{"id":5443,"date":"2023-01-21T13:06:32","date_gmt":"2023-01-21T12:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=5443"},"modified":"2024-02-18T15:42:30","modified_gmt":"2024-02-18T14:42:30","slug":"die-traene-rinnt-die-traene-quillt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2023\/01\/21\/die-traene-rinnt-die-traene-quillt\/","title":{"rendered":"Die musikalischen Kannibalen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Moulin Rouge in K\u00f6ln aufgef\u00fchrt<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Kind faszinierten mich Kaleidoskope. Drehte ich eines, erzeugte es in seinem Innern immer wieder andere geometrische Muster. Und doch beruhten sie nur auf der ewigen Rekombination immer wieder derselben Plastikelemente. Es konnte sich nichts grundlegend Anderes oder Neues bilden, nur die ewige Wiederkehr des prinzipiell Gleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kaleidoskop ist nicht kreativ. Es w\u00fcrfelt nur immer dieselben Einzelelemente durcheinander und kehrt das Untere zuoberst. Wie eine Handvoll W\u00fcrfel in einem W\u00fcrfelbecher nur eine mathematisch berechenbare H\u00f6chstzahl an Wurfkombinationen hervorbringen kann, ist auch ein Kaleidoskop \u00e4sthetisch, aber steril.<\/p>\n\n\n\n<p>Das trifft auch den Kern unserer Popkultur. Sie feiert eine sp\u00e4te Bl\u00fcte in einem B\u00fchnenst\u00fcck namens <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Moulin_Rouge!_(musical)\">Moulin Rouge<\/a>, das seit November 2022 auch in Deutschland aufgef\u00fchrt wird: Atemberaubend wie ein Kaleidoskop schwelgt es in \u00fcppigen Formen und Farben, verharrt in ewiger Wiederkehr musikalischer Versatzst\u00fccke und verendet in r\u00fchrseligem B\u00fchnenkitsch einer schwinds\u00fcchtig dahinsterbenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_Boh%C3%A8me\">La-Boheme<\/a>-Mimi, die hier Satin hei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pop als Massenkultur<\/h3>\n\n\n\n<p>Popkultur ist die angemessene Massenkultur f\u00fcr den Massengeschmack des Durchschnittskonsumenten unserer Industriegesellschaft. Sie dominiert in den USA und Europa seit Jahrzehnten. Wir alle wuchsen in ihr auf, mindestens aber auch mit ihr. Sie windet sich in jedermanns Ohr. Niemand kann sich ihr vollst\u00e4ndig entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Popkultur: Der Namensbestandteil Pop- leitet sich von populistisch ab &#8211; pardon &#8211; ich meine popul\u00e4r &#8211; aber das l\u00e4uft auf dasselbe hinaus (lateinisch <em>populus<\/em>, die Volksmasse): Ma\u00dfstab ist der Querschnitt der Massenmeinung, der Geschmack des Volkes. In einer Demokratie w\u00e4re er der entscheidende Ma\u00dfstab f\u00fcr politische Entscheidungen. Im Kapitalismus gibt er den Ausschlag durch die Macht des Marktes.<\/p>\n\n\n\n<p>Betritt man den f\u00fcr Moulin Rouge neugestalteten Konzertsaal des K\u00f6lner Musical Dome zwischen Bahnhof und Rhein, stockt der Atem ob der Pracht des Rote-Laterne-Barocks. Hauptdarsteller Riccardo Greco \u00fcbertreibt nicht mit den Worten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>So mittendrin im Geschehen, das gibt es vermutlich nur an ganz wenigen Orten auf der Welt. Als ich das erste Mal das ganze Rot im Saal gesehen habe, habe ich die Kinnlade nicht mehr zubekommen. Das wird der meistfotografierte Theatersaal Deutschlands. Auch von der B\u00fchne aus ist der Blick gro\u00dfartig, mit dem Elefanten, der M\u00fchle \u2013 das mu\u00df ich als Schauspieler kaum noch spielen, ich bin direkt in der Rolle.<\/p><cite><a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/inhalt.moulin-rouge-koeln-musical-dome-sophie-berner-riccardo-greco-satine.1377a329-797f-4da5-bffc-ba961ad7f841.html\">Riccardo Greco, Interview, Schwarzw\u00e4lder Bote, 28.11.2022<\/a>.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"640\" style=\"aspect-ratio: 368 \/ 640;\" width=\"368\" controls src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/326586086_8965772060107320_7193307287346195394_n.mp4\"><\/video><figcaption>&#8222;Als ich das erste Mal das ganze Rot im Saal gesehen habe, habe ich die Kinnlade nicht mehr zubekommen. Das wird der meistfotografierte Theatersaal Deutschlands.