{"id":5735,"date":"2023-05-28T16:44:45","date_gmt":"2023-05-28T14:44:45","guid":{"rendered":"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=5735"},"modified":"2023-05-28T16:44:46","modified_gmt":"2023-05-28T14:44:46","slug":"die-burschenschaft-im-kulturkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2023\/05\/28\/die-burschenschaft-im-kulturkampf\/","title":{"rendered":"Die Burschenschaft im Kulturkampf"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">zwischen liberalem Extremismus und Freiheitlichkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Festrede, gehalten bei der Marburger Burschenschaft Rheinfranken am 27. Mai 2023 auf dem Kommers zu Ehren ihres 143. Stiftungsfestes.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Verehrte Festcorona, es ist mir eine Ehre und Freude, an Ihrem Festtag zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Uns verbindet unser Einsatz f\u00fcr Ehre, Freiheit und Vaterland, die in unserer Zeit aufs h\u00f6chste bedroht sind. Sie stehen unter permanentem Beschu\u00df moderner Ideologien, deren Verwirklichung sie hemmend im Weg stehen. Diese Ideologien haben benennbare Urheber und Nutznie\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5740\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-1024x683.png 1024w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-300x200.png 300w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-768x512.png 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-900x600.png 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441-1280x853.png 1280w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1486674441.png 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Haus der Marburger Burschenschaft Rheinfranken (Foto: <a href=\"https:\/\/www.burschenschaft-rheinfranken.de\/\">Webseite<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ehre, Freiheit und Vaterland sind zeitgebundene Kinder einer geistigen Vorstellungswelt und gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse einer konkreten geschichtlichen Epoche. Geistig war sie von Burschenschaftern stark mitgepr\u00e4gt worden. Viele dachten national und freiheitlich. Im 19. Jahrhundert fanden einige ihre politische Heimat im damaligen Liberalismus. Jener alte Nationalliberalismus, seine Gedankenwelt und die sozialen Verh\u00e4ltnisse jener Epoche existieren nicht mehr als politisch relevante Str\u00f6mung.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hatte sich f\u00fcr klar definierbare Freiheiten eingesetzt: die Freiheit des Denkens und Redens gegen\u00fcber staatlicher und kirchlicher Zensur, die \u00f6konomische Handlungsfreiheit und die Freiheit von Fremdherrschaft. Hauptgegner waren die deutschen Duodezf\u00fcrsten, deren Regime Leute wie Metternich hervorbrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen uns in aller Klarheit zu der Erkenntnis durchringen, da\u00df mit den materiellen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen jener Zeit auch die L\u00f6sungskonzepte jenes verflossenen Nationalliberalismus nicht mehr taugen, so wie ein Koch mit der Suppenkelle nichts mehr anfangen kann, wenn der Topf geborsten und leer ist. Der alte Liberalismus hatte die alten Standesunterschiede respektiert, aber jedem Stand seinen Platz im gesellschaftlichen Funktionsgef\u00fcge sichern wollen, zumal dem B\u00fcrgertum. Die Gesellschaft wurde als eine Art Organismus vorgestellt, in der jeder Stand seinen spezifischen Platz hatte und auch f\u00fcr das Funktionieren des Ganzen erforderlich war. Die Quersumme aller Einzelanstrengungen sollte das Gemeinwohl erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den wachsenden St\u00e4dten war n\u00e4mlich ein B\u00fcrgertum aufgestiegen, das durch Handel und Wandel wohlhabender und gebildeter wurde. Es beanspruchte Teilhabe und den ihm im gesellschaftlichen Gef\u00fcge zustehenden Platz. Die Gesellschaft sollte funktionieren wie ein Uhrwerk, in dem kein R\u00e4dchen fehlen durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das folgende 20. Jahrhundert dagegen stand im Zeichen eines massendemokratischen Umdenkens. Es l\u00f6ste europaweit den oligarchischen Honoratiorenliberalismus und mit ihm die herk\u00f6mmliche europ\u00e4ische Kultur auf. Damit reflektierte es die Entwicklung der materiellen Zivilisation von agrarisch-handwerklichen Verh\u00e4ltnissen hin zur industriellen Massengesellschaft.