{"id":4787,"date":"2022-08-09T21:35:04","date_gmt":"2022-08-09T19:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=4787"},"modified":"2022-09-08T08:36:53","modified_gmt":"2022-09-08T06:36:53","slug":"die-bunten-seifenblasen-platzen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2022\/08\/09\/die-bunten-seifenblasen-platzen-lassen\/","title":{"rendered":"Die bunten Seifenblasen platzen lassen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit Ideen und Idealen beherrscht man Menschen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit Religion beherrscht man Menschen: Bis hierher d\u00fcrft ihr noch denken. Ab hier m\u00fc\u00dfte ihr einfach glauben! Jede Herrschaft beruht entweder auf nackter Angst oder auf dem Glauben der Beherrschten, die Herrschaft stehe mit ewigen Gesetzen in Einklang.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das deutsche Volk wird mit solchen Glaubenslehren eingesch\u00fcchtert und beherrscht. Nur wer sie erfolgreich untergr\u00e4bt, hat eine Chance auf Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Es gibt viel Gutes, das zwar von einem klugen Mann erkannt wird, aber doch keine so in die Augen springenden Gr\u00fcnde in sich hat, um andere von seiner Richtigkeit \u00fcberzeugen zu k\u00f6nnen. Kluge M\u00e4nner nehmen daher zur Gottheit ihre Zuflucht.<\/p><cite>Niccolo Machiavelli, Discorsi, 1531, Buch I., 11. <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Man legt seine Gesetzesbefehle einfach einer Gottheit in den Mund, dann werden sie willig befolgt. So kl\u00e4rte der italienische Humanist \u00fcber die Funktion der Religion auf. Die Aufkl\u00e4rung erfa\u00dfte seitdem nicht nur die Schriftreligionen, sondern jede Form von Metaphysik.<\/p>\n\n\n\n<p>Metaphysiker glauben, das Universum sei von moralischen Sollens-Vorschriften erf\u00fcllt. Diese seien nicht etwa Menschenwerk. Sie gelten angeblich absolut, also losgel\u00f6st von menschlicher Setzung. Sie sind der passende Nasenring, an dem man uns als Untertanen durch die Manege zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein solcher Nasenring hatte vor einigen hundert Jahren in Deutschland in der Idee bestanden, ein F\u00fcrst herrsche souver\u00e4n \u201evon Gottes Gnaden\u201c. Wer nicht spurte, war nicht blo\u00df ungehorsam; er war zugleich ein Ungl\u00e4ubiger, wom\u00f6glich ein Ketzer. Auf die Souver\u00e4nit\u00e4t des Monarchen folgte in Deutschland 1918 nahtlos die \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t des Volkes\u201c. Der Souver\u00e4n wurde schnell ausgewechselt. Die formale Gedankenstruktur blieb. Die B\u00fcrger hatten zu gehorchen. Bis sie zur R\u00e4son gebracht waren, bedurfte es bis 1923 der Niederschlagung mehrerer bewaffneter Aufst\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die absolute Idee<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch heute verlangen herrschende Funktionseliten uns viel Glauben ab. Sie herrschen im Namen grandioser Ideen wie Humanit\u00e4t, Demokratie, Klimarettung, Gerechtigkeit und Weltfrieden. Nat\u00fcrlich spielen sie sich als einzig berufene Interpreten dieser h\u00fcbschen Begriffe auf, und wenn wir ihnen nicht glauben, als berufenen Richter und Vollstrecker.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist leicht, eine beliebige Idee wie einen Luftballon auszublasen, zwei Kerzen neben ihn zu stellen und ihn wie etwas Heiliges anzuhimmeln. Unentbehrlich sind Ideen f\u00fcr jeden Herrscher: Untertanen beugen ungern ihr Haupt vor seinem Befehl. Sie gehorchen aber willig <em>dem Gesetz<\/em>, als dessen oberster Sachwalter ihr Pr\u00e4sident sich auff\u00fchrt, <em>der Gerechtigkeit<\/em>, wenn sie aus berufenem Munde quillt, <em>der Humanit\u00e4t <\/em>und <em>der Gerechtigkeit<\/em>, wenn man ihre Taschen leert und den Inhalt umverteilt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4790\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-300x225.jpg 300w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-768x576.