Forschungsgruppe Kreis Ohlau

Forschungsgruppe Kreis Ohlau, Schlesien, der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher
Klaus Kunze, Stegwiese 35, 51067 Köln


Peisterwitz mit Grüntanne (= Minisko) und Kanigura

Grundherrschaft:

12./13. Jahrhundert: Kastellanei Ritschen; 1309/13 Herzog; 1366: [Geschlecht der Czambor/Tschammer?]; vor 1393: Conrad von Solcz (Sulz); 1393: Hermann von Solcz; 1470: von Prittwitz; 1604, 1678: Herzog; 1783: „zum Amte Olau gehörig“; 1819: Domainen-Amt Ohlau; 1830 und 1845: Königliches Rent-Amt Ohlau.

Namen: Peisterwitz; 1245 Bistrzecz, ~1310 Bistritz, 1365 Bystricz, 1393 Beystericz, 1420 Peychirwicz, 1689 Peisterwitz; 1830 auch Byrez
Polnisch: nach 1945: Bystrzyca
Ortsgründung: Peisterwitz: wohl slawisches Fischerdorf, 1366 zu deutschem Recht umgesetzt. – Grüntanne: 1268 Jagdschloß des Breslauer Bischofs; seit ~1730 teilweise zu Peisterwitz
Dorfform: Peisterwitz: Netzwege- oder Doppelwegedorf. - Grüntanne: Kreuzwegedorf
Amtsbezirk: Peisterwitz
Standesamtsbezirk: Peisterwitz
evangelische Kirche: Peisterwitz, 1604 erstmals urkundlich erwähnt, Filialkirche von Minken; 1703-1707 vorübergehend rekatholisiert, Neubau 1772; (Oberförsterei nach Minken eingepfarrt)
katholische Kirche: bis 1923 Minken, 1924 Peisterwitz (neu erbaute Filialkirche von Minken)
Entfernung von Ohlau: 7,5 km
Eisenbahnstation: Ohlau und Minken
Koordinaten (Peisterwitz): 50° 57’ 52,9934’’ N; 17° 23’ 0,7913’’ Ö
dgl. (Kirchturm): 50° 57’ 31,3361’’ N; 17° 24’ 28,7177’’ Ö
Höhe über Meeresspiegel: Trig. Punkt: Pfeiler 137,73 m, Platte 136,83 m
dgl. (Kirchturm): Kirchturmknopf 160,74 m

 