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058-671x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5739\" width=\"503\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058-671x1024.jpg 671w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058-197x300.jpg 197w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058-768x1172.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058-900x1373.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20230528_162058.jpg 957w\" sizes=\"auto, (max-width: 503px) 100vw, 503px\" \/><figcaption>Ein Viertel der Abgeordneten der Frankfurter Paulskirchenversammlung 1848 bestand aus Burschenschaftern (Abbildung: Gedenkkrug von 1998).<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Alle Ideologiebildungen sind Anpassungsleistungen an jeweils gegebene Verh\u00e4ltnisse. In jeder Epoche suchen die Menschen nach Gewi\u00dfheiten, wie die Welt funktioniert. Mit den angenommenen h\u00f6heren Gesetzlichkeiten m\u00f6chten sie in Einklang leben, und an ihnen messen sie die Legitimation von Herrschaft. \u00c4ndern sich die Verh\u00e4ltnisse, ger\u00e4t jede Ideologie in eine Krise. Man zweifelt an der objektiven Existenz der alten Werte und ersetzt sie durch neue. Wir k\u00f6nnen jede Ideologie nur historisch verstehen. Wie steht es da mit unseren Wertvorstellungen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4u\u00dfere Ehre war urspr\u00fcnglich ein Strukturprinzip feudaler Gesellschaften gewesen. Gestige Freiheit forderte man, als man an verk\u00fcndete ewige Wahrheiten zu glauben aufh\u00f6rte. Und den Ruf des Vaterlandes vernahm man umso dringender, wenn die Stiefel feindlicher Armeen durch die Gassen marschierten, wenn Kontributionen aufgebracht werden mu\u00dften oder gar die eigenen S\u00f6hne in fremden Kriegsdienst gepre\u00dft wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute stehen wir in einem erbitterten Kulturkampf zwischen denen, die an unseren \u00fcberlieferten Wertvorstellungen festhalten, und jenen, die sie dekonstruieren und eine utopische neue Gesellschaft erzeugen wollen. Wir halten fest an allem, was immer gilt, und an denjenigen Werten, die unser Leben f\u00fcr uns lebenswert machen sollen: der Treue, der h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Ehrhaftigkeit, der Aufopferungsbereitschaft f\u00fcr die Familie und die Liebe zu Volk und Vaterland. Wir wollen keine Gesellschaft, die das alles in Frage stellt und die Welt nur als Markt versteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Wende zum 20. Jahrhundert hatte man den fr\u00fcheren Liberalismus im Sinne der neuen, massendemokratischen Ideologie der Gleichheit umgedeutet. Das Paradigma der Gleichheit radikalisierte sich mehr und mehr und empfand soziale Unterschiede an sich als anst\u00f6\u00dfig. Man verwarf erst substanzielle Ungleichheiten wie die zwischen Adel, Bauer und B\u00fcrger und leugnete schlie\u00dflich &#8211; in letzter und extremer Konsequenz, jeden substanziellen Unterschied zwischen Menschen verschiedener V\u00f6lker, zwischen angeborenen Begabungen und schlie\u00dflich zwischen den Geschlechtern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das bei vordergr\u00fcndiger Betrachtung als typisch woke und linksextrem erscheint, bildet es doch die letzte Konsequenz des modernen Liberalismus. Im massendemokratischen Sinne gedeutet bildet er mit dem linken Axiom der Menschengleichheit ein neuartiges Amalgam. Die geistesgeschichtliche Wurzel seiner linksextremen Komponente liegt in einer Vorstellung transzendenter Menschengleichheit, soll doch jeder Mensch Gottes Ebenbild sein. Jede Ungleichheit, jede Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen, wird dadurch zu etwas Rechtfertigungsbed\u00fcrftigem. \u201eAls Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?