{"id":6521,"date":"2024-10-27T09:53:40","date_gmt":"2024-10-27T08:53:40","guid":{"rendered":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/?p=6521"},"modified":"2024-10-27T09:53:41","modified_gmt":"2024-10-27T08:53:41","slug":"pluriversum-im-gespraech-mit-rechtsanwalt-klaus-kunze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klauskunze.com\/blog\/2024\/10\/27\/pluriversum-im-gespraech-mit-rechtsanwalt-klaus-kunze\/","title":{"rendered":"Pluriversum im Gespr\u00e4ch mit Rechtsanwalt Klaus Kunze"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201cDie solidarische Nation \u2013 wie Soziales und Nationales ineinandergreifen\u201d von Klaus Kunze<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/pluriversum.info\/die-solidarische-nation-wie-soziales-und-nationales-ineinandergreifen-von-klaus-kunze\">Erstpublikation auf &#8222;Pluriversum&#8220; 22. Oktober 2024<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ja liebe Freunde, willkommen bei einer weiteren Folge von \u201cPlURIVERSUM \u2013 Denken ohne Grenzen\u201d, heute habe ich, Michael Dangel (MD), die Ehre ein Gespr\u00e4ch mit Herrn Rechtsanwalt Klaus Kunze (KK) zu f\u00fchren, mit dem ich insbesondere \u00fcber sein Buch: \u201cDie solidarische Nation \u2013 wie Soziales und Nationales ineinandergreifen\u201d, sprechen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>MD: Herr Kunze, zun\u00e4chst einmal vielen Dank, dass Sie sich die Zeit f\u00fcr unser heutiges Gespr\u00e4ch nehmen. Ich m\u00f6chte unsere heutige Befragung mit einer relativ trivialen Frage beginnen: Gab es einen besonderen Anlass, warum sie das Buch die solidarische Nation geschrieben haben?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\">KK: Der Publizist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%BCnter_Maschke\">G\u00fcnter Maschke<\/a> sagte mir einmal, letztlich schreibe man jedes Buch f\u00fcr sich selbst. Ich habe B\u00fccher immer dann geschrieben, wenn ich einer Frage unbedingt auf den Grund gehen wollte und es noch kein Buch gab, mir meine Fragen zu beantworten. W\u00e4hrend ich jedes Buch schreibe, lese zu meiner Fragestellung ein Vielfaches dessen, was ich dann schreibe.<br>Das war bei der Frage nach dem Wesen von Nationalem und Sozialen und ihrer Beziehung zueinander auch unbedingt erforderlich. Das Thema l\u00e4\u00dft sich nicht kl\u00e4ren ohne Ber\u00fccksichtigung von Philosophie, Geschichte, Soziologie, Politologie, Verfassungsrecht und nat\u00fcrlich unserer Demografie, Biologie und Genetik. Wir werden aussterben, wenn wir aus dem notwendigen Zusammenspiel von Solidarit\u00e4t nach innen und Abgrenzung nach au\u00dfen nicht die gebotenen Konsequenzen ziehen.<br>Weil es keine nachhaltige Fortexistenz gibt au\u00dfer der genetischen, l\u00e4\u00dft sich dieses Buch auch als Hilfsmittel im Kampf um unsere Existenz deuten. Das ist allemal ein zwingendes Motiv.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>MD: Zun\u00e4chst einmal hat es mich \u00fcberrascht, dass sie zwischen Vaterlandsliebe und Nationalismus unterscheiden. Es ist hinreichend bekannt, dass ich mit dem Begriff Nationalismus aufgrund seiner negativen Konnotation nichts anfangen kann, sondern hier lieber von \u201cnationaler Idee\u201d spreche. Sie stellen aber in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen den Begriff Vaterland bzw. Nationalgef\u00fchl. Ist das denn nicht \u2013 ketzerisch gefragt \u2013 etwas gef\u00fchlsduselig oder pathetisch?