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-900x675.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2020-11-05-Nov.-18-1280x960.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Wer zu viel in den Himmel blickt, erkennt vielleicht die Ideen aus seinem Kopf wieder und h\u00e4lt sie f\u00fcr reale Wesen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nichts spricht gegen diese Ideen als Ideale, wenn wir gute Menschen sein wollen. Aber verpflichten sie uns moralisch zu irgend etwas? Denn was sind diese h\u00fcbschen Begriffe anderes als leere Worte, als ein Hauch der Stimme?<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht ihrer Benutzer sind sie wirklich mehr als das. Viele behaupten, ihre h\u00fcbschen Ideen, Begriffe und Ideale w\u00fcrden nicht nur in unserer Vorstellung existieren, sondern drau\u00dfen, irgendwo in einer realen Welt oder einem &#8222;Jenseits&#8220;. Ein Urvater dieser Lehre war Platon. Er hatte behauptet, die Ideen seien wie Urbilder zuerst dagewesen, und die unseren Sinnen zug\u00e4nglichen Dinge erst sp\u00e4ter. Die Ideen seien viel realer als die Dinge, denn nach Zerst\u00f6rung eines Dinges lebe die Idee fort. Und stellt sich nicht auch ein Mensch erst eine Sache als Idee vor, bevor er sie zusammenbaut?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kirchenvater Augustinus hat sich die platonische Ideenlehre zu eigen und zum Baustein des kirchlichen Christentums gemacht. Ihr philosophischer Begriff lautet Ideenrealismus und besagt, die Ideen und Kategorien  (<em>universalia<\/em>) h\u00e4tten schon vor den weltlichen Dingen bestanden und seien realer als sie: <em>universalia sunt ante rem.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Solche Universalia seien beispielsweise \u201edas Sch\u00f6ne an sich\u201c, \u201edas Gerechte an sich\u201c, \u201eder Kreis an sich\u201c oder \u201eder Mensch an sich\u201c. Nach der Ideenlehre sind solche Ideen nicht blo\u00dfe Vorstellungen im menschlichen Geist, sondern eine real existierende metaphysische Entit\u00e4t.<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Sie k\u00f6nnen sich das sehr einfach vorstellen: Ich erzeuge in meinem Kopf Einf\u00e4lle wie \u201eDonald Duck mit Haifischz\u00e4hnen&#8220; oder den &#8222;Donald Duck an sich&#8220;, dann sterbe ich, aber meine fixe Idee bleibt in aller Ewigkeit vorhanden. Wo? Fragen Sie das Herrn Platon, wenn Sie ihn in seinem transzendenten Ideenhimmel einst antreffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ideen &#8211; vom Nominalismus wegrasiert!<\/h3>\n\n\n\n<p>Der theologische Sinn der Ideenlehre f\u00fcr die Kirche hatte darin bestanden, mit rein intellektualistischen Mitteln die Existenz Gottes nahezulegen: Wenn n\u00e4mlich die Ideen realer sind als die Dinge, sind die Ideen von den Ideen (die Oberbegriffe) wiederum realer als die einfachen Begriffe, die Ober-Oberbegriffe realer als die Oberbegriffe und so fort. Waldi als Ding ist also weniger real als Dackel, Dackel ist weniger real als Hund, und mit Besteigen der Begriffspyramidae gelangen wir zu immer h\u00f6heren Begriffen, an ihrer Spitze also zu Gott als Inbegriff aller Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt uns in einer Begriffspyramide zu versteigen, halten wir heute immer abstraktere Oberbegriffe eher f\u00fcr realit\u00e4tsferner als die Einzeldinge, denen wir einen Eigennamen geben k\u00f6nnten. Wir messen den Ideen keine eigenst\u00e4ndige Existenz bei, weil sie nur in unseren K\u00f6pfen existieren. Was real existiert hei\u00dft auf Lateinisch <em>ens<\/em> (ein Seiendes), in der Mehrzahl e<em>ntia<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein aus 122 Kranichen bestehender Schwarm ist eine Sch\u00f6nheit. Er besteht f\u00fcr uns aus 122 Wesen (<em>entia<\/em>) und nicht etwa aus 123 (122 Kraniche + 1 Sch\u00f6nheit), weil die Sch\u00f6nheit kein eigenst\u00e4ndiges Wesen (<em>ens<\/em>) ist. Damit folgen wir Wilhelm von Ockham. Der aus dem Roman von Umberto Eco und dem Film mit Sean Connery als \u201eWilhelm von Baskerville\u201c bekannte Theologe (1288-1347) hatte uns n\u00e4mlich gewarnt, die anzunehmende Anzahl der <em>entia<\/em> nicht grundlos zu vermehren; <em>Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem.<\/em> Der Satz ging als \u201eOckhams Rasiermesser\u201c in die Philosophiegeschichte ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb des mittelalterlichen Universalienstreits<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> zwischen neuplatonischen Ideenrealisten und Nominalisten hatte Ockham wie seine Vorg\u00e4nger Roscellinus und Abaelard den intellektualistischen Glauben der Scholastiker nachhaltig besch\u00e4digt. Diese suchten durch eine ontologische Hierarchie der Begriffe und die aristotelischen Seinskategorien den christlichen Gott mit den Mitteln des menschlichen Verstandes nachzuweisen.<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df auch sch\u00f6ne Worte wie \u201ehumanit\u00e4r\u201c oder \u201egerecht\u201c genau das sind &#8211; sch\u00f6ne Worte, ein \u201eHauch der Stimme\u201c (Roscellinus) &#8211; aber keine <em>entia<\/em>, keine realen Wesenheiten sind, ist die bleibende Lehre aus dem alten Universalienstreit. Wir bilden Vorstellungen und Worte in unserem Kopf. <a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Wir benutzen sie. Sie zwingen uns aber zu nichts. Der Luftballon eines universellen, absoluten Sollens ist irreversibel geplatzt. Es gibt keinen Menschen an sich, aus dem wir moralische Normen ableiten k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Abstrakte Begriffe, die wir nicht mit einem Eigennamen (<em>nomen<\/em>) bezeichnen k\u00f6nnten, sind keine realen Wesen, sondern nur Vorstellungen. Blo\u00dfe Vorstellungen sind vor allem jene komplexen ideologischen Konzepte, mit denen man uns t\u00e4glich qu\u00e4lt: Kolonialismus, Schuld, S\u00fcnde, Bu\u00dfe, Gender, Klima, Katastrophe, Pandemie und viele andere. Sie k\u00f6nnen uns zu nichts verpflichten, denn man hat sie sich blo\u00df ausgedacht. Sie sollen uns oft dazu veranlassen, uns gegen unsere eigenen Interessen zu verhalten. Sie bilden einen Ring erfundener Begriffe, einen Ring, uns alle zu knechten, uns ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie der Ring der Finsternis funktioniert<\/h3>\n\n\n\n<p>Einer jener Ringe ist die &#8222;fundamentale Menschengleichheit&#8220;. Nehmen wir sie als Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Kann mir jemand erkl\u00e4ren, was \u201efundamentale Menschengleichheit\u201c ist? Der Begriff entstammt der ideologischen K\u00fcche unserer Obrigkeit und soll uns dazu verpflichten, Leute als unseresgleichen zu behandeln, die uns wenig gleichen. Empirisch sind alle Menschen ungleich. Wenn man allerdings an die platonische Ideenlehre glaubt und Anh\u00e4nger des mittelalterlichen Ideenrealismus ist, dann ist die Idee \u201eMensch an sich\u201c realer als jede Einzelperson.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind wir alle nur k\u00f6rperliche Abbilder der ideellen Schablone \u201eMensch an sich\u201c? Dann w\u00e4ren wir ja insoweit alle \u201egleich\u201c. Eingangs haben wir uns an  Machiavelli erinnert, der schon vor 500 Jahren den funktionalen Aspekt der Religion hervorgehoben hat. Auch die Idee, wir seien alle \u201egleiche\u201c Menschen, funktioniert gut. Allerdings nur, solange wir an sie glauben.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Die Fans allumfassender Gleichheit geb\u00e4rden sich immer aggressiver. Als w\u00e4ren sie trunken in ihrem Gleichheitswahn, f\u00e4llt es ihnen immer schwerer, differenziert zu denken. Gern werfen sie alles auf Ungleichheit beruhende, die Gesellschaft strukturierende Denken in einen Topf: \u201ePfui, rechts!\u201c Und wenn ihnen \u00fcberhaupt kein Argument mehr einf\u00e4llt, noch besser: \u201eNazi!