{"id":3781,"date":"2021-06-06T09:30:05","date_gmt":"2021-06-06T07:30:05","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=3781"},"modified":"2021-06-07T08:46:37","modified_gmt":"2021-06-07T06:46:37","slug":"unsere-weltbild-konstrukteure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2021\/06\/06\/unsere-weltbild-konstrukteure\/","title":{"rendered":"Unsere Weltbild-Konstrukteure"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wahltag in Sachsen-Anhalt<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn heute die B\u00fcrger meines Geburtslandes Sachsen-Anhalt an die Wahlurnen gehen, entscheiden sie vielfach aufgrund eines feststehenden Weltbildes. Tief sitzende Urteile und Vorurteile bestimmen die Wahlentscheidung st\u00e4rker als die Zu- oder Abneigung zu einem der wechselnden Politiker, die von ihren Parteien ins Schaufenster gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da macht man dann sein Kreuzchen vielleicht bei einer Partei, weil Vater und Opa schon f\u00fcr sie waren. Da sieht man auch mal \u00fcber Korruptions- und Maskenskandale hinweg und w\u00e4hlt die Union, weil sie sich halt christlich gibt. Da nimmt man die Hochstapeleien der derzeitigen gr\u00fcnen Galionsfigur mit ihrem Lebenslauf hin, schlie\u00dflich will man das Weltklima retten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Weltbild-Konstrukteure<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Weltbild erwirbt man nicht \u00fcber Nacht. Es bildet sich schon in der Kindheit und f\u00fchrt zu Erwartungshaltungen auf tiefer psychischer Ebene. Wer sich nichts zutraut und st\u00e4ndig Versorgung und F\u00fctterung aus fremder Hand erwartet wie ein Nesthocker, wird den Staat als m\u00fctterliche Versorgungsanstalt empfinden, in der es aber \u201egerecht\u201c zugehen soll. Wer dagegen stets aus eigener Kraft vorw\u00e4rts kam, wird einen autorit\u00e4ren Verbots- und Versorgungsstaat ablehnen und f\u00fcr Freiheit optieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das jeweilige Weltbild eines Menschen liegt seiner \u201eIdeologie\u201c zugrunde: seiner Vorstellung von der Welt, wie sie sein sollte. Wer die Vorstellung der W\u00e4hlermassen bestimmen kann, wie die Welt aussieht, stellt die Weichen f\u00fcr ihre Entscheidung, wie sie aussehen sollte. In den K\u00f6pfen einer Mehrheit ein Weltbild zu installieren, das den eigenen Machterhalt sichert, ist das entscheidende Instrument der jeweils herrschenden Eliten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"652\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-1024x652.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3783\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-300x191.jpg 300w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-768x489.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-1536x978.jpg 1536w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-2048x1304.jpg 2048w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-900x573.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-21-AG-Braunschweg-4-1280x815.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Fernsehen bildet die Welt nicht ab, wie sie ist, sondern gaukelt uns eine ideologisch konstruierte Scheinrealit\u00e4t vor. Wir sollen dazu konditioniert werden, diese Konstruktionen gl\u00e4ubig anzunehmen.<br>(Foto: im Amtsgericht Braunschweig)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Millionen Menschen betrachten die Welt heute vorwiegend im Fernsehen. Hier wird Puzzleteil f\u00fcr Puzzleteil ihr Weltbild fabriziert. Wo ihnen Gefahren lauern oder wo ihnen Gutes winkt: es wird fest in den K\u00f6pfen verankert. Bei der zunehmenden Anzahl von B\u00fcrgern, die das durchschauen, sich von der Mattscheibe ab- und dem realen Leben zuwenden, funktioniert das nur noch eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtige Analyse und damit Unabh\u00e4ngigkeit des eigenen Denkens gewinnen wir nur, wenn wir das System als Ganzes betrachten, in das unser Staatsfernsehen eingebettet ist:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Den Zeitgeist kann man machen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer industriellen Massengesellschaft mit ihren spezifischen Systemeigenschaften. Sie beruht auf Massenproduktion, Massenkonsum und einem auf die Existenz von Massen zugeschnitten politischen System. Es wird stabilisiert durch massentaugliche Medien, die f\u00fcr dasjenige Ma\u00df an Einf\u00f6rmigkeit des Empfinden und Denkens sorgen, ohne welches die Einzelteile auseinanderfliegen w\u00fcrden. Diese Massenmedien haben die Funktion \u00fcbernommen, die in fr\u00fcheren Epochen der Priesterschaft vorbehalten waren: Sinnstiftung und Gew\u00e4hrleistung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Humanist Machiavelli warnte einst in seinem Buch Discorsi:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWer sich durch schlechte Wahl seiner Mittel oder durch Naturanlage in Gegensatz zu seiner Zeit stellt, wird meistens ungl\u00fccklich, und seine Handlungen nehmen ein schlechtes Ende.