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Vaterlandsliebe ist, wie jede Liebe, ein starkes Gef\u00fchl. Nationalismus ist eine politische Maxime, die besagt, da\u00df die Menschheit sich in Nationen gliedert ist gut so und soll so bleiben. Nat\u00fcrlich definieren Menschen mit gewissen Ideologien beides ganz anders. Meistens kritisieren sie beides aber, weil sie selbst etwas ganz anderes darunter verstehen. Vor 300 Jahren hie\u00df man das Vaterland einer Person ihren Herkunftsort oder das Territorium wie vielleicht Hessen-Kassel. Heute kann der Begriff nicht ankn\u00fcpfen an ein Territorium, seine St\u00e4dte und gr\u00fcnen H\u00fcgel, sondern an die Menschen, die es im Laufe der Generationen gestaltet haben, ihre Wesensart, Kultur und Identit\u00e4t.<br>Ich identifiziere mich mit meinen Eltern, Voreltern und meinen Nachkommen. Das ist die Keimzelle auch der Liebe zu meinem ganzen Volk. Man kann das alle rational erkl\u00e4ren als evolutives Erfordernis, zu \u00fcberleben und nicht auszusterben. Alle Rationalisierungen k\u00f6nnen aber Liebe nicht erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>MD: Ich pflichte ihnen nat\u00fcrlich bei, dass das Nationalgef\u00fchl \u2013 manche bezeichnen dies auch als Patriotismus \u2013 etwas sehr Wichtiges f\u00fcr den Zusammenhalt einer Gemeinschaft darstellt. Wie aber kommen wir bei unserer nationsvergessenen Pseudo-Gesellschaft \u00fcberhaupt wieder zu dem, was sie als Vaterlandsliebe bezeichnen? Woran soll man ansetzen?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\">KK: Die emotionale Bindung an seine Gruppe war seit unseren Primatenzeiten eine \u00dcbelebensvoraussetzung, weil ein Einzelner ohne den Schutz seiner Gruppe nicht existenzf\u00e4hig war. In der Epoche der Massengesellschaften ben\u00f6tigen wir eine hinreichend gro\u00dfe Personenzahl, um unsere gemeinsamen Interessen durchzusetzen. Vor allem aber ben\u00f6tigen wir den Willen zur Gemeinschaft. Eine Gesellschaft verh\u00e4lt sich wie Partyg\u00e4ste: Sie schmausen die H\u00e4ppchen und ziehen weiter. Sie verpflichtet zu nichts. Eine Gemeinschaft aber lebt davon, da\u00df sie den Einzelnen sch\u00fctzt, aber auch Opferbereitschaft f\u00fcr andere abverlangt, sonst funktioniert sie nicht. Eine Massengesellschaft kann sich nur in Form eines Staates organisieren, der ihren Zusammenhalt organisiert.<br>Wenn man ein Volk zerst\u00f6ren will, mu\u00df man die Liebe der Einzelnen zu ihrer Gemeinschaft ausmerzen und sie durch Selbstha\u00df ersetzen. Das geschieht in Deutschland seit etwa 70 Jahren systematisch. Den Menschen soll das Gef\u00fchl genommen werden, da\u00df es da etwas wertvolles zu verteidigen gibt. Gleichzeitig wird das eigene Volk als Bezugspunkt unserer Eigenliebe ersetzt durch Menschen, mit denen sich die meisten Deutschen nicht identifizieren und die sie auch nicht lieben, f\u00fcr die sie keine Opfer zu bringen bereit sind und vor denen sie sich inzwischen \u2013 h\u00e4ufig zu Recht \u2013 auch f\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Ich komme nun zum Begriff Solidarit\u00e4t. Wir machen im Rahmen unserer Befragungen nat\u00fcrlich auch politische Grundlagenarbeit. K\u00f6nnen Sie insbesondere unseren jungen Lesern erl\u00e4utern, woher evolutionsbiologsich bzw. verhaltensbiologisch die Solidarit\u00e4t oder das Soziale \u00fcberhaupt herr\u00fchrt? Zum Hintergrund: Ich selbst bin ein Scheidungskind und stelle fest, dass es traditionelle Familien immer weniger gibt und stattdessen diese mehr als fragw\u00fcrdigen Patchwork-Konstruktionen zur neuen Normalit\u00e4t werden? Wie kommt es dann zu gelebter famili\u00e4rer Solidarit\u00e4t, wenn diese immer weniger vorgelebt wird?