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ihnen zum Trotz: Ich will nicht gleich sein. &#8222;Gleich&#8220; zu sein ist nur ein Wort, ein Hauch der Stimme. Gleichberechtigt sein m\u00f6chte ich gern, denn Rechte zu haben, ist in Ordnung. Gleichgemacht zu werden, n\u00e4hme mir meine Identit\u00e4t und damit meine menschliche W\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit habe ich in den Augen Linker ein Gest\u00e4ndnis abgelegt: als Rechter. Ich erkenne angeblich \u201edas Ethos fundamentaler Menschengleichheit\u201c nicht an und werde beargw\u00f6hnt:<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Wie meinen die Argw\u00f6hner das?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eBei der intellektuellen \u201aNeuen Rechten\u2018 handelt es sich um ein ideologisches Ph\u00e4nomen. Einen gemeinsamen Nenner zu finden ist schwer. Als \u201aRechte\u2018 l\u00e4\u00dft sie sich von der Linken durch die Betonung dessen abgrenzen, was die Menschen, um an Norberto Bobbios Begriffsbestimmung anzukn\u00fcpfen &#8211; ungleich statt gleich erscheinen l\u00e4\u00dft.\u201c<a id=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p><cite>Uwe Backes, Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland,&nbsp;&nbsp; Aus Politik und Zeitgeschichte Bd. 46 \/ 2001. S.27<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das ist allerdings noch ein wenig schwammig. Folgte nicht schon f\u00fcr den linken Karl Marx alles \u00dcbel aus der Ungleichheit der Menschen: ihre Aufsplitterung in \u201eKlassen\u201c aufgrund materieller Besitzverh\u00e4ltnisse? Sah er nicht dieses Sein als bestimmend f\u00fcr unterschiedliches Bewu\u00dftsein an, betonte also deutlich und polemisch, \u201ewas die Menschen ungleich statt gleich erscheinen l\u00e4\u00dft?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Unterscheidung zwischen diesem guten linken und b\u00f6sem rechten Ungleichheitsdenken mu\u00dfte ein neues Kriterium her. Die linke Publizistik suchte und fand es in dem Adjektiv \u201efundamental\u201c. Schon 1989 gab die staatliche \u201eBundeszentrale f\u00fcr politische Bildung\u201c die entsprechende Wortwahl vor:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDer Rechtsextremismus ist eine antiindividualistische, das demokratische Grundaxiom menschlicher Fundamentalgleichheit negierende Abwehrbewegung gegen die liberalen und demokratischen Kr\u00e4fte und ihr Entwicklungsprodukt, den demokratischen Verfassungsstaat.\u201c<a id=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p><cite>Uwe Backes und Eckhard Jesse, Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, 1989.) S.43.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wir finden hier den Topos der Fundamentalgleichheit als eines von mehreren Prinzipien, deren Summe erst zum demokratischen Verfassungsstaat f\u00fchren soll. Sie ein Beispiel f\u00fcr die vielen Wortungeheuer, mit denen man uns ideologisch binden will, ein Konstrukt, ein Abstraktum, ein Hirngespinst eigener Art und ohne Realit\u00e4tsgehalt. <em>Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem!<\/em> Es gibt eine \u201eFundamentalgleichkeit\u201c nur im Kopf &#8211; nicht in meinem allerdings. Sie \u00e4hnelt der Fundamentalgleichheit zwischen Regenw\u00fcrmern und Miesmuscheln. Freilich interessieren die sich auch nicht f\u00fcr Hirngespinste.<\/p>\n\n\n\n<p>Rechtsextremist sei, behauptet man unter Berufung auf die Fundamentalgleichheit, wer eine politische Ordnung erstrebe, \u201ein der die auf Herkunft, Leistung, nationaler, ethnischer oder rassischer Zugeh\u00f6rigkeit basierende fundamentale Ungleichheit der Menschen institutionalisiert sei.&#8220; Diese rein politologische Begriffssprache hat sich in unserer staatlich finanzierten Extremismus-Publizistik gegen\u00fcber einer juristischen durchgesetzt, die nach den Merkmalen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung fragt und juristisch feststehende Termini verwenden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade die Zunft der staatlich besch\u00e4ftigten Politologen versteht zu oft aufgrund fachlicher Inkompetenz nicht die Inkongruenz zwischen politologischer, philosophischer und juristischer Begrifflichkeit. Sie benutzt gern beliebig ausdehnbare Wortfelder, die sich in den letzten zwanzig Jahren als so dehnbar erwiesen haben, da\u00df jede Ausweitung linksradikaler Denkweisen auf weitere Lebensbereiche schon durch Begriffe wie Fundamentalgleichheit leicht nachvollzogen werden konnte. Wer wei\u00df schon, was eine \u201efundamentale Menschengleichheit\u201c ist, von der so nichts in irgendeinem Gesetz steht?