\u201c<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p><cite>Machiavelli<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wessen Handlungen ein gutes Ende nehmen soll, mu\u00df darum die systembedingten Spielregeln seiner Zeit richtig analysieren und anwenden. Solange er im Gegensatz zum Zeitgeist handelt, wird er scheitern. Aber kann sie nicht ver\u00e4ndern, jene fl\u00fcchtige Massenstimmung, die man metaphorisch Zeitgeist nennt? Kann man den Zeitgeist sogar &#8211; machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der fr\u00fchere Richter am Bundesgerichtshof von Maltzahn hatte das geglaubt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Seien Sie nicht unpolitisch,&#8220; er\u00adteil\u00adte er &#8222;aus eige\u00adner Erfahrung einen freund\u00adlich-wohl\u00adwollenden Rat\u00adschlag&#8220;, son\u00addern passen Sie sich dem Zeit\u00adgeist, das hei\u00dft dem Geist der Herren unserer Zeit, an; &#8230; Nehmen Sie sich ein Beispiel an &#8230;erg.: Roman Herzog. Er hat nicht nur ein fei\u00adnes Emp\u00adfinden, woher der politische Wind weht, sondern wei\u00df auch, wer ihn macht.\u201c <a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p><cite>Richter am BGH von Maltzahn<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>In jedem politischen System hat die letzte Macht derjenige, der die Regeln regelt. Woher der Wind aus den ma\u00dfgeblichen Feuilletons und Talk-Schaus weht und wer die Drehb\u00fccher zu unseren Vorabend-Serien schreibt, geh\u00f6rt heute zu den strategischen Fragen, die langfristig \u00fcber politischen Sieg oder Niederlage entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Vortrag vom 22.6.2015 zitierte der linke Psychologe Rainer Mausfeld Edward Bernays (1891-1995), einen Neffen Sigmund Freuds. 1949 wurde dieser von der American Psychological Association f\u00fcr seine Beitr\u00e4ge zur Entwicklung von Techniken der Meinungsmanipulation geehrt: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie bewu\u00dfte und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschm\u00e4cker gebildet, unsere Ideen gr\u00f6\u00dftenteils von M\u00e4nnern suggeriert, von denen wir nie geh\u00f6rt haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Gro\u00dfe Menschenzahlen m\u00fcssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sph\u00e4re der Politik oder bei Gesch\u00e4ften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken, werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die F\u00e4den ziehen, welche das \u00f6ffentliche Denken kontrollieren.\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p><cite>Edward Bernays<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Vor der Frage: &#8218;Wer regiert?&#8216; liegt n\u00e4mlich nach Einsch\u00e4tzung des Historikers Peter Berglar&nbsp; die Frage: &#8218;Wer be\u00adstimmt, wer re\u00adgiert?&#8216;, und das bedeutet, \u201eda\u00df die allerwich\u00adtigste Frage lau\u00adten mu\u00df: &#8218;Wer be\u00adherrscht den, der be\u00adstimmt, wer regiert?&#8216; Mit an\u00adde\u00adren Worten: Wer be\u00adherrscht den Volkssou\u00adver\u00e4n, der ein &#8218;Klima&#8216; er\u00adschafft oder erleidet, das sich in Wil\u00adlens\u00adbildung umsetzt, die vage Vor\u00ad\u00adstel\u00adlun\u00adgen, Ge\u00adf\u00fchle, Stimmungen zu Hand\u00adlungen und Haltungen wer\u00ad\u00adden l\u00e4\u00dft? Wer beherrscht den Herrscher &#8218;Volk&#8216; &#8211; und wie wird sol\u00adche Herrschaft be\u00adwerkstelligt?&#8220;<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Zeitgeist ist kein Flaschengeist<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Programm-Macher unserer \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender sind der \u00dcberzeugung, da\u00df sich das machen l\u00e4\u00dft. Der Zeitgeist ist kein \u00e4therischer Flaschengeist. Seit Jahrzehnten widmet sich ein Heer von Linguisten, Psychologen und Soziologen der Erforschung subtiler Wirkmechanismen und Herrschaftstechniken. Sprache ist ein Herrschaftsmittel. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Wer bestimmt, was gesagt oder geschrieben werden darf und in welcher Form, hat Macht \u00fcber die Gesellschaft.&#8220;<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p><cite>Eric Gujer NZZ 12.3.2021<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die wissenschaftliche Erforschung der emotionalen Lenkung von Menschenmassen begann mit dem Soziologen Gustave Le Bon. Er schrieb schon 1895: \u201eSo gro\u00df ist die Macht der Worte, da\u00df man die verha\u00dftesten Dinge nur mit gut gew\u00e4hlten Namen zu versehen braucht, um sie den Massen annehmbar zu machen.\u201c<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Ei\u00adnen &#8222;gewaltigen He\u00adbel zur Erobe\u00adrung, Wahrung und Kr\u00e4fti\u00adgung der Herrschaft \u00fcber die Mas\u00adsen&#8220; nannte der Soziologe Robert Mi\u00adchels 1911 die Pres\u00adse,<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> als Rundfunk und Fernsehen noch nicht einmal er\u00adfun\u00adden waren. Seitdem zieht sich eine Kontinuit\u00e4tslinie der Sprachmanipulationen bis in unsere \u00f6.-r. Funkh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p>So lie\u00dfen sich die ARD gern beraten von einer Linguistin Elisabeth Wehling, die dem Sender ein Framing-Manual schrieb. Die Kosten f\u00fcr das Erstellen des Manuals und begleitende Workshops beliefen sich nach Angaben der ARD auf 90.000 \u20ac. Ihr Studienschwerpunkt war die Propaganda zur Zeit des Nationalsozialismus. Aus ihr hat sie viel \u00fcber Sprachregelungen als Herrschaftstechnik gelernt.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Presseanweisung vom 22.10.1936 hatte es aus dem Reichspropagandaministerium gehei\u00dfen: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eEs mu\u00df immer wieder festgestellt werden, da\u00df in der deutschen Presse noch Nachrichten und Schilderungen erscheinen, die geradezu von einer selbstm\u00f6rderischen Objektivit\u00e4t triefen und in keiner Weise verantwortet werden k\u00f6nnen. Man will keine Zeitungsgestaltung im alten liberalistischen Sinne, sondern will, da\u00df jede Zeitung mit den Grunds\u00e4tzen des nationalsozialistischen Staatsaufbaues in eine Linie gebracht wird. So ist es untragbar, wenn Sowjetgr\u00f6\u00dfen, die Juden sind, als Arbeiter bezeichnet werden.\u201c<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p><cite>reichspropagandaministerium<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Begriff Arbeiter l\u00f6ste n\u00e4mlich eine positive Assoziation aus, weil sich die Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei selbst ausdr\u00fccklich als eine Partei der Arbeiter verstand. Diese durften keinesfalls mit etwas in Verbindung gebracht werden, gegen das man t\u00e4glich agitierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nichts anderes im Sinn hat, als die Massen zu manipulieren, f\u00fcr den ist die Verbreitung von Nachrichten und Fakten Nebensache. F\u00fcr Haltungsjournalisten besteht die zentrale Aufgabe in der Verk\u00fcndung der eigenen ideologischen Haltung, Wertentscheidungen und pers\u00f6nlichen Anschauungen. So betonte 1934 der Leiter des gesamten deutschen Rundfunks, Ministerialrat im Reichsministerium f\u00fcr Volksaufkl\u00e4rung und Propaganda Horst Dressler-Andress: \u201eVerk\u00fcndungsmittel dieser Zeit ist der Rundfunk. Es ist l\u00e4ngst noch nicht in der deutschen \u00d6ffentlichkeit gen\u00fcgend erkannt, da\u00df Nationalsozialismus und Rundfunk als dessen Verk\u00fcndungsmittel eine unl\u00f6sliche Einheit sind und da\u00df, historisch betrachtet, die neue Weltanschauung des Nationalsozialismus sich mit dem modernsten technischen Instrument das ihm eigent\u00fcmliche Ausdrucksmittel schaffen mu\u00dfte.\u201c<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einheitliche Weltsicht<\/h2>\n\n\n\n<p>Wissenschaftler wie Elisabeth Wehling Wehling arbeiten daran, \u00fcber uns ein umfassendes Sprach- und Deutungsregime zu etablieren. Die Zuschauer sollen in ihrem Denken und F\u00fchlen stramm auf Kurs gebracht werden. \u201eMythen, Religionen und Ideologie sind im Grund kollektive weltanschauliche Entscheidungen.\u201c<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Sie zwingen die Menschen in eine mehr oder weniger einheitliche Perspektive geradezu hinein. Das Fernsehen l\u00e4\u00dft die Zuschauer alle Dinge aus der gew\u00fcnschten einheitlichen Weltsicht sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese einheitliche Weltsicht wurde unseren Universit\u00e4ten schon in den 1950er und 60er Jahren von linksextremistischen Professoren ins Nest gelegt, wurde als sogenannte &#8222;kritische Theorie&#8220; von Studenten der 1968er Generation gierig aufgesogen, mutierte vielfach und dominiert heute an vielen Fakult\u00e4ten. Deren Absolventen &#8222;sind gut vernetzt. Sie verf\u00fcgen \u00fcber R\u00fcckhalt in den Redaktionen der etablierten Medien, und sie sind eloquent und internetaffin.