&#8220; (Darsteller Riccardo Greco). Mit Beginn der Auff\u00fchrung wurde das Fotografieren dann verboten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unsere popkulturalisierten Musikkonsumenten lieben die Superlative und werden hier \u00fcppig bedient. Moll ist von gestern, anhaltendes Crescendo ist Trumpf. B\u00fchnenbild, Schau und Musik gleicherma\u00dfen \u00fcberw\u00e4ltigen anfangs den Zuschauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Handwerklich brav und solide singen, sprechen und tanzen die Darsteller ihre Rollen in einem St\u00fcck, das Wikipedia als Musikdrama apostrophiert. Im Grunde ist es die gute, alte Operette mit ihrem amerikanischen Nachk\u00f6mmling, dem Musical. Die Zwischentexte und das Drehbuch \u2013 fr\u00fcher nannte man so etwas Libretto \u2013 sind geistig \u00e4hnlich ergiebig wie viele ihrer Vorg\u00e4nger aus Oper und Operette. Ein Kleinkind sollte problemlos der Handlung folgen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist auch notwendig bei dem Tempo der Auff\u00fchrung. Sie l\u00e4\u00dft wenig Zeit zu zu Kontemplation und Nachdenken. Wie bei allen popmusikalischen Tanzschaus tanzen die Darsteller rasant, und so bleibt auch dem La-Boheme-Mimi-Verschnitt der bluthustenden Hauptdarstellerin weniger Zeit zum Sterben und zum Tr\u00e4llern ihrer Arien, als Giacomo Puccini ihrer bekannten Vorg\u00e4ngerin dazu gelassen hatte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Moulin Rouge! Das Musical - TRAILER - ab jetzt exklusiv in K\u00f6ln\" width=\"629\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Vx4oTjZg1YE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption>Trailer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Auff\u00fchrung l\u00e4\u00dft bis hin zum offenen R\u00fchrst\u00fcck-Kitsch kein Klischee aus, keine Phrase aus Uromas Poesiealbum wird verschm\u00e4ht, keine abgedroschene Schablone gescheut. Man beschw\u00f6rt Wahrheit, Sch\u00f6nheit, Freiheit und Liebe, und die r\u00fchrselige Tr\u00e4ne rinnt, die Tr\u00e4ne quillt. Gegen den Drehbuchschreiber war <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hedwig_Courths-Mahler\">Hedwig Courths-Mahler<\/a> geradezu eine n\u00fcchterne Sachbuchautorin.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei kontrastiert die unabdingbare Moral von der Geschicht&#8216; &#8211; &#8222;Man kann einen Menschen nicht kaufen!&#8220; &#8211; absonderlich mit der offenkundigen Realit\u00e4t des Bordellbetriebs und den Begleiterscheinungen unserer Massengesellschaft, die alles f\u00fcr k\u00e4uflich erkl\u00e4rt und die Menschen zur Ware macht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfe Kompilation<\/h3>\n\n\n\n<p>Dem \u00fcberwiegend jungen Publikum fehlen vielleicht die Vergleichsm\u00f6glichkeiten. Es nimmt keinen Ansto\u00df daran, da\u00df die Idee zum St\u00fcck, der Gang der sp\u00e4rlichen Handlung und die Musikst\u00fccke nichts neu Gesch\u00f6pftes enthalten. Kreativ war der Produzent und Schreiber Baz Luhrmann nur im Zusammenschnippeln \u00e4lterer Versatzst\u00fccke. Die Handlung verwendet Elemente aus La Boheme, La Traviata und anderen Quellen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Moulin Rouge <\/em>wurde von einer eklektischen Vielfalt komischer und melodramatischer musikalischer Quellen beeinflusst, darunter das <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Musical_film\">Hollywood-Musical <\/a>, \u201e <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Vaudeville\">Vaudeville <\/a>, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Cabaret\">Kabarettkultur<\/a>, B\u00fchnenmusicals und Opern\u201c. Seine musikalischen Elemente spielen auch auf Luhrmanns fr\u00fcheren Film <em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Strictly_Ballroom\">Strictly Ballroom <\/a>an . <\/em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Giacomo_Puccini\">Giacomo Puccinis <\/a>Oper <em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/La_boh%C3%A8me\">La boh\u00e8me <\/a><\/em>, die Luhrmann 1993 am <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sydney_Opera_House\">Sydney Opera House <\/a>inszenierte , war eine Schl\u00fcsselquelle f\u00fcr die Handlung von <em>Moulin Rouge<\/em>.