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Ortssippenbücher

sind wie ein Lexikon zu benutzen. Sie enthalten alle Einwohner eines Ortes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Dieser beginnt mit Einsetzen der archivalischen Überlieferung von Namen im 16.Jahrhundert. meist ab dem 17.Jh. sind Kirchenbücher als hauptsächliche Quelle vorhanden. Die Bewohner eines Ortes sind, alphabetisch nach Familien geordnet, mit Geburts- Heirats- und Sterbedaten sowie weiteren Hinweisen dokumentiert.

 

 


Ortssippenbuch Gieselwerder

von Klaus Kunze



Das Ortssippenbuch Gieselwerder dokumentiert Bevölkerung von Oberweser-Gieselwerder (Weserbergland) von vier Jahrhunderten, davon im Kernzeitraum 1643-1950 vollständig und für vorkirchenbuchliche Zeiten, soweit dies durch andere Archivquellen möglich ist. 2337 Familien mit ihren Kindern wurden alphabetisch-chronologisch geordnet und durch Verweiszahlen miteinander verknüpft.
Die vollständige Auswertung der Kirchenregister und andere Quellen erforderte zehn Monate Bearbeitungszeit.
 


Uslar 2005,
370 Seiten, Kunstledereinband,
ISBN 978-3-933334-15-2 (1), 35 €.

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Namenregister, Ortsregister und Sachregister aus dem Buch sind hier online verfügbar.

 

Quellenverzeichnis

1570: Salbuch von 1570, zitiert nach Helmut Rosenkranz, Die Einwohner des Amtes Sababurg von 1570, Hessische Familienkunde Band 10, 1970, Heft 2, S.68 ff.

1595: Mastregister am Reinhardswald de anno 1595, StA Marburg Bestand 40 d Paket 342, zitiert als Mastschweineregister 1595

1638 ff. Kirchenrechnungen der Gemeinde Gieselwerder (befinden sich derzeit, 2004, in Kartons auf dem Dachboden des Pfarrhauses in Oedelsheim).

1643: Kirchenbücher der Gemeinden Oedelsheim und Gieselwerder seit 1643, Pfarrarchiv ebenda, bearbeitet nach Fotokopien aus dem Dekanat Hofgeismar.

1649 Berichte und Register zur Schweinemast, StA Marburg Bestand 40 a Rubr. 12, Nr.111, u.a. Amt Sababurg, 1595-1653, hier: Gieselwerder 1649. Zitiert als: Schweinemastregister 1649.

1668: Huldigungsliste für die Landgräfin Hedwig Sophie, Gieaselwerder, von 1668, StA Marburg Bestand 17, I, zitiert als Huldigungsliste 1668.

1747: Lager Stuck und Steuer Buch der Forstschaft Gieselwerder Amts Sababurg, StA Marburg Kataster Gieselwerder B1. [1]

 

Schrifttumsverzeichnis

Bloß, Otto, Die älteren Glashütten in Südniedersachsen, Hildesheim 1977.

Deiß, Albert, Willi Warnecke und Roland Henne, 900 Jahre Gieselwerder 1093-1993, Oberweser 1993.

Ende, Thomas und Kiefner, Theo, Die 24 Gründerfamilien von Gottstreu und Gewissenruh, in: Waldenserdörfer Gottstreu und Gewissenruh, Hrg. Gemeinde Oberweser, 1997, S.131 ff.

Henne, Roland, Flöße von der Oberweser, Holzminden 2005, ISBN 3-931656-82-9.

Kunze, Klaus, Ortssippenbuch Fürstenhagen, Deutsche Orts­sippen­bücher Reihe B Band 58, Herausgeber: Niedersächsischer Landesverein für Familien­kunde. 1. Auflage Hannover 1989.

2. ergänzte Auflage Uslar 1998, HeiKun-Verlag, ISBN 3-933334-00-4

derselbe: Fürstenhagen im Bramwald, Quellen und Darstellungen zur Orts­geschichte, Uslar 1997, HeiKun-Verlag, ISBN 3-933334-03-9.

derselbe: Ortssippenbuch Heisebeck und Arenborn, Deutsche Orts­sippen­bücher Reihe B Band 206, Uslar 2000, HeiKun-Verlag, ISBN 3-933334-08-X.

derselbe: Ortssippenbuch Bursfelde und Glashütte, Uslar 2003, HeiKun-Verlag.

derselbe: Ortssippenbuch Oedelsheim, Uslar 2003, ISBN 3-933334-13-6.

derselbe: Ortssippenbuch Lippoldsberg, Uslar 2004, ISBN 3-933334-14-4.

derselbe: Glasmacher-Sippenbuch Werra-Weser-Bergland von der frühen Neuzeit bis zum Beginn der Industrialisierung um 1820, Uslar 2000, ISBN 3-933334-10-1, HeiKun-Verlag.

Rosenkranz, Helmut, Ahnenliste Helmut Rosenkranz, Manuskript, 1984.

WolWolf, Johann, Geschichte des Geschlechts von Hardenberg, Theil 2, mit 123 Urkunden, Göttingen 1823, daraus Urkunde XLVII (S.96): Theilung des Schlosses Gyselwerder mit allen seinen Zubehörungen, welche Dyderich und Hildebrand von Hardenberg unter sich vorgenommen haben. 1409 den 24. Nov.


[1] Der Namensindex daraus ist publiziert: Deiß S. 37 ff.