&#8220; Sie wissen, wie man die Hegemonie \u00fcber die \u00f6ffentliche Meinung erringen kann.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Inhaltlich ist sie Ideologie der Entgrenzung und Aufl\u00f6sung aller gewachsenen Bande, \u201eZerst\u00f6rung der gewachsenen V\u00f6lker, der Degradierung des konkreten, verwurzelten Menschen zur ungebundenen Humankapital- und Konsumenten-Nomade.\u201c<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> Diese Ideologie bringen die jungen Mitarbeiter bereits in die Sendeanstalten mit: Mehr als 90 Prozent der Volont\u00e4re im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk sprechen sich, einer Studie zufolge, f\u00fcr die Gr\u00fcnen, Linke und SPD aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie am Schneidetisch im Fernsehstudio kann man Assoziationen kappen und neue ankleben, indem man Worte unterdr\u00fcckt und andere lanciert. Darin liegt eine der Hauptt\u00e4tigkeiten der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien. Wehling plaudert in ihrem internen Manual f\u00fcr die ARD: \u201eSprache ist das wirkvollste Instrument f\u00fcr die Mobilisierung von Mitb\u00fcrgern, aufgrund einer einfachen Wahrheit: Sprache aktiviert Frames. Jedes einzelne Wort aktiviert einen Frame im Kopf des Rezipienten.\u201c<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> Sie meint damit eine gedankliche Assoziation. Es geht bei der unterschwelligen Beeinflussung durch Schl\u00fcsselbegriffe nicht um objektive Fakten. Beeinflu\u00dft werden soll die moralische Perspektive, welche die Zuschauer zu den mitgeteilten Fakten einnehmen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Perspektive \u00e4ndert sich, wenn man ein anderes Wort benutzt, das eine andere Normvorstellung transportiert. Der Zuh\u00f6rer entwickelt andere Emotionen bei dem Wort Fl\u00fcchtling als bei dem Wort Ausl\u00e4nder. Indem systematisch die zur bisherigen Weltsicht passenden Begriffe ausgemerzt und durch t\u00e4uschende Euphemismen ersetzt werden, schleichen sich die mit ihnen verkn\u00fcpften Assoziationen auf leisen Sohlen durch die Hintert\u00fcr ins Gehirn. Die gew\u00fcnschten Assoziationen werden den Zuschauern durch die stereotype Wiederholung immer wieder derselben Wort- und Bildkombinationen eingeh\u00e4mmert, bis sie bei einem Wort wie Fl\u00fcchtlinge nicht an M\u00e4dchen jagende Nordafrikaner am K\u00f6lner Hauptbahnhof denken, sondern an bettelarme Kinder mit gro\u00dfen Augen in jordanischen Zeltlagern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die Schl\u00fcsselbegriffe der gegnerischen Gedankenwelt umdeuten oder ausmerzen kann, macht seinen Gegner geistig wehrlos. \u201eWir merzen jeden Tag Worte aus &#8211; massenhaft, zu Hunderten,\u201c<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> prahlte das Wahrheitsministerium f\u00fcr Gedankenkontrolle in Orwells Roman \u201e1984\u201c. Dieser Technik bedienen sich unsere Staatsmedien t\u00e4glich. Sie geh\u00f6rt in unserem seit 1968 wogenden Kulturkampf zur Strategie der revolution\u00e4ren Linken. Deren \u201eKulturrevolution ging an gegen die au\u00dferrechtlichen Verhaltensmuster der b\u00fcrgerlichen Konvention und Moral. Sie zerst\u00f6rte die traditionellen Selbstverst\u00e4ndlichkeiten. Das, was \u201aman tut\u2018, wurde als freiheitsbeengende, als bourgeoise Repression verworfen, das Joch der autonomen Normen der Gesellschaft abgesch\u00fcttelt\u201c<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> und unterdessen gegen die eigenen rigiden Normen eingetauscht. \u00dcber deren Einhaltung wachen unter anderem die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Realit\u00e4tssimulation<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Phraseologie der in den \u00f6.-r. Medien tonangebenden Linke hat ein umfassendes Sprachregime errichtet, das \u201emittels konditionierender Indoktrination die willige Mithilfe der Bev\u00f6lkerung an ihrer eigenen Entmachtung und schlie\u00dflichen Ersetzung\u201c<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a> durch Einwanderer anstrebt. Es hat sich zu einer alles durchdingenden Matrix des Sag- und Denkbaren verfestigt<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a>, rahmt jede Information moralisch ein und legt so die gew\u00fcnschte Wirkung auf den Zuschauer von vornherein fest. Diskurse, die sich der verpflichtenden Besch\u00f6nigung der Migration widersetzen, gelten als diskriminierend, also tendenziell als Ha\u00dfrede.