<\/p><cite><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Moulin_Rouge!\">Wikipedia zum gleichnamigen Film des Autors von 2001<\/a>.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bei so viel Eklektizismus sucht man fast vergeblich nach Neuem und Originellen. Da wird der Zuschauer allenfalls f\u00fcndig beim Anblick diverser Diverser, Transen und Schwuler in unten rum engen Korsagen, von denen einer zum Gel\u00e4chter des Publikums den Seuzfer der Hauptdarstellerin, ihr Kleid sei eng und dr\u00fccke, antwortet: \u201eWas soll ich da erst sagen?\u201c Das K\u00f6lner und das angereiste Publikum, mit kost\u00fcmierten Karnevalisten auf dem Weg zu ihrer Sitzung just dem Bahnhof entronnen, nimmt solche Einlagen mit Humor. In K\u00f6ln fallen zur Karnevalszeit in R\u00f6ckchen tanzende M\u00e4nner nicht weiter auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine drei Kilometer vom Pascha, Europas gr\u00f6\u00dftem Bordell, kommen hier auch Liebhaber ganz spezieller W\u00fcnsche auf Ihre Kosten. Es ist das Milieu von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Riccardo_Simonetti\">Riccardo Simonetti<\/a>, einem unter anderem vom WDR bezahlten Herr-mit-Bart-und-Kleidchen-Typ. Er schw\u00e4rmt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Ich liebe es, da\u00df es auch queere Rollen in dem St\u00fcck gibt. Dadurch wird das Theater f\u00fcr viele von uns ein richtiger Safe Space, ein Zufluchtsort.<\/p><cite>Riccardo Simonetti, laut Kaja Hempel, Es ist eine Bereicherung f\u00fcr K\u00f6ln, K\u00f6lnische Rundschau 8.11.2022, S.25.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Noch weniger originell als die Handlung, aber wirkungsvoll laut klingelt die Musik in den Ohren ihrer H\u00f6rer, immer wenn diese eine Melodie wiedererkennen. Nur ein einziges, nicht weiter auffallendes Lied soll neu sein. Ansonsten f\u00fchrt man eine Art Potpourri mehr oder weniger bekannter und erfolgreicher Popmusik-Schlager, sogenannter Hits auf, meistens mit dem St\u00fcck angepa\u00dftem Text. Das geneigte Publikum goutiert mit Wohlgefallen jede wiedererkannte Melodie.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Art von musikalischem Kannibalismus werden Handlung und Musik alter St\u00fccke ausgeweidet, sich einverleibt und wieder ausgeschieden. Man nimmt von diesem und jenem, kostet mal hier und l\u00e4\u00dft mal dort Ankl\u00e4nge aufblitzen, man dreht und wendet die Bauteile, bis sie halbwegs passen und steigert sie ins Bombastische.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen anonymen Zuschauer nervte das:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Es nervt und emp\u00f6rt mich, dass f\u00fcr die Musicals heute nicht einmal mehr eigene, neue Musik komponiert wird. Alles ist nur auf optische Reize ausgerichtet und mit der hei\u00dfen Nadel erstellt. Den Billugdreck tu ich mir ganz sicher nicht an.<\/p><cite><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WOnRjrmpqbE\">&#8222;oeqrc&#8220; auf Youtube<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kultur im Zeitalter des Konstruktivismus<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Westen nichts Neues. Originalit\u00e4t wie noch bei Komponisten des 19. Jahrhunderts gibt es nicht mehr. Es herrschen rekombinierte Flickwerke vor.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Sind nun die Elemente nicht<br>aus dem Komplex zu trennen,<br>was ist denn an dem ganzen Wicht<br>Original zu nennen?<\/p><cite>Johann Wolfgang von Goethe<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist die Moderne Gift f\u00fcr die Entfaltung wirklicher Kreativit\u00e4t. Jedenfalls scheint sie von Produzenten, Geldgebern und eventuell noch dem Massenpublikum nicht mehr belohnt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennzeichen der Moderne als Epoche ist das Fehlen eigenst\u00e4ndiger, substanzieller Formen. Die tradierten Formen klassischer Malerei l\u00f6sten sich auf erst in impressionistische Bildpunkte, schlie\u00dflich in einander gleiche Elemente ohne wesensm\u00e4\u00dfige Unterscheidung. Aus gleichen Einzelklecksen kann man alles und jedes neu konstruieren, nachdem die tradierte, gegenst\u00e4ndliche Formgebung dekonstruiert