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIm Unterschied zur Linken lehnt die Neue Rechte das Prinzip fundamentaler Menschengleichheit ab und betrachtet die anthropologische Ungleichheit der Menschen nicht nur als empirische Tatsache, sondern als entscheidend f\u00fcr die Gestaltung der politischen Herrschaft.\u201c<a id=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p><cite>Michael Minkenberg, Die Neue Radikale Rechte im Vergleich: Frankreich und Deutschland, in: Zeitschrift &#8222;Das Parlament&#8220;, 1\/1997, S.140-159, S.147.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Seitdem schrieben sie den Begriff der \u201efundamentalen Menschengleichheit\u201c fr\u00f6hlich voneinander ab. Die Feministin Julia Rosenstock erkl\u00e4rt es genauer und sieht<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201erechtes Denken als analytischen Klammerbegriff f\u00fcr Formen eines Denkens, das sich von b\u00fcrgerlich-konservativen Wertvorstellungen bed\u00e4chtigen Erhaltens des Bew\u00e4hrten bis zur radikalrevolution\u00e4ren Totalopposition gegen das Bestehende erstreckt und f\u00fcr das Gleichheitskritik einen wesentlichen, wenn auch im einzelnen sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gten Charakterzug ausmacht.\u201c<a id=\"_ftnref9\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p><cite>Julika Rosenstock, Vom Anspruch auf Ungleichheit, \u00dcber die Kritik am Grundsatz bedingungsloser Menschengleichheit, gedruckt mit freundlicher Unterst\u00fctzung des Zentrums f\u00fcr Antifeminismusforschung der Technischen Universit\u00e4t Berlin, gef\u00f6rdert durch die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung, 2015., &nbsp;S.16.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es lasse sich abgrenzen von solchem Denken, das sich das<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eGleichheitsideal auf seine Fahnen und in seine Programme geschrieben hat.\u201c<a id=\"_ftnref10\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a><\/p><cite>Rosenstock a.a.O.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Was meint Rosenstock damit? Sie grenzt \u201erechtes Denken\u201c ab von jedem Denken, das sich \u201edas Gleichheitsideal auf seine Fahnen und in seine Programme geschrieben hat.\u201c Das Gleichheits-Ideal ist eine jener Vorstellungen aus Platons Ideenrealismus. \u201eWertvorstellungen\u201c? \u201eIdeal\u201c? \u201eFahnen\u201c? Wenn die Fahnen flattern, ist der Verstand manchmal in der Trompete, hatte einst Konrad Lorenz gespottet. Was meint ein linker Wissenschaftler wie Benz, was meint eine radikalliberale Feministin wie Rosenstock mit jener werthaften \u201eGleichheit\u201c, die von Rechten so schn\u00f6de verschm\u00e4ht wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Sie meint etwas v\u00f6llig anderes als ich, wenn ich auf meine Ungleichheit gegen\u00fcber allen anderen Menschen meine Identit\u00e4t gr\u00fcnde. Empirisch und faktisch sind alle Menschen verschieden, das wei\u00df auch Rosenstock. Diese faktische Ungleichheit gew\u00e4hrleistet meine Freiheit, denn w\u00e4re ich allen anderen gleich, w\u00e4re ich nicht mehr frei: frei zum Anderssein, frei f\u00fcr meine pers\u00f6nliche Identit\u00e4t. Wer gleich sein mu\u00df, kann nicht frei sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Rosenstock denkt aber beim Postulat allgemeiner Menschengleichheit an etwas ganz anderes: Sie meint Gleichheit an \u201emoralischem Wert\u201c. Sie greift sich den Begriff aus Platons Ideenhimmel, der gro\u00dfen Trickkiste des Ideenrealismus. Im 20. Jahrhundert habe sich<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201edie moralische Gleichheit aller Menschen als materieller Kern des Gleichheitssatzes positivrechtlich herausgebildet.