<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Corey Cusimano und Tania Lombrozo von der Princeton University haben in einer Studie, \u00fcber die das Magazin Spektrum am 1.3.2021 berichtete, festgestellt: Je st\u00e4rker neue Fakten der moralischen Haltung der Empf\u00e4nger widersprechen, desto st\u00e4rker neigten die Versuchspersonen dazu, sie zu ignorieren oder zu leugnen.<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> Der Soziologe und Historiker Friedrich Pohlmann bezeichnet das als moralgepanzerte Komplexit\u00e4tsreduktion.<a href=\"#_ftn20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>So lassen sich die Opfer der medial erzeugten Matrix leicht beeinflussen, selbst gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Sie stehen unter der suggestiven Wirkung einer ideologischen Realit\u00e4tssimulation. So wurde ein friedlicher Demonstrationszug in Chemnitz nach der Ermordung eines Deutschen &#8211; kontrafaktisch &#8211; regierungsamtlich und dann medial umfunktioniert in eine moralisierende Dauerkampagne gegen angebliche rechte Hetzjagden und rechte Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen heute vor den \u00f6.r. Medien als einer von uns selbst zwangsbezahlten Desinformationsindustrie, deren Methoden manchmal im direkten L\u00fcgen besteht wie im Chemnitzer Fall von Hetzjagden auf Ausl\u00e4nder, sonst aus subtiler Unterdr\u00fcckung, Verschweigen oder Ablenken von \u00fcberpr\u00fcften Fakten oder indem falsche Meinungen impliziert werden.<a href=\"#_ftn21\">[21]<\/a> Dabei eignet man sich gezielt Politikerl\u00fcgen an etwa durch eine Formulierung, Merkel hab sich nach dem Vorfall von Halle \u00fcber rechte Hetzjagden emp\u00f6rt. Die Meldung scheint wahr zu sein: Merkel hat das wirklich. Beim Verbreiten von L\u00fcgen ist es aber gleichg\u00fcltig, ob man eigene L\u00fcgen oder die L\u00fcgen seiner Gesinnungsfreunde verbreitet, wenn man sie in die eigene Gedankenf\u00fchrung einbaut.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Modellierung der Wahrnehmung<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die dominierende postmoderne Philosophie gibt es keine uns alle verbindende Realit\u00e4t und keine Faktenwahrheit mehr. An ihre Stelle getreten sind unterschiedliche Perspektiven, \u00e4hnlich als wenn das Glas f\u00fcr den einen halbvoll und f\u00fcr den anderen halbleer ist. Es kommt dann nur noch auf die subjektive Haltung an. Haltungsjournalismus verk\u00fcndet keine puren Nachrichten, sondern Wahrheiten, Glaubenss\u00e4tze und moralische Postulate. Elisabeth Wehling r\u00e4t der ARD: \u201eDenken und sprechen Sie nicht prim\u00e4r in Form von Faktenlisten und einzelnen Details. Denken und sprechen Sie zun\u00e4chst immer \u00fcber die moralischen Pr\u00e4missen.\u201c<a href=\"#_ftn22\">[22]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist die Modellierung unserer Wahrnehmung.<a href=\"#_ftn23\">[23]<\/a> Wo B\u00e4ume stehen, sollen wir nicht mehr den Wald sehen und wo Menschen Familien und V\u00f6lker bilden, sollen wir noch noch eine amorphe Gesellschaft von Individuen wahrnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Moralische Gatekeeper<\/h2>\n\n\n\n<p>Ihrem Vordenker Walter Lippmann folgend sieht diese Journalistik sich als Gatekeeper, als Torw\u00e4chter, der keine Information durchl\u00e4\u00dft, ohne ihr zuvor ein politisch und moralisch korrektes M\u00e4ntelchen umzuh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo sich aber die uns alle umfassende einheitliche Realit\u00e4t aufl\u00f6st in einander relativierende Wahrnehmungen und Konstruktionen, f\u00fchrt das Tor, das die neuen Gatekeeper bewachen, ins Reich der L\u00fcge. Dort zeigt der gehirngewaschene Gefangene aus George Orwells Vision 1984 seinem W\u00e4rter die f\u00fcnf Finger seiner Hand und gesteht, da\u00df es nur vier sind. \u201eTeuflisch ist\u201c, mahnte uns Arnold Gehlen in seinem ber\u00fchmten Werk \u00fcber Moral und Hypermoral, \u201ewer das reich der L\u00fcge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben.\u201c<a href=\"#_ftn24\">[24]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Teufel Gehlens tr\u00e4gt die Maske der Humanit\u00e4t und des Erl\u00f6sers. Er ist aber der Diabolos, der alles durcheinanderwirft und auf den Kopf stellt. Seine Herrschaft versch\u00fcttet die Erkenntnis als letzten Ausweg und \u201estiftet das Reich der Verr\u00fccktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der L\u00fcge einzurichten.