\u201c, dichtete jemand. Anfangs im Paradies und in einer utopischen Endzeit gehe es hingegen egalit\u00e4r zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Wurzel des neuen Liberalismus ist die urliberale Idee: Je weniger der Staat eingreife, desto harmonischer und erfolgreicher gestalte sich eine Gesellschaft. Lasse man alle gesellschaftlichen Kr\u00e4fte sich m\u00f6glichst frei entfalten, entstehe wie eine Quersumme aus allen unterschiedlichen Bestrebungen und Interessen wie von unsichtbarer Hand das Gemeinwohl.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Ideenstr\u00f6me entstammten letztlich Rousseau\u2019schem Denken und verschmolzen im Zuge der industriellen Massengesellschaft zu deren neuer Rechtfertigungsideologie. Jene brachte uns eine Masseng\u00fcter produzierende Industrie und Massenkonsum. Wie die Serienfertigung weitgehende Normierung erforderte, f\u00f6rderte sie auch einen \u00fcberall einsetzbaren, gleichartigen Menschentypus. Heute ist der optimale Arbeitnehmer flexibel, \u00fcberall einsetzbar, bindungs- und wurzellos wie ein soziales Atom in einem fluiden Kontinuum. Die soziale Atomisierung der Gesellschaft zerbrach die alten Standesunterschiede, beseitigte Z\u00fcnfte und Innungen, zerst\u00f6rte Sippen- und Familienstrukturen und alle mit der alten Gesellschaft verbundenen Bindungen und Wertvorstellungen. Hatte der alte Liberalismus noch das humanistische Leitbild einer umfassenden Pers\u00f6nlichkeitsbildung vor Augen, gilt diese heute als unproduktive Verschwendung von <em>Humankapital<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die altlinke Sehnsucht nach Gleichheit und Gleichmacherei in einer sozialistischen Gesellschaft Gleicher findet ihre ungeahnte Erf\u00fcllung in den \u00f6konomischen Bed\u00fcrfnissen einer Industriegesellschaft, die von globalen Konzernen und Finanzimperien beherrscht wird. Sie ben\u00f6tigt jenen gleich gemachten, bindungs- und wurzellosen Menschentypus, \u00fcberall einsetzbar, den Mann ohne Eigenschaften. Alles wird zur k\u00e4uflichen Ware, zuletzt der Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Konservative und Rechte den Wert der Differenz hervorheben, des stolzen Identit\u00e4tsgef\u00fchls jedes Menschen auf sein Ureigenes, tendiert die massendemokratische Industriegesellschaft zur Homogenisierung der Produktion, der Waren und der zu atomisierenden Massen. Wenn man allen Menschen die individuellen Eigenschaften nimmt, sind alle gleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist keineswegs die Marktwirtschaft das Problem. Sie hat es durch Warenaustausch schon in der Steinzeit gegeben. Die Gefahr droht uns von der Radikalisierung der liberalen Grundidee. Sie l\u00e4\u00dft als Spielregel des sozialen Lebens nur noch die Geldmacht gelten. Alle anderen Aspekte m\u00f6chte sie verdr\u00e4ngen: das Politische, das \u00c4sthetische, Ethische, das Historische, das Soziale. Wenn aber gesellschaftlich ausschlie\u00dflich finanzielle Erw\u00e4gungen noch z\u00e4hlen, hat die gr\u00f6\u00dfte Gestaltungs<em>macht<\/em>, wer \u00fcber das meiste Geld verf\u00fcgt. Hinter den Kulissen wandelt sich dann jede Herrschaft zur Plutokratie. Hat ein Staat auch eine aristokratische, monarchische, demokratische oder gar kommunistische Fassade, werden die konstituierenden Spielregeln jener Systeme unterminiert und gehorchen den Funktionsbedingungen der ausschlie\u00dflichen Geldmacht.