war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprache als urw\u00fcchsiges und unverwechselbares Gebilde dekonstruiert man und l\u00f6st sie auf in einzelne Urlaute, die ohne Respekt vor der Sprache beliebig zu jedwedem Neusprech wieder zusammengef\u00fcgt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hergebrachten sozialen Gebilde wie Ehe, Familie und V\u00f6lker werden dekonstruiert, weil sie nicht ins ideologische Konzept passen. Wie genormte Industrieprodukte einander gleich sein m\u00fcssen, um einen billigen Herstellungsproze\u00df zu gew\u00e4hrleisten, bildet auch der Einzelne Arbeiter oder Konsument der Massengesellschaft nur noch ein isoliertes Atom, frei von alten Bindungen, international flexibel einsetzbar und damit frei f\u00fcr neues Angebundenwerden an die Bed\u00fcrfnisse der Industrie. Aus solchen atomisierten Massen kann man jede beliebige Gesellschaft neu konstruieren und beherrschen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Die Deutschen waren von jeher ein musikalisch hochbegabtes Volk, und sie hatten sich daher um das Wort jenes Alten, da\u00df man Musik machen m\u00fcsse, wo man Sklaven haben wolle, nie sonderlich bek\u00fcmmert. Allerdings nur allzuwenig. Denn jenes antike Wort enth\u00e4lt zweifelsohne die gro\u00dfe Wahrheit, da\u00df musikalische \u00dcberwucherung die Denkt\u00e4tigkeit abstumpft, die Menschen in flaue Gef\u00fchlsschwelgerei einlullt und sie m\u00e4hlich in feige Knechtschaffenheit hin\u00fcberdudelt.<\/p><cite><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johannes_Scherr\">Johannes Scherr<\/a> (1817-1886), Deutsche Kultur- und Sittengeschichte, Band 3 Die neue Zeit, durchgesehen und herausgegeben von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Blei\">Franz Blei<\/a> Berlin 1925, S.164 (= <a href=\"https:\/\/books.googleusercontent.com\/books\/content?req=AKW5QaeOaLZfWjN-olvMaBQ7huqm4DPrH9FXU6dvNQf2ONy5EywYhIum1UPU5gRsd017iqqR1dtwl0fFVpA-UzGqseL3qpN6uMuHOI-kvD3Zv2B1HN3JplKw2laxhnEDJBpaYIyCNJhMCqdpVybI_VkaY4b4ENp55_PrMh0IkFV3M0o6N4qUW6ujVSlffgGN6F4EZYH9Xdyfg57Q1OuPgopDWAsa4iPTuRs4EKHZnDM0TtlcXXhNUPhU1bjiz3vbnez15gEObyUcbAojmE4dNhTbXV_eM3h0ReRMmBXaP_BY4XAyb3_yPc4\">S.496 der 6. Aufl. von 1876<\/a>, S.473 der 3.Aufl. von 1866).<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Jukebox_musical\">Jukebox-Musical<\/a>\u201c wie Moulin Rouge aus Versatzst\u00fccken \u00e4lterer Werke stellt sich als typisches Produkt von und f\u00fcr Menschen der industriellen Massengesellschaft dar. Die Zuschauer in K\u00f6ln fanden sich darin anscheinend wieder und dankten die \u00dcberwucherung ihrer Denkt\u00e4tigkeit in entz\u00fcckter Gef\u00fchlsschwelgerei mit stehendem Applaus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1010\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-1010x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5448\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-1010x1024.jpg 1010w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-296x300.jpg 296w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-768x779.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-1515x1536.jpg 1515w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-2020x2048.jpg 2020w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-88x88.jpg 88w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-900x913.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/20230121_112151a-1280x1298.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1010px) 100vw, 1010px\" \/><figcaption>Werbeflyer des Veranstalters<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nur hereinspaziert, meine gesch\u00e4tzten Damen-, Divers- und Herrschaften! Lassen Sie sich nicht abschrecken! F\u00fcr gute Unterhaltung ist jedenfalls gesorgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moulin Rouge in K\u00f6ln aufgef\u00fchrt Als Kind faszinierten mich Kaleidoskope. Drehte ich eines, erzeugte es in seinem Innern immer wieder andere geometrische Muster. Und doch beruhten sie nur auf der ewigen Rekombination immer wieder derselben Plastikelemente. Es konnte sich nichts grundlegend Anderes oder Neues bilden, nur die ewige Wiederkehr des prinzipiell Gleichen. 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