\u201c <a href=\"#_ftn25\">[25]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Methoden<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Medien sind das zentrale Herrschaftsinstrument des \u00fcber uns verh\u00e4ngten Spachregimes. Auf technisch-handwerklicher Ebene sind ihre<\/p>\n\n\n\n<p>Methoden gut nachvollziehbar und weitgehend erforscht. Man bedient sich der Erkenntnisse der Psychologie, der Neurologie und der Linguistik. Hier kann ich sie nur stichwortartig vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Vorauswahl sondert alle Informationen aus der \u00f6ffentlichen Verbreitung aus, die ideologisch kontraproduktiv w\u00e4re, zum Beispiel Morde von Ausl\u00e4ndern an Deutschen. L\u00e4\u00dft sich diese Sperrfunktion nicht halten, wird die Nachricht eingebettet in ein Sprachregime, das die m\u00f6glichen Konsequenzen der Nachricht verhindern soll. Dann hat zum Beispiel nicht der Syrer A die Deutsche B ermordet, sondern ein 20j\u00e4hriger eine 18j\u00e4hrige.<\/p>\n\n\n\n<p>War er geisteskrank, bietet sich an, die Information umzufrisieren zum Beispiel auf einen Geisteskranken, der einen kleinen Jungen am Bahnsteig vor einen Zug schubst. Ein geisteskranker deutscher M\u00f6rder seiner eigenen Mutter und mehrerer Ausl\u00e4nder begeht dagegen eine Tat aus rechtsradikalen Motiven.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht ins Weltbild passende Worte werden systematisch ausgemerzt. 1964 hatte der kommunistische Vordenker Herbert Marcuse noch die S\u00e4tze formuliert: &#8222;wenn die Stenotypistin ebenso attraktiv hergerichtet ist wie die Tochter ihres Arbeitgebers, wenn der Neger einen Cadillac besitzt, wenn sie alle dieselbe Zeitung lesen, dann deutet diese Angleichung nicht auf ein Verschwinden der Klassen hin, sondern auf das Ausma\u00df, in dem die unterworfene Bev\u00f6lkerung an den Bed\u00fcrfnissen und Befriedigungen teil hat, die der Erhaltung des Bestehenden dienen.&#8220;<a href=\"#_ftn26\">[26]<\/a> Ihnen wird sofort aufgefallen sein, welches Wort heute bewu\u00dft nicht mehr verwendet wird. Wer aber den Begriff f\u00fcr etwas nicht mehr sprechen kann, kann ihn auch nicht mehr denken. Darin liegt der beabsichtigte Effekt st\u00e4ndiger Wortunterdr\u00fcckung und der Sch\u00f6pfung neuer Worte. Worte und Begriffe sind Bausteine des Denkens und werden ben\u00f6tigt, ein zusammenh\u00e4ngendes Weltbild aufrechtzuerhalten. Wenn ich einen Gegner daran hindere, habe ich ihn besiegt. Widerstand vermag er am Ende noch nicht einmal mehr zu formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Wiederholung wird ihm dagegen immer wieder die Phraseologie der eigenen Ideologie eingeh\u00e4mmert. Zum Beispiel werden Phrasen wie \u201eKampf gegen Rechtsextremismus und Gewalt\u201c so oft wiederholt, bis sich im Zuh\u00f6rer einpr\u00e4gt, Gewalt sei ein rechtes Ph\u00e4nomen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil es im Kern um das Verk\u00fcnden moralischer Wahrheiten geht, teilt man sich die Welt gern schlicht und passend ein in Freund und Feind. Der selbst extrem linke Psychologe Mausfeld durchschaut das: \u201eBei den politischen Anwendern dieser sorgf\u00e4ltig auf Effekt getrimmten Worth\u00fclsen geht es nur darum, im politischen Streit publikumswirksam zu siegen und mit geeigneten Signalw\u00f6rtern m\u00f6glichst wirkungsvoll \u201aFreund\u2018 und \u201aFeind\u2018 zu markieren. In solchen Formen politischer Diskursverwahrlosung und Diskursverrohung ist Sprache nur noch die Fortsetzung der Faust mit anderen Mitteln.\u201c<a href=\"#_ftn27\">[27]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was tun?<\/h2>\n\n\n\n<p>Aufgabe einer politischen Partei ist es, Mi\u00dfst\u00e4nde zu benennen, publik zu machen und bessere L\u00f6sungen anzubieten. Das ist im Medienbereich strukturell schwierig, wei\u00df die Medien mit den herrschenden Parteieliten und profitierenden Wirtschaftsinteressen ein personalles Amalgam bilden, ein Netzwerk, in dem man sich wechselseitig die B\u00e4lle zuspielt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Theorie m\u00fc\u00dfte lediglich die politische Verantwortlichkeit f\u00fcr Pluralit\u00e4t in den \u00f6.