<\/p>\n\n\n\n<p>So wird etwa die Demokratie delegitimiert, sobald die W\u00e4hler keine m\u00fcndigen B\u00fcrger mehr sind, sondern w\u00e4hlen gehen nur aufgrund der Fakteninformationen, die soziale Medien und das Fernsehen ihnen vermitteln oder vorenthalten. Sie wissen, was sie wissen sollen, sie denken, was sie denken sollen, und sie w\u00e4hlen dann, was sie w\u00e4hlen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Linksextremismus und extremer Liberalismus verbanden sich in Ziel und Methode: Ziel ist der von allen Bindungen emanzipierte Einzelmensch. Der urlinken Utopie Rousseaus und seiner Apologeten zufolge soll er totale Freiheit genie\u00dfen. Seine Tragik bestand aber bald darin, da\u00df die totale Befreiung sich in der Realit\u00e4t schnell als totale Beherrschung durch selbsternannte Befreier verwandelte, gewisserma\u00dfen eine Dialektik der Geschichte. Die Masse atomsierter Einzelner fiel immer erbarmungslos den Existenzbedingungen zum Opfer, die ihm von den M\u00e4chtigen zugewiesen wurden. Es gab niemals Machtvakua oder herrschaftslose Gesellschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend organisch gewachsene und gegliederte Gesellschaften R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr individuelle Freiheiten er\u00f6ffnen, f\u00fchrt eine Atomisierung und soziale Homogenisierung der Gesellschaft gesetzm\u00e4\u00dfig zu Herrschaftsformen, denen niemand mehr entrinnen kann: zu linken Diktaturen mit einer Herrschaft zum Beispiel eines Politb\u00fcros oder &#8211; im extremen Liberalismus &#8211; einer Herrschaft des Finanzkapitals. Darum haben der extreme Liberalismus und der Sozialismus denselben unvers\u00f6hnlichen Gegner: die organisch gewachsene Gesellschaft mit ihren Hierarchien, Traditionen und Institutionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus lauter Angst vor den historischen Schreckgespenstern totaler Staaten fielen wir nach 1945 ins andere Extrem einer totalen Gesellschaft. Kein neutralisierender Staat b\u00e4ndigt die gesellschaftlichen Kr\u00e4fte, die ihre Interessen und Ideologien totalit\u00e4r zu f\u00fcr alle geltenden Ma\u00dfst\u00e4ben erheben und als Gesetze verk\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl Linksextremisten als auch die Finanzm\u00e4chtigen geh\u00f6ren zur Sph\u00e4re der Gesellschaft. Beide sind daran interessiert, den Staat machtlos zu halten, weil sie dann umso uneingeschr\u00e4nkter schalten und walten k\u00f6nnen. So hat sich ein Interessenamalgam gebildet, das sich gegen unsere auf dem Mehrheitsprinzip beruhende Staatlichkeit richtet und, von ihr ungeb\u00e4ndigt, zunehmend die Spielregeln unseres Zusammenlebens bestimmt. Die Macht hat immer, wer die Regeln regelt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Gemeinwohl und Staatsinteresse sich im S\u00e4urebad von protosozialistischer Ideologie und Finanzkapitalismus aufl\u00f6sen, bl\u00e4ht man die Reste verfaulender Staatlichkeit zu monstr\u00f6sen Umverteilungsb\u00fcrokratien auf. Auf der R\u00fcckseite der totalen Marktmacht bilden n\u00e4mlich Millionen unproduktiver, nicht markttauglicher Aussortierter ein modernes Prekariat, das st\u00e4ndiger Alimentierung bedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Menschen vollst\u00e4ndig zu vereinzeln und zu entwurzeln, delegitimieren Linke und Liberalismus gleicherma\u00dfen alle historischen Wurzeln und sozialen Bindungen der Menschen: Geschichte, Familie, Volk und Vaterland. Die gemeinsame philosophische Methode besteht in extremem Konstruktivismus, der jede substanzielle Eigenschaft leugnet und alle sozialen Gebilde f\u00fcr konstruierte Instrumente h\u00e4lt, f\u00fcr einer Herrschaft dienende Repressionsinstrumente.