1103:
Ringwall der Kastellanei Ritschen (Kastellane: 1203 Hemranus von Pogarell, 1223 Jaroslaus von Pogarell, 1244 Graf Mrotsek von Pogarell, 1254 Graf Johann von Würben, 1266 Graf Radslaus, zuletzt 1276 Dremlik). – 1264 und 1321 Dorf Ritschen (mit Dorfkirche) bezeugt; beide untergegangen um 1470; eingepfarrt war auch Peisterwitz (Beystericz).
1420:
52 Hufen.
1604:
13 Hufen; 15 Bauern, 6 Gärtner; kein Vorwerk.
1743:
11 Bauernstellen.
1783:
1 evangelische Kirche [erbaut 1772], 1 königliches Forsthaus, 1 evangelische Schule, 1 Wassermühle; 13 Bauern- und 80 andere Stellen, 3 Fischer; 565 Einwohner, „gröstentheils der evangelischen Religion zugethan“, Sprache „polnisch und deutsch“.
1819:
Peisterwitz: 1 lutherische Filialkirche, 1 Freischoltisei, 1 Kretscham, 1 Försterei (Kaniagura), 15 Bauergüter, 19 Freigärtner- und 33 Freihäuslerstellen sowie 21 dienstbare Häuslerstellen, 1 Müllerhaus, 1 Schmiedewohnung, 42 sonstige Feuerstellen, insgesamt 134 Haushalte; 879 Einwohner (419 männlich, 460 weiblich; 765 Lutheraner, 114 Katholiken). Hinzu als „Antheil des Dorfes Peisterwitz“: Dorf Minisko (Mlynisko) mit 1 Kretscham, 6 Freihäuslerstellen, 6 sonstigen Feuerstellen, insgesamt 13 Haushalten, 66 Einwohnern (30 männlich, 36 weiblich; 58 Lutheraner, 10 Katholiken).
1830:
Peisterwitz: 1 Freischoltisei, 1 evangelische Tochterkirche von Ohlau, 1 evangelische Schule, 1 Lehrer, katholische Kirche zu Minken; 1 Wassermühle, 1 königliche Oberförsterei, 1 Forstkontrolleurhaus, 1 „Holzsaamen-Dörrgehöfte mit Wärterhaus“; 154 Häuser, 1058 Einwohner (kath. 151). Hierzu gehört: a) Tannkretscham oder Minisko („Theil der nach Neuvorwerk gehörenden Kol[onie] Grüntanne“); b) die „königliche Unterförst[erei] Kanigura, in dem Walde gleiches Namens“.
1845:
Peisterwitz: 1 Freischoltisei, 1 evangelische Kirche, 1 evangelische Schule, 1 Wassermühle, 1 königliche Oberförsterei, 1 Forstcontrolleurhaus, 1 Holzsamen-Darr-Gehöft, 1 Windmühle, 1 Roßmühle, 1 Wirtshaus, 157 Häuser, 1347 Einwohner (198 katholisch); 4 Leinweberstühle, 1 Holzhändler en gros, 10 andere Händler, 23 Handwerker; 419 Rinder; wilde Fischerei im sogenannten Schwarzwasser, bedeutender Tabaksbau und Bienenzucht. Hierzu: Minisko mit 11 Stellen, 1 Kretscham und 1 Försterei; „2 der 11 Stellen liegen getrennt bei Bergel und ist die Benennung Grüntanne jetzt schon herrschender als Minisko“. Ferner: Kanigura, die königliche Unterförsterei.
1871:
6 Wohnplätze, 183 Wohngebäude, 407 Haushaltungen, 1837 Einwohner (davon 1304 ortsgebürtig; 859 männlich, 978 weiblich; 1623 evangelisch, 214 katholisch). Auf die Nebenwohnplätze entfallende Wohngebäude und Einwohner: Forsthaus Kanigura 1 und 7, königliche Oberförsterei 1 und 12, Colonie Grüntanne 17 und 143, Colonie Bergel (Antheil) 4 und 34, Forsthaus 1 und 6.
1885:
Landgemeinde: Flächeninhalt 969 ha, davon Ackerland 821 ha, Wiesen 66 ha, Holzungen 1 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 10,57 Mark/ha, von Wiesen 21,54 Mark/ha, von Holzungen 6,27 Mark/ha. 3 Wohnplätze mit 230 Wohngebäuden, 425 Haushaltungen und 1800 Einwohnern (davon 858 männlich, 942 weiblich; 1588 Evangelische, 212 Katholiken). Auf die Nebenwohnplätze entfallende Wohngebäude und Einwohner: Bergel (Antheil) 4 und 48, Grüntanne (Antheil) 23 und 175. - Gutsbezirk Oberförsterei: Flächeninhalt 3841 ha, davon Ackerland 72 ha, Wiesen 169 ha, Holzungen 3437 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 16,09 Mark/ha, von Wiesen 35,10 Mark/ha, von Holzungen 8,42 Mark/ha. 4 Wohnplätze mit 5 Wohngebäuden, 5 Haushaltungen und 22 Einwohnern (davon 9 männlich, 13 weiblich; 19 Evangelische, 3 Katholiken). Auf die Nebenwohnplätze entfallende Wohngebäude und Einwohner: Fasanerie 2 und 5, Forsthaus Grüntanne 1 und 7, Forsthaus Kanigura 1und 5, Königliche Samendarre 1 und 5. – Gutsbezirk Oderwald: Flächeninhalt 146 ha, davon Ackerland 13 ha, Wiesen 131 ha, Holzungen 2 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 28,43 Mark/ha, von Wiesen 44,58 Mark/ha, von Holzungen 9,51 Mark/ha. 1 Wohnplatz mit 0 Wohngebäuden, 0 Haushaltungen und 0 Einwohnern.
1895:
Landgemeinde: 238 Wohnhäuser, 446 Haushaltungen, 1866 Einwohner (davon 872 männlich, 994 weiblich; 1640 evangelisch, 224 katholisch, 2 Juden); auf die Nebenwohnplätze entfallende Wohnhäuser und Einwohner: Bergel, Antheil Peisterwitz 5 und 53, Grüntanne, Antheil Peisterwitz 20 und 173. Gutsbezirk (Oberförsterei): 5 Wohnhäuser, 5 Haushaltungen, 30 Einwohner (davon 12 männlich, 18 weiblich; 28 evangelisch, 2 katholisch); auf die einzelnen Wohnplätze entfallende Wohnhäuser und Einwohner: Fasanerie 1 und 5, Forsthaus Grüntanne 1 und 6, Forsthaus Kanigura 1 und 8, Forsthaus Rodeland 1 und 6, Königliche Samendarre 1 und 5.
1905:
Landgemeinde: 314 Wohnhäuser, 583 Haushaltungen, 2435 Einwohner (Muttersprache: deutsch 2427, polnisch 6, eine andere Sprache 2); Gemarkungsfläche 989,1 ha; Grundsteuer-Reinertrag 11,90 Mark/ha; auf den Nebenwohnplatz Grüntanne entfallen 41 Wohnhäuser und 379 Einwohner. Gutsbezirk (Oberförsterei): 7 Wohnhäuser, 1 andere bewohnte Baulichkeit, 8 Haushaltungen, 48 Einwohner (Muttersprache: deutsch 46, deutsch und eine andere Sprache 2); Gemarkungsfläche 4125,0 ha; Grundsteuer-Reinertrag 11,05 Mark/ha; auf die Wohnplätze entfallende Wohnhäuser und Einwohner: Fasanerie Fürstenwald 1 und 3, Forsthaus Grüntanne 1 und 7, Forsthaus Kanigura 1 und 3, Forsthaus Rodeland 1 und 6, Forsthaus Bischwitz 1 und 5, Forsthaus Steindorf 1 und 8, Königliche Samendarre 1 und 4.
1925:
8 Wohnplätze, 397 Wohnhäuser, 757 Haushaltungen, 3087 Einwohner (davon 1511 männlich, 1576 weiblich; 2595 evangelisch, 402 katholisch); Flächengröße 3356,8 ha, Grundsteuer-Reinertrag RM/ha.
1935:
3328 Einwohner.
1938:
1 [alte] evangelische Kirche mit Friedhof, 1 [neue] katholische Kirche mit Friedhof, 1 Post- und Paketamt, 1 Volksschule; 4 Holz- und Sägewerke, 5 Baugeschäfte, 3 Zigarrenfabriken, 24 Warenhandlungen, 4 Kohlenhandlungen, 7 Gastwirtschaften, 1 Arzt, 2 Zahnärzte, 6 Fleischer, 6 Friseure, 6 Tischler, 5 Bäcker, 5 Schuhmacher, 4 Damenschneider, 3 Herrenschneider.
1939:
1017 Haushaltungen, 3534 Einwohner.