-r. Medien eingefordert und durchgesetzt werden. Von den Rundfunkr\u00e4ten \u00fcber die Intendanten bis zum letzten Hilfsbremser ist aber alles stramm auf Linksau\u00dfenkurs. Es ist niemand in Sicht, der die Macht h\u00e4tte, den homogen linksgr\u00fcnen Medienblock aufzubrechen und Journalisten auch anderer Richtungen hineinzusetzen, um Ausgewogenheit herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00e4be es ihn, h\u00e4tte er auch ein personelles Problem. Die Kaderschmiede des Journalistennachwuchses produzieren offenbar nur linientreue Linke. Wo sollen Journalisten mit b\u00fcrgerlicher Gesinnung pl\u00f6tzlich herkommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer den ganzen \u00f6.-r. Mediensektor abschaffen will, wird auf andere Probleme sto\u00dfen. Er m\u00fc\u00dfte das Kind mit dem Bade aussch\u00fctten und w\u00fcrde auch hervorragende Sendungen wie Terra X treffen. Gewisse Linksau\u00dfensendungen und ihre extremistischen Exponenten w\u00fcrden zwar wegfallen. Wir sehen aber an den heutigen Privatsendern, da\u00df auch diese klare Pr\u00e4ferenzen und Interessen verfolgen, die uns nicht unbedingt dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir befinden uns in einem Kulturkampf, in dem die \u00f6.-r. Medien die Bastion der linksextremen Gesellschaftssteuerung schlechthin darstellen. Sie sind aber funktional eingebettet in ein Herrschafts- und Kontrollsystem, das Parteien, Regierungen, NGOs und bereits auch global agierende Finanzinteressen umfa\u00dft. Die spezifische Aufgabe der \u00f6.-r. Medien besteht darin, ein Sprachregime zu errichten, das seine Betroffenen am Ende daran hindert, etwas Abweichlerisches auch nur zu denken. Ihnen werden ihnen dazu die Worte und Begriffe fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Kulturkampf m\u00fcssen wir um jedes Wort ringen und jeden Begriff verteidigen wie die bergenden Mauern einer belagerten Stadt. Wir m\u00fcssen selbst Begriffe neu pr\u00e4gen, nutzen und verbreiten, die unsere Sicht der Welt und der Dinge atmen. Hier ist jeder einzelne ein linguistischer Partisan. Wie bei einem Schneeballsystem m\u00fcssen Worte und Begriffe aufgegriffen und weitergegeben werden. Die Kommunikation im Internet ist das daf\u00fcr geeignete Medium.<\/p>\n\n\n\n<p>Die linke Linguistin Wehling hat exakt beschrieben, wie es funktioniert: Benutzen Sie nie, wirklich niemals, die Begrifflichkeit des politischen Gegners. Wenn Sie meinen, eine Menschengruppe bestehe zum Beispiel nicht aus Fl\u00fcchtlingen, dann vermeiden Sie unter allen Umst\u00e4nden das Wort als toxisch, als kontaminiert. Es weckt beim von Medien indoktrinierten H\u00f6rer immer nur die gew\u00fcnschten und bildlich verbreiteten Assoziationen und soll Mitleid wecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Freiburger Soziologe Friedrich Pohlmann fordert uns auf zu \u201eWiderstand im und gegen das Reich der gro\u00dfen L\u00fcge\u201c durch den Willen, eine Gegen-Sprache gegen die argumentationsunwillige Regimesprache und den Willen \u201ezur gesellschaftlichen Ausbreitung dieser Gegenspache in Sprechspiralen, die bewu\u00dft auf Aufbrechung der Macht der durch Gegnersprache bewirkten Schweigespiralen zielen.\u201c<a href=\"#_ftn28\">[28]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3785\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-300x225.jpg 300w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-768x576.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-900x675.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/2021-05-25-60-1280x960.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die reale Welt  finden wir nicht vor der Mattscheibe, sondern in der Natur, unserer Heimat, unserem Vaterland.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Inhaltlich geht es dabei um unsere Muttersprache, die uns unser Eigenes und seinen Wert emotional bewu\u00dft macht: Heimat, Vater, Mutter, Familie, Vaterland, Deutschland, Br\u00fcderlichkeit. Sie und ungez\u00e4hlte andere bilden den Widerpart zu den abstrakten Leitideen des pseudohumanitaristischen Egalitarismus. Sie setzen der Destruktionskraft universalistischer Abstraktionen die selbstbewu\u00dfte Affirmation unserer historisch gewachsenen kulturellen Pr\u00e4gungen entgegen, unserer gemeinsamen Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchren wir darum best\u00e4ndig unser Deutschland im Munde!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lesen Sie gern hier weiter:<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/pub\/sanftegehirnwaesche.htm\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020sanfte-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2750\" width=\"267\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020sanfte-1.jpg 534w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/2020sanfte-1-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/a><figcaption><a href=\"http:\/\/klauskunze.com\/pub\/sanftegehirnwaesche.