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die dekonstruktivistische Linke Emanzipation ersehnt, spielt sie aber der globalen Finanzwirtschaft in die H\u00e4nde, der geschworenen Feindin aller nationalstaatlichen Bindungen und Reglementierungen. Von Nationalstaaten, die demokratisch legitimierte Regierungen haben k\u00f6nnen, geht mehr und mehr Macht \u00fcber auf global agierende Interessenkonglomerate. Sie finanzieren sogenannte NGOs und steuern Social-Media-Inhalte, sind \u00fcberall zur Stelle, wo es das gro\u00dfe Geld zu verdienen gibt, ziehen wie Wanderheuschrecken weiter und ziehen zuweilen die F\u00e4den, wo es um Krieg und Frieden geht. Der extreme Liberalismus bringt uns keine friedliche Diskursgesellschaft, sondern wei\u00df auch seine Kriege und Handelskriege zu f\u00fchren, um seine geographische Machtbasis zu erweitern. Dabei w\u00e4scht er immer seine H\u00e4nde in moralischer Unschuld, weil er sich angreifen zu lassen versteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der radikale Liberalismus verp\u00f6nt alle innergesellschaftlichen Machtmittel au\u00dfer dem des Geldes. Geld und Macht bedingten sich aber schon in der Vorgeschichte wechselseitig. Wer seine Herrschaftsmacht absichert, mu\u00df das Gewaltmonopol an sich rei\u00dfen, bewaffnete Kr\u00e4fte bezahlen wie auch heutzutage seine Unterst\u00fctzer in den medialen Propagandaanstalten. Die politische Macht kommt nicht, wie Mao meinte, aus den Gewehrl\u00e4ufen, sondern geht von denen aus, die sich Gewehre und ihre Propagandakompanien leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier liegt ein demokratietheoretisches Problem. Die gro\u00dfen Geldm\u00e4chte hinter den Kulissen der Weltpolitik sind n\u00e4mlich nicht demokratisch legitimiert. So \u00fcbt die Weltgesundheitsorganisation zunehmenden Einflu\u00df aus. Es gibt Bestrebungen und Vertragswerke, WHO-Befehle einzelstaatlichen Gesetzen \u00fcberzuordnen, zum Beispiel in Fragen von Pandemien, Impf- oder Maskenpflichten. Nun wird diese WHO nur zu 20-25% von Mitgliedsstaaten finanziert, aber schon zu nahezu 20% von der Impfallianz GAVI und der Bill-Gates-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir Burschenschafter aber von Freiheit sprechen, meinen wir damit die pers\u00f6nliche Freiheit der Person und die Freiheit, \u00fcber sie betreffende politische Entscheidungen mitzubestimmen. Die Freiheit kann aber nur im Rahmen unserer Demokratie wirken. Jenseits unserer verfassungsm\u00e4\u00dfigen Grenzen haben wir keinen Einflu\u00df. Nur unsere staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t kann unsere Freiheit von Fremdbestimmung sch\u00fctzen. Die nationalstaatlichen Souver\u00e4nit\u00e4ten erodieren aber von Jahr zu Jahr unter den Einfl\u00fcssen von Akteuren der globalen Finanzwirtschaft. Milliardenschwere Einzelakteure aus ihren Kreisen wirken von au\u00dfen nachhaltig auf die innenpolitische Meinungsbildung ganzer Demokratien ein. Sie schm\u00e4lern und relativieren unsere demokratischen Rechte auf Mitgestaltung unseres Gemeinwesens.<\/p>\n\n\n\n<p>Freiheit von Fremdherrschaft hie\u00df 1813-15 Befreiung vor Napoleons Besatzung und Auspl\u00fcnderung, sie forderte nach 1815 Freiheit von den Karlsbader Beschl\u00fcssen, und heute fordert sie Befreiung von einer Fremdherrschaft neuer und eigener Art: International agierende Finanzkonzerne und ihre Lenker wollen uns zunehmend eine Art zu denken und zu leben \u00fcberst\u00fclpen, die ihre Macht weiter befestigt und sie noch m\u00e4chtiger macht als zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich maskieren sie sich dabei als Wohlt\u00e4ter der Menschheit und finden ihre n\u00fctzlichen Idioten und bezahlten Aktivisten, die sich irgendwo ankleben und uns alle erpressen wollen. Solche Leute finden sich immer und \u00fcberall. Da\u00df unser politisches System aber von ihren Gesinnungsgenossen und F\u00f6rderern so sehr unterwandert ist, da\u00df Berliner Polizisten gegen Autofahrer einschreiten sollen, die Klimakleber von der Stra\u00dfe ziehen, zeigt schlaglichtartig die Verquickungen von Geldmacht und ideologischer Verblendung in unserem Land. Sozialisten gelangen mit dem \u00d6ko-Ticket ans Ziel ihrer W\u00fcnsche, die sich mit den Wunschtr\u00e4umen mancher ausl\u00e4ndischer Investoren perfekt decken: einem entindustrialisierten und entnationalisierten Deutschland ohne Mittelstand und am liebsten ganz ohne deutsches Volk.