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Jede Weltanschauung, die solidarische wie die libert\u00e4re, beruht auf der Umwelt, die der Mensch sich anschaut. Sie verarbeitet die Funktionsweise unserer jeweiligen sozialen Umwelt und spiegelt sie. Wer im Wasser ist, mu\u00df eben schwimmen, und an Land mu\u00df er laufen. Kommen sie weit in der kanadischen Ein\u00f6de an ein Haus, werden seine Bewohner vermutlich gastfreundlich sein, in einem Duisburger Hochhaus mit 200 Wohnungen aber nicht. Je mehr Menschen man zusammenpfercht, desto schneller fallen die h\u00f6heren sozialen Antriebe aus.<br>Der Sozialtrieb ist uns zwar angeboren. Wenn er aber bei jemandem von Kindesbeinen an keine Anwendungsm\u00f6glichkeit hat, kann er sich nicht entfalten. Wer den Kitt unserer Sozialstruktur aufl\u00f6sen will, um diese zu zerschlagen, wird immer mehr Menschen die M\u00f6glichkeit nehmen, Liebe und Solidarit\u00e4t zu empfangen und selbst aufbringen zu k\u00f6nnen. Er wird die vorhandene sozialen Institutionen wie die Familien und Sippen verunglimpfen, relativieren und schw\u00e4chen und ihnen ihre sozialen Funktionen nehmen, indem er diese einer anonymen staatlichen Umverteilungsmaschine \u00fcbertr\u00e4gt. Dadurch l\u00e4\u00dft er eine Generation nach der anderen als soziale Nichtschwimmer zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Wenn wir dann von der Familie oder Sippe weggehen eine vielleicht auf den ersten Moment \u00fcberraschende Frage: Halten Sie in der Postmoderne auch eine Solidarit\u00e4tsgemeinschaft allein auf spiritueller Ebene f\u00fcr m\u00f6glich?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Wenn man unter Solidarit\u00e4t diejenige Aufopferungsbereitschaft versteht, die auf blutsm\u00e4\u00dfiger Familienbindung notfalls unter Einsatz seines Lebens beruht, nein. Genau das ist aber die Solidarit\u00e4t, die ein nationaler Staatsverband zum Beispiel fr\u00fcher durch die Wehrpflicht jedem abverlangen durfte. Blut ist dicker als Tinte. Auch ein Fu\u00dfballfan oder das Mitglied einer Partei ist irgendwie bis zu einem Punkt \u201csolidarisch\u201d, aber eben nur bis zu diesem Punkt. Was eine Solidarit\u00e4tsgemeinschaft auf spiritueller Ebene angeht, halte ich den Glauben an spiritistischen Ersatz f\u00fcr reale Verwandtschaft f\u00fcr eine Pathologie, vergleichbar wenn eine kinderlose Frau siebzehn Katzen h\u00e4lt, um ihre F\u00fcrsorgebereitschaft an ihnen abzureagieren.<br>Der ideale Zustand ist nat\u00fcrlich, wenn diese Solidargemeinschaft bzw. die soziale Idee sich auf den gesamten Nationalstaat erstreckt. Wann glauben Sie war dies in der Vergangenheit tats\u00e4chlich Realit\u00e4t?