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die sanfte Gehirnw\u00e4sche, Wie die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien uns umformen, 2020, ISBN: 978-3-910087-21-7<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Niccolo Machiavelli, Discorsi, III. Buch, Kapitel 9.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Falk Frhr.von Maltzahn, Leserbrief FAZ 27.5.1994.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Edward Bernay, New York 1928, Liveright, zitiert https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Bernays<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Peter Berglar, Critic\u00f3n 1987,153, (154).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Eric Gujer, Identit\u00e4tspolitik ist ein \u00e4tzendes Gift, NZZ 12.3.2021, https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/wolfgang-thierse-hat-recht-identitaetspolitik-ist-gift-ld.1606241?mktcid=smsh&amp;mktcval=Twitter<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Gustave Le Bon, Psychologie der Massen, 1895, deutsche&nbsp; Ausgabe K\u00f6ln 2016. S.101.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Robert Michels, Soziologie,&nbsp; S.125.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Walter Hagemann, Publizistik im 3. Reich, Hamburg 1948, S.32, hier zit. nach Poliakov \/ Wulf, S.440.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Horst Dressler-Andress, in: Deutsche Kultur im Neuen Reich, Hrg. Ernst Adolf Dreyer, Berlin 1934, S.101-103, zit nach Poliakov \/ Wulf S.441 (442).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Panajotis Kondylis, Macht und Entscheidung (1984), S.43.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Vgl. Eric Gujer, Identit\u00e4tspolitik ist ein \u00e4tzendes Gift, NZZ 12.3.2021, https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/wolfgang-thierse-hat-recht-identitaetspolitik-ist-gift-ld.1606241?mktcid=smsh&amp;mktcval=Twitter<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Tumult, Konflikt-Magazin, Hrg. Frank B\u00f6ckelmann, Nr. 1 \/ 2021, S.27.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Elisabeth Wehling (2017), S.10.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> George Orwell (1950 \/ 1984), S.48; nach anderer \u00dcbersetzung: \u201eWir vernichten Worte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Josef Isensee (1997), S.20.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Friedrich Pohlmann, Widerstand im Reich der gro\u00dfen L\u00fcge, in: Tumult 1\/2021, S.14.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Michael Esders, Sprachregime, 2020, S.89.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> Esders, Sprachregime, S.36.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Christiane Gelitz, Warum Menschen an einem Irrglauben festhalten, Spektrum 1.3.2021, https:\/\/www.spektrum.de\/news\/ignoranz-warum-manche-menschen-die-fakten-leugnen\/1838431<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Friedrich Pohlmann, Widerstand im Reich der gro\u00dfen L\u00fcge, in: Tumult 1\/2021, S.17.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\">[21]<\/a> Vgl. so die Definition bei https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desinformation<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref22\">[22]<\/a> Wehling (2017), S.3.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref23\">[23]<\/a> Esders, Sprachregime, S.35<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref24\">[24]<\/a> Arnold Gehlen, Moral und Hypermoral, S.185.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref25\">[25]<\/a> Arnold Gehlen, Moral und Hypermoral, S.185.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref26\">[26]<\/a> Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch, 1967, 6.Aufl. 2008, S.28.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref27\">[27]<\/a> Rainer Mausfeld, Angst und Macht, 2019, S.47.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref28\">[28]<\/a> Friedrich Pohlmann, Widerstand im Reich der gro\u00dfen L\u00fcge, in: Tumult 1\/2021, S.18.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahltag in Sachsen-Anhalt Wenn heute die B\u00fcrger meines Geburtslandes Sachsen-Anhalt an die Wahlurnen gehen, entscheiden sie vielfach aufgrund eines feststehenden Weltbildes. 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