\u201c<a id=\"_ftnref11\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p><cite>Rosenstock a.a.O., S.49.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Rechtlich herausgebildet hat sich zwar die Gleichberechtigung vor dem Gesetz. Rosenstock meint aber \u201emoralische\u201c, also nicht juristische Gleichheit. Sie spricht von der metaphysischen Gleichheit in Platons Himmel, nicht der auf Erden. Sie fordert nicht nur Anerkennung einer Berechtigung, sondern einer ewig g\u00fcltigen Moral zu huldigen. Eine Moral, die sich absolut setzt und allgemeinverbindlich gibt, ist aber Metaphysik. Metaphysik ist voraufkl\u00e4rerisches Denken. Rosenstock meint metaphysische Gleichheit. Im Mittelalter nannte man sie \u201eGleichheit vor Gott\u201c. Man glaubte an eine in einem Jenseits vermutete Quelle spiritueller \u201eGleichheit im Herrn\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Transzendenz-Metaphysik wurde mit dem Verlust des Glaubens an ein Jenseits obsolet. Gott wurde argumentativ ausgemustert. Der Mensch trat an seine Stelle:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie entscheidende Setzung der modernen Welt ist die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, und zwar jedes Menschen f\u00fcr sich selbst: Dies und nichts anderes bedeutet W\u00fcrde des Menschen.\u201c<a id=\"_ftnref12\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p><cite>Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit, 2005. S.114.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Naturrecht behauptete, in Gottesebenbildlichkeit bestehe die Natur des Menschen. Sie hafte ihm substanzhaft an, sei ein Bestandteil seiner Person. Damit verlegte es die Quelle moralischen Handelns aus dem Himmel in den Menschen hinein. Als Immanenz-Metaphysik w\u00e4hnt sie jedem Menschen immanent ein moralisches zweites Ich. Gleich seien alle Menschen in der Beziehung, da\u00df jedem dieses moralische Ich innewohne. Es pr\u00e4ge seine Natur als moralisches Wesen, weshalb alle Menschen in dieser Beziehung \u201emoralisch gleich\u201c seien. Wie ein moralisches Gewissen sei es Ursprung eines metaphysischen Sollens:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Aufgabe, eine Person zu werden, ist jedem Menschen gestellt.\u201c<a id=\"_ftnref13\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a><\/p><cite>Rosenstock a.a.O., S.260.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Kein Gott aus dem Jenseits stellt uns heute mehr Aufgaben. Die moralischen Aufgaben seien uns vielmehr immanent. Aus solcher metaphysischer Sicht steckt das sittliche Sollen im realen Sein schon drin. Jeder, der etwas von einem absoluten Sollen ohne eine dieses Sollen befehlende Person erz\u00e4hlt, treibt Metaphysik: Weil faktisch jeder Mensch seine Identit\u00e4t als Individuum begr\u00fcndet, wenn er sich seiner Mitwelt gegen\u00fcber sieht, schlu\u00dffolgert Rosenstock:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIn dem als Individualisierung bezeichneten Proze\u00df wird schlie\u00dflich der Anspruch des Individuums auf Subjekthaftigkeit, d.h. dem Anspruch, sein eigener Herr sein zu d\u00fcrfen, geradezu ein Gebot, und zwar ein sich an alle richtendes Gebot, der Subjekthaftigkeit hinzugef\u00fcgt. [\u2026] Dies kulminiert f\u00fcr den Einzelnen darin, da\u00df dieser sich (und nicht etwas) verwirklichen soll. [\u2026] Teil dieser Aufwertung der Subjekthaftigkeit ist dabei eine Aufwertung der Interessen und Gef\u00fchle der Einzelnen &#8211; bis dahin, da\u00df die Quelle der Moral in seinem Innersten verortet wird.\u201c<a id=\"_ftnref14\" href=\"#_ftn14\">[14]<\/a><\/p><cite>Rosenstock a.a.O., S.250 f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wer erl\u00e4\u00dft das Gebot? Wer gibt denn \u201edem Menschen den Auftrag\u201c, da\u00df dieser \u201esich verwirklichen soll\u201c? Rosenstock zaubert ein Sollen aus dem Hut und stellt neben den realen Menschen ein moralisches Sollen. Dessen Herkunft ist unerkl\u00e4rlich. Wer ordnet dieses Sollen an?