<br>Es spielt grunds\u00e4tzlich keine Rolle, ob die Gruppenloyalit\u00e4t sich auf eine vorgeschichtliche Horde bezieht, eine kleine Grafschaft oder eine gro\u00dfe Nation. Das ist nur eine Frage der historischen Situation. Darum w\u00fcrde ich das Wort ideal hier vermeiden. Jede Epoche hat ihre ad\u00e4quate Bezugseinheit. Seit der franz\u00f6sischen Revolution gab es die Lev\u00e9e en masse und damit die Idee, die gesamte Volksmasse am Krieg zu beteiligen. Das hat sich als so zukunftsweisend erwiesen, da\u00df seitdem alle erfolgreichen Staaten sie benutzt haben. Die reinen Kabinettsarmeen unser damaligen Duodezf\u00fcrsten gingen sang und klanglos unter. Die begeisterte Beteiligung der ganzen Nation an ihren Schicksalsfragen funktioniert bis heute, weil sie unserer Epoche der Massengesellschaft angemessen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Sie arbeiten in anschaulicher Weise heraus, dass das Soziale und Nationale keine Gegens\u00e4tze sind, sondern einander bedingen und wie sie schreiben \u201ckomplement\u00e4re Prinzipien\u201d sind. Womit ich als Libert\u00e4rer nat\u00fcrlich ein Problem habe, ist dann die naheliegende Idee einer sozialen Gleichheit innerhalb der Nation. Gibt es denn in der bunten Republik nicht ein Zuviel an Umverteilung und teilweise sinnentleertem Ges\u00fclze \u00fcber soziale Gerechtigkeit?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Das gibt es aus zwei Gr\u00fcnden. Die linke Ideologie beruht auf Neid und dem Bestreben, alle gleich zumachen. Dann kann man sie selbstberufener Interpret des wahren Sozialismus auch besser lenken. Aber auch der Linksliberalismus der Massendemokratie ben\u00f6tigt die heutige Hypertrophie des Sozialstaats zu seinem Funktionieren. Ohne ihn w\u00fcrde der erbarmungslose internationale Finanzkapitalismus gar nicht funktionieren. Wenn irgendwo mal wieder tausende Arbeitspl\u00e4tze wegrationalisiert werden, mu\u00df dann die Allgemeinheit die hungrigen M\u00e4uler stopfen. Mit der Solidarit\u00e4t, die ich gegen\u00fcber jedem meiner Landsleute gegen\u00fcber empfinde, hat das nichts zu tun. Nationale Solidarit\u00e4t ist keine Gleichheitsideologie.<br>Sie besagt, da\u00df ich mit meiner Arbeitskraft dazu beitrage, Schulen, Universit\u00e4ten und zum Beispiel Museen und Staatsarchive \u00fcber die Zeiten hinweg auf Dauer zu stellen, die innere und \u00e4u\u00dfere Sicherheit vor Barbarenhorden zu gew\u00e4hrleisten und mich auch dann der Mehrheit zu beugen, wenn ich anderer Meinung bin als sie. Ein Eldorado f\u00fcr Sozialparasiten, mit denen ich mich gar nicht solidarisch f\u00fchlen kann, ist im Gedanken der Solidarit\u00e4t nicht vorgesehen. Sie ist n\u00e4mlich keine Schranken- und grenzenlose Solidarit\u00e4t, sondern kann nur funktionieren in einer klar definierten Einheit wie einem Staat, der sie auf Wechselseitigkeit stellt und organisiert. Die Nation bildet das Gef\u00e4\u00df, innerhalb deren Solidarit\u00e4t funktioniert. Darum bedingen sich der Nationale und der solidarische Gedanke wechselseitig.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Und noch deutlicher: Ist es denn nicht ein konservatives Prinzip, der \u00dcberzeugung zu sein, dass alle Menschen von Natur aus ungleich sind, dass auch in einer Nation ein hierarchisches Prinzip innerhalb der Gemeinschaft der Staatsb\u00fcrger gelten muss?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Ich kenne kein solches konservatives Prinzip, denn Prinzipien sind ihrer Natur nach Sollensforderungen. Es entspricht aber realit\u00e4tsbezogenem, also rechtem Denkstil, die Menschen als faktisch ungleich wahrzunehmen. Auch Hierarchie stellt sich faktisch in jeder freien Gesellschaft ganz von allein ein. Dazu ben\u00f6tige ich kein normatives, also kein Sollensprinzip.