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen sie ist die Burschenschaft ein noch nicht geschleiftes Bollwerk. Sie steht f\u00fcr eine solidarische Nation. Mit dem Vaterland in unserem Wahlspruch meinen wir n\u00e4mlich nicht ein blo\u00df geografisches Territorium. Vaterlandsliebe kann nur Liebe zu den Menschen bedeuten, zu den durch gemeinsame Abstammung, Sitte, Schicksal und Freiheitswillen miteinander verbundenen Menschen. Wir f\u00fchlen uns der Gemeinschaft der Lebenden, der Toten und der Zuk\u00fcnftigen verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit verhalten sich unsere h\u00f6chsten Werte antithetisch, gleichsam antipodisch zu den zentralen Wertvorstellungen des extremen Liberalismus und der woken Blase.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen ein f\u00fcr etwas, das wir lieben und sch\u00fctzen. Auf der anderen Seite stehen ewig verneinende Kr\u00e4fte des Hasses, der Zerst\u00f6rung und der Aufl\u00f6sung aller Dinge.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"953\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-953x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5736\" srcset=\"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-953x1024.jpg 953w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-279x300.jpg 279w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-768x826.jpg 768w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-1429x1536.jpg 1429w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-1905x2048.jpg 1905w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-900x967.jpg 900w, https:\/\/klauskunze.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_2023_05_28_13_33_22Sb-1280x1376.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 953px) 100vw, 953px\" \/><figcaption>&#8222;Wenn es gilt f\u00fcrs Vaterland&#8220;, gibt es kein feiges Mucken und Wegducken<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Schicksal hat uns an unseren Platz gestellt in einer Zeit, in der es f\u00fcr unser Volk um alles oder nichts geht. Da ist kein Mucken oder Wegducken erlaubt. Es gelten vielmehr die Worte des Dichters Gustav Freytag (Corps Borussia Breslau) aus seinem ber\u00fchmten Roman \u201eSoll und Haben\u201c von 1855: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIch glaube nicht an die Macht der Verh\u00e4ltnisse. Wenn einer noch so sehr umdr\u00e4ngt ist, und er will nur eine t\u00fcchtige Kraft daran setzen, so kann er sich wohl heraushauen; er wird Wunden davontragen, wie der Soldat in der Schlacht, aber sie werden ihm gut stehen. Und wenn er die Rettung nicht findet, so kann er wenigstens k\u00e4mpfen als ein Tapferer. Nur wer sich ohne Widerstand ergibt, wenn das Wetter hereinbricht, den verweht der Wind von dieser Erde.\u201c<\/p><cite>Gustav Freytag, Soll und Haben, 1855<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Da\u00df das deutsche Volk nicht verwehe, daf\u00fcr stehen wir da!<\/p>\n\n\n\n<p>Vivat, crescat, floreat Rheinfranken, vivat crescat, floreat Deutsche Burschenschaft!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Kunze, K\u00f6lner Burschenschaft Germania<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zwischen liberalem Extremismus und Freiheitlichkeit Festrede, gehalten bei der Marburger Burschenschaft Rheinfranken am 27. Mai 2023 auf dem Kommers zu Ehren ihres 143. Stiftungsfestes. Verehrte Festcorona, es ist mir eine Ehre und Freude, an Ihrem Festtag zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen. 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