<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Mensch wohne eine &#8211; als universelles Ideal gedachte &#8211; \u201eMoral\u201c inne, ist ein uralter, voraufkl\u00e4rerischer Hut der Geistesgeschichte. Mit \u201eder Moral\u201c, die als Sollensforderung angeblich jedem Menschen innewohne, meinen Metaphysiker gew\u00f6hnlich sich selbst und die sich aus ihrem pers\u00f6nlichen Ratschlu\u00df ergebende Moral. Sie m\u00f6chten diese gerne allen Menschen als verbindlich \u00fcberst\u00fclpen: Sie gelte universell, also \u00fcberall, absolut und einschr\u00e4nkungslos, und sie entz\u00f6ge sich menschlicher Rechtsetzung. Wo wir auch sind: Die Moral sei schon vor uns dagewesen und erf\u00fclle uns.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die radikalliberale Rosenstock also quasi eine Doppelung der Person in ein reales Sein und ein ideales Sollen vornimmt, kritisiert sie genau das an radikal gleichheitskritischem Denken:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Doppelung der Person in ihr Sein und Sollen ist das identit\u00e4tstheoretische Substrat des elementar gleichheitskritischen Denkens, ist seine objektive Sinnstruktur. Der Einzelne zerf\u00e4llt durch sie in Realit\u00e4t und Potenzial oder besser in Realit\u00e4t und Auftrag. Die soziale oder rechtliche Identit\u00e4t als Mensch, Grundrechtstr\u00e4ger, Frau oder Deutscher ist somit stets sowohl deskriptiv wie pr\u00e4skriptiv zu verstehen. Die Beispiele aus radikal rechten Varianten solchen Denkens haben dies durch ihr Eintreten f\u00fcr eine als unabdingbar geltende Verwurzelung in unverf\u00fcgbar vorgegebenen Kollekividentit\u00e4ten wie Volk oder Geschlecht illustriert.\u201c<a id=\"_ftnref15\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a><\/p><cite>Rosenstock a.a.O., S.242 f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das identit\u00e4tstheoretische Substrat ihres eigenen elementaren Gleichheitsdenkens, seine objektive Sinnstruktur, besteht also auch in einer Doppelung der Person in ein reales Sein &#8211; und einen \u201eAuftrag zur Selbstverwirklichung\u201c. Die Argumentations- und Denkstruktur radikal egalit\u00e4rer Metaphysiker und radikal v\u00f6lkischer Metaphysiker ist darum miteinander identisch. Verschieden ist nur der materielle Inhalt des \u201eAuftrags\u201c, den \u201eder Mensch\u201c angeblich aus dem metaphysischen Irgendwo zugewiesen erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der philosophische Terminus f\u00fcr solche Denkstrukur lautet Normativismus. Er beinhaltet die Ansicht, es gebe allen Menschen vorgegebene, ja \u201eaufgegebene\u201c moralische Normen. Dem steht die dezisionistische Auffassung entgegen, alle menschlichen Normen und Moralvorstellungen g\u00e4lten erst und nur dann verbindlich, wenn ein menschlicher Gesetzgeber sich f\u00fcr ihre Geltung entschieden (lateinisch: <em>decisio<\/em>) und sie zum geltenden Recht erkl\u00e4rt (<em>positiviert<\/em>) hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Rosenstock ist begnadete Normativistin ihres Ideals der Menschengleichheit und gei\u00dfelt rechte Normativisten, deren Ideal Menschenungleichheit ist. Ihr begrenzter Interessenhorizont l\u00e4\u00dft sie zwar klar und vielfach v\u00f6llig richtig in manchem Denken und manchen Forderungen rechter Publizistik metaphysisches Denken erkennen. Diese rechte Metaphysik der Ungleichheit findet sie schrecklich. Ihre liberalen Ideale sind ganz andere als die, an die rechter Idealismus glaubt. Da\u00df sie selbst Metaphysikerin einer als Ideal konstruierten Menschengleichheit ist, bildet den blinden Fleck ihrer beschr\u00e4nkten Optik.