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Ich bin jetzt mit Sicherheit aus ihrer Sicht ein \u201crechter Sozialmuffel\u201d wie sie in ihrem Buch schreiben und damit eigentlich gar kein Rechter mehr, sondern ein \u201cverkappter Liberaler\u201d. Aber ich kann mit Ludwig Erhard nichts Falsches daran finden, wenn er die These aufgestellt hat, sozial sei, was Arbeit schafft. Ist es nicht so, dass beispielsweise in den Nachkriegsjahren ein ganz anderer Arbeitsethos vorgeherrscht hat und daher im Heute knallharte Sozialk\u00fcrzungen notwendig sind, um die Menschen zur Arbeit und zum Preis zu zwingen?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Not schafft ein anderes Arbeitsethos als das Schlaraffenland. Das heutige B\u00fcrgergeld hebt heute jeden Empf\u00e4nger auf einen sozialen Stand weit \u00fcber demjenigen, den ich als Kind in meiner Familie gew\u00f6hnt war. Das ist nicht Solidarit\u00e4t, sondern ein Sozialismus, der die Kaste derjenigen an der Macht h\u00e4lt, die diese Milliardensummer zwangsweise eintreiben und nach ihrem Gusto wieder verteilen.<br>Liberale und Rechte gehen vom Individuum und nicht von einem Kollektiv aus und betonen seine pers\u00f6nliche Freiheit. Rechte lieben aber nicht nur sich selbst als Individuum, sondern ebenso die Gemeinschaft, in die sie hineingeboren wurden, ihre Kultur, Geschichte und Wesensart. Sie ben\u00f6tigen diese Gemeinschaft, weil sie sich mit ihrer Identit\u00e4t unl\u00f6slich verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Was sie sehr interessant ausf\u00fchren, ist, dass die soziale Frage der Rechten eine andere ist wie die der Linken. K\u00f6nnen Sie diesen Gedanken n\u00e4her ausf\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: F\u00fcr Linke lautet die soziale Frage immer nur, wie man faktische Ungleichheit abbauen kann. Sie versprechen sich davon die Aufhebung jeglicher Herrschaft von Menschen \u00fcber Menschen, weil diese nur durch Ungleichheiten m\u00f6glich sei. F\u00fcr Rechte mu\u00df die soziale Frage aber lauten: Worin besteht der n\u00f6tige Kitt, der eine Gemeinschaft freier, also ungleicher Menschen zusammenh\u00e4lt? Die Antwort lautet: in der kameradschaftlichen Solidarit\u00e4t, die niemanden hilflos am Wegrand zur\u00fcckl\u00e4\u00dft. Diese Solidarit\u00e4t entfaltet ihre Funktionslogik innerhalb unseres nationalen Geh\u00e4uses, ist aber wachsam und abwehrbereit nach au\u00dfen. Unsere Menschen vor ausl\u00e4ndischen Drogenbanden, Messerstechern oder fanatischen Gotteskriegern zu sch\u00fctzen, geh\u00f6rt auch zur besch\u00fctzenden Solidarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Bei ihnen schwingt immer ein geh\u00f6riges Ma\u00df an Kritik am h\u00e4ufig so bezeichneten Kapitalismus mit. Ist es denn nicht ein genereller Fehler Kapitalismus \u2013 und sie pr\u00e4zisieren es Finanzkapitalismus \u2013 mit Marktwirtschaft gleichzusetzen?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Gegen Marktwirtschaft ist nichts einzuwenden, weil ihr Gegenteil gescheitert ist, n\u00e4mlich die Versuche staatlicher Zentralverwaltungswirtschaft. Der internationale Finanzkapitalismus kann aber die innerhalb eines Landes geltenden Gesetze des Marktes au\u00dfer Kraft setzen, wenn er seine Konkurrenten einfach aufkaufen und dann schlie\u00dfen kann. Wenn er zu einem Monopol- oder Oligopolkapitalismus entartet, vereinigt sich in H\u00e4nden seiner Eigent\u00fcmer mehr Macht als viele scheinbar souver\u00e4ne Staaten sie haben. Diese Macht ist nicht demokratisch kontrollierbar und wird auch h\u00e4ufig eingesetzt, um Staaten und Regierungen zu destabilisieren oder zu st\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Und noch etwas pr\u00e4ziser: W\u00fcrden Sie nachfolgender These zustimmen? Winston Churchill sagte: \u201cDie Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen \u2013 mit Ausnahme aller anderen.