Im Einwohnerbuch 1935 genannte Haushaltungsvorstände (Anzahl):

Achtnicht, Albinsky, Alex, Altmann, Anders (4), Anton (7), Aulich (3), Axt, Bähnisch (2), Bär, Bartsch, Bartus, Barwisch (2), Baumgart (6), Becker, Beinert, Bergmann, Bialas (7), Biniak, Birnfeld, Bittner (2), Blach (7), Blomel, Blümel, Bochnick, Böhm, Böhme, Brade (2), Braun, Brockel (6), Brommund, Bruske, Brzuske (6), Buchte, Büchner, Bugdalle, Bunk, Christian, Czieslok, Dameran, Deckart, Derr, Dibke, Dießner, Dirlam, Drohomizeki, Dudek (3), Dudschig (2), Dziallas, Dziuballe (5), Edlich (11), Eigenwillig (2), Elsner, Elster (4), Ephan (3), Ermlich, Faja (2), Falkenhayn, Fassunge (2), Faßunge (2), Feige, Feller (4), Fichte (12), Fiedler (2), Fischer, Fitzner, Fliege, Flor, Folke, Freinerg, Frenzel, Fröhlich (5), Fronzke, Frost (2), Fruhner (2), Fuhrmann (3), Funke (2), Gäbel, Gajowski (3), Gattner, Gavor (8), Gebel (3),Gellner (3), Geppert, Gerlach (6), Gerstenberg, Gietschel, Glunschke (3), Gnorlich, Görlitz (4), Gohla, Golibrzuck (2), Golsch (2), Grätsch, Grett (7), Griebsch (2), Gröger (6