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu kurz gedacht ist ihre Schlu\u00dffolgerung, in jedwedem gemeinschaftsbezogenen Denken rechte Metaphysik zu erblicken. Wer Ungleichheit als gegeben zur Kenntnis nimmt und seine Identit\u00e4t gerade auf diese Ungleichheit baut, kann zwar, mu\u00df aber beileibe kein Metaphysiker sein. Der Unterschied ist abstrakt schwierig, am praktischen Beispiel aber sehr einfach zu verstehen: \u201eMein Volk ist heilig\u201c, w\u00e4re eine metaphysische Aussage. \u201eMein Volk ist mir heilig\u201c hingegen nicht. Die erste Aussage w\u00e4re transzendent&nbsp; zu verstehen und erh\u00f6be den Anspruch, f\u00fcr alle zu gelten. Die zweite Aussage besagt im Kern nichts anderes als die Tatsache eines pers\u00f6nlichen Gef\u00fchls des Sprechers.<a href=\"#_ftn16\" id=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen unser Volk und Vaterland auch lieben, ohne uns in neuplatonischem Ideenrealismus oder anderen metaphysischen Spinnereien zu verlieren. Die Aufkl\u00e4rung \u00fcber ihre Gef\u00e4hrlichkeit hatte vor Jahrhunderten mit dem Nominalismus begonnen. Auf dem Gebiet der Metaphysik k\u00f6nnen wir zur Zeit keinen Blumentopf gewinnen. Die linken Luftballons platzen zu lassen, verm\u00f6gen wir dagegen leicht. Verschaffen wir uns also Luft.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. auch zusammenfassend <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ideenlehre\">Wikipedia <\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Eingehend: H. Berger, Stichwort Universaliensteit, in: Lexikon des Mittelalters, Bd.VIII, 1999, Sp. 1244 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. eingehend Panajotis Kondylis, Die neuzeitliche Metaphysikkritik, 1990, S.32-41 (39).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ockham: &#8222;<em>in mente<\/em>&#8222;, Summa logicae, I Sent.d.27, q.3, hier zit. nach Kondylis, Metaphysikkritik, S.43.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Uwe Backes, Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland,&nbsp;&nbsp; Aus Politik und Zeitgeschichte Bd. 46 \/ 2001. S.24.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> BACKES (2001) S.27.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Uwe Backes und Eckhard Jesse, Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, 1989.) S.43.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Michael Minkenberg, Die Neue Radikale Rechte im Vergleich: Frankreich und Deutschland, in: Zeitschrift Das Parlament, 1\/1997, S.140-159, S.147.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Julika Rosenstock, Vom Anspruch auf Ungleichheit, \u00dcber die Kritik am Grundsatz bedingungsloser Menschengleichheit, gedruckt mit freundlicher Unterst\u00fctzung des Zentrums f\u00fcr Antifeminismusforschung der Technischen Universit\u00e4t Berlin, gef\u00f6rdert durch die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung, 2015., &nbsp;S.16.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Rosenstock a.a.O.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> Rosenstock a.a.O., S.49<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Udo Di Fabio, Die Kultur der Freiheit, 2005. S.114.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Rosenstock a.a.O., S.260.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> Rosenstock a.a.O., S.250 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a> Rosenstock a.a.O., S.242 f.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn16\" href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Der vorstehende Abschnitt (&#8222;Wie der Ring der Finsternis funktioniert&#8220;) im wesentlichen aus: <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3938176792\/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i1\">Klaus Kunze, Identit\u00e4t oder Egalit\u00e4t, 2020<\/a>, S.10 ff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Ideen und Idealen beherrscht man Menschen Mit Religion beherrscht man Menschen: Bis hierher d\u00fcrft ihr noch denken. Ab hier m\u00fc\u00dfte ihr einfach glauben! Jede Herrschaft beruht entweder auf nackter Angst oder auf dem Glauben der Beherrschten, die Herrschaft stehe mit ewigen Gesetzen in Einklang. 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