\u201d Daran ankn\u00fcpfend meine These: \u201cDie Marktwirtschaft ist die schlechteste aller Wirtschaftsformen \u2013 mit Ausnahme einer anderen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Solange die Macht einzelner Marktteilnehmer nicht \u00fcber das demokratisch kontrollierbare Ma\u00df hinausw\u00e4chst, ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Mit der sozialen Idee verbinden viele unweigerlich und ausschlie\u00dflich den Staat. Ist es denn nicht ein Ausdruck der Staatsvergottung von uns Deutschen als versp\u00e4tete Nation, dass diese soziale Idee allein beim Staat verortet wird?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Ich gebe Ihnen die rhetorische Frage nach einer besseren Wirtschaftsform als der Marktwirtschaft zur\u00fcck: Kennen Sie eine andere Institution als einen Staat, der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einer Massengesellschaft organisieren, den Schutz der B\u00fcrger nach innen und au\u00dfen gew\u00e4hrleisten und die B\u00fcrger an seiner Willensbildung vom Volk hin zu den Staatsorganen teilnehmen lassen kann? Die Hypertrophie der Sozialstaatlichkeit ist ein Extrem, das man durch Reformen beseitigen mu\u00df, aber nicht indem man das Kind mit dem Bade aussch\u00fcttet.<\/p>\n\n\n\n<p><br>MD: Zum Schluss nat\u00fcrlich die K\u00f6nigsfrage: In einer auch nur halbwegs ethnisch und kulturell homogenen Nation halte ich den Solidarit\u00e4tsgedanken f\u00fcr umsetzbar. Fakt ist aber, dass die demographische Selbstausl\u00f6schung von uns Deutschen schon seit Jahrzehnten, sp\u00e4testens nach dem Pillenknick, in vollem Gange ist und in dramatischer Weise mit arithmetischer Pr\u00e4zision und Unerbittlichkeit voranschreitet. Ist also der Solidarit\u00e4tsgedanke in dieser v\u00f6llig fragmentierten, zunehmend ethnisch entkernten, angeblich multikulturellen Gesellschaft \u00fcberhaupt noch umsetzbar?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:normal;font-weight:700\"><br>KK: Solidarit\u00e4t und Hilfsbereitschaft ist ein starker, angeborener Antrieb. Als in meiner Gegend Anfang August mehrere D\u00f6rfer durch Hochwasser v\u00f6llig \u00fcberflutet worden waren, machten sich Bewohner der ganzen Umgegend mit Traktoren und Ger\u00e4t spontan freiwillig und unaufgefordert zur Schlamm- und Schadenbeseitigung auf, darunter auch ein junger Neffe meiner Frau. Menschen sind immer solidarisch. Nur erfordert Solidarit\u00e4t jemanden, mit dem man sich solidarisch f\u00fchlen kann. Mit Feinden oder bedrohlichen Fremden f\u00fchlt sich niemand solidarisch, weil man sie und sich selbst nicht als ein Wir empfinden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>MD: Sehr geehrter Herr Kunze, ich m\u00f6chte mich bei Ihnen noch einmal ganz herzlich f\u00fcr ihre Zeit und dieses Gespr\u00e4ch bedanken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cDie solidarische Nation \u2013 wie Soziales und Nationales ineinandergreifen\u201d von Klaus Kunze Erstpublikation auf &#8222;Pluriversum&#8220; 22. 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