganzer\nMensch ist er aber auch h\u00f6heren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wie denen der Biologie\nunterworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer komplexe Gebilde nicht mehr als solche\nwahrnimmt, erkennt auch nicht die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, denen solche Gbilde in\nihrer Komplexit\u00e4t unterliegen. Ein Vogelschwarm gehorcht weitergehenden\nGesetzen als ein Vogel, eine Br\u00fccke anderen physikalischen Gesetzen als ein\neinzelner Stein und eine Gruppe anderen als ein einzelner Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle solche Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten treten erst auf einer\njeweils h\u00f6heren Organisationsstufe auf. Sie sind dabei objektiv vorhanden und\nunabh\u00e4ngig von menschlicher Konvention. Menschen mit gest\u00f6rter\nGestaltwahrnehmung nehmen soziale Gesamtheiten nicht wahr und behaupten, diese\nseien nur sozial konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Die Destruktion der Gesellschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bei einem psychisch Erkrankten die Pers\u00f6nlichkeit sich aufl\u00f6st und ihr Zusammenhalt verlorengeht, werden im Konstruktivismus soziale Zusammenh\u00e4nge dekonstruiert, fragmentiert und aufgel\u00f6st. Das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Sinn sozialer Einheiten geht verloren. Der Psychiater Mentzos res\u00fcmiert, hier werde nicht das Subjekt von seinen Ketten befreit, sondern von der \u201eLast des Subjektseins\u201c:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eSuche nach Konsistenz, Sinn und innerer \u00dcbereinstimmung erweist sich als Hindernis auf dem Weg zu neuartigen Synthesen von Subjekt und Gesellschaft. Das Subjekt ist der Gesellschaft gewisserma\u00dfen zu altmodisch, zu wenig plural, zu langsam und nicht flexibel genug, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden.\u201c<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a><\/p><cite>Mentzos S.52<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Am Ende stehe ein Subjektivismus als Glaube, \u201edie\nWirklichkeit w\u00fcrde nicht unabh\u00e4ngig vom Betrachter bestehen.\u201c<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a>\nDer Genderismus formuliert das so: Geschlechter best\u00fcnden nur in der Vorstellung\ndes gesellschaftlichen Betrachters, der sie konstruiere und sich mit anderen\nkonventionell darauf einige, sie als verschieden zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>So zerf\u00e4llt die objektiv vorhandene Welt in nicht\nmehr koh\u00e4rente Einzelteile.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eMangel an Koh\u00e4renz und Fragmentierung in gleichwertige und austauschbare Gr\u00f6\u00dfen bedeutet aber unbegrenzte Kombinierbarkeit dieser letzten miteinander, also beliebige Konstruierbarkeit der Welt. Wird nun das, was fr\u00fcher als Ganzes und Synthese erschien, einmal fragmentiert und zerst\u00fcckelt, so mu\u00df es schlie\u00dflich in Atome zerlegt werden.\u201c<a href=\"#_ftn20\">[20]<\/a><\/p><cite>Kondylis S.67<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diese gesellschaftlichen \u201eAtome\u201c sind die einzelnen\nMenschen als wahllos austauschbare Grundbausteine der Massengesellschaft &#8211; wie\ndie einzelnen Sandk\u00f6rner einer Sandburg. Sie verlieren ihre Identit\u00e4t als Angeh\u00f6rige\n\u00fcbergeordneter sozialer Einheiten wie Familien und k\u00f6nnen wie ein beliebiges\nFlickwerk (\u201ePatchwork-Familie\u201c) zusammengw\u00fcrfelt werden. Verloren geht mit den\nh\u00f6heren sozialen Einheiten wie \u201eVolk\u201c auch der Teil der pers\u00f6nlichen Identit\u00e4t\nals Angeh\u00f6riger eines Volkes, eingebettet in eine identit\u00e4tsstiftende Heimat.\nVerloren geht jeder historische Bezug, denn die fragmentierten und\nabgespaltenen Menschen-Atome haben f\u00fcr sich genommen keine Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Fragmentierung, Abspaltung und Aufl\u00f6sung\neiner Person in der Schizophrenie eine Erkrankung ist, wovon Psychiater \u00fcberzeugt\nsind, hat diese auf sozialer Ebene ihre Entsprechung: Wenn hinreichend gro\u00dfe\nTeile des sozialen Ganzen sich abspalten, das Ganze aufl\u00f6sen, sich in Szenen\nund Milieus fragmentieren und den anderen Fragmenten grimmig gegen\u00fcberstehen,\ndarf von einer Psychopathologie dieser Gesellschaft gsprochen werden.<br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>\nStavros Mentzos, Die\nbemerkenswerte Korrespondenz zwischen der Selbst-Fragmentierung in der Psychose\nund der Dezentrierung und Inkonsistenz in der Postmoderne, in: G\u00fcnter Lempa und\nElisabeth Troje (Hrg.), Gesellschaft und Psychose, G\u00f6ttingen 2002, S.50-67\n(59).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a>\nMentzos a.a.O. S.50.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a>\nBurkhard Vo\u00df, Deutschland auf dem\nWeg in die Anstalt, M\u00fcnster 2015, S. 135.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a>\nMentzos a.a.O. S.58.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a>\nThomas Fuchs, Selbst und\nSchizophrenie, DZPhil, Akademie Verlag, 60 (2012) 6, 887.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a>\nFuchs a.a.O. S.888.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a>\nFuchs a.a.O. S.890.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a>\nFuchs a.a.O. S.692.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a>\nFuchs a.a.O. S.694.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a>\nMentzos S.58.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a>\nPanajotis Kondylis, Der Niedergang\nder b\u00fcrgerlichen Denk- und Lebensform, Weinheim 1991, S.66 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a>\nKondylis a.a.O. S.67.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a>\nKondylis a.a.O. S.67.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a>\nKondylis a.a.O. S.67.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a>\nDouglas Murray, Wahnsinn der\nMassen, Wie Meinungsmache und Hysterie unsere Gesellschaft vergiften,\n2019.S.223.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a>\nNieter Nohlen, Dekonstruktion, in:\nLexikon der Politikwissenschaft, 2010, Spalte 131.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a>\nMurray (2019), S.76.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a>\nMentzos a.a.O. S.52.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a>\nMentzos a.a.O. S.53 nach Klaus Leferingk, Sympathie mit der\nSchizophrenie, in: M. Zaumseil und K. Leferingk (Hrg.), Schizophrenie in der\nModerne, Bonn, S.27-82 (78)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Kondylis a.a.O. S.67.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lesen Sie zum Thema auch:<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-klaus-kunze\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"1YQbTXPgHe\"><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/12\/28\/die-deutschen-neurosen\/\">Die deutschen Neurosen<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Die deutschen Neurosen&#8220; &#8212; Klaus Kunze\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/12\/28\/die-deutschen-neurosen\/embed\/#?secret=f4D3yESn1w#?secret=1YQbTXPgHe\" data-secret=\"1YQbTXPgHe\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-klaus-kunze\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"EPY6va9Lml\"><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/23\/gender-und-ists-auch-wahnsinn-so-hat-es-doch-methode\/\">Gender &#8211; und ist&#8217;s auch Wahnsinn, so hat es doch Methode<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Gender &#8211; und ist&#8217;s auch Wahnsinn, so hat es doch Methode&#8220; &#8212; Klaus Kunze\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2019\/11\/23\/gender-und-ists-auch-wahnsinn-so-hat-es-doch-methode\/embed\/#?secret=NG8Gw3Qk0J#?secret=EPY6va9Lml\" data-secret=\"EPY6va9Lml\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-klaus-kunze\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ws6U5MZNKg\"><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/02\/05\/normale-vaterlandsliebe-und-pathologischer-selbsthass\/\">Normale Vaterlandsliebe und pathologischer Selbstha\u00df<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Normale Vaterlandsliebe und pathologischer Selbstha\u00df&#8220; &#8212; Klaus Kunze\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/02\/05\/normale-vaterlandsliebe-und-pathologischer-selbsthass\/embed\/#?secret=KAqdHdRbhy#?secret=ws6U5MZNKg\" data-secret=\"ws6U5MZNKg\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-klaus-kunze\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"2bsE5rsy9Y\"><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/01\/13\/die-psychopathologie-des-moralisten\/\">Die Psychopathologie des Moralisten<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Die Psychopathologie des Moralisten&#8220; &#8212; Klaus Kunze\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/2020\/01\/13\/die-psychopathologie-des-moralisten\/embed\/#?secret=zaVFsPiowJ#?secret=2bsE5rsy9Y\" data-secret=\"2bsE5rsy9Y\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Genderwahn und Schizophrenie Hand in Hand gehen Einzelne Menschen k\u00f6nnen psychisch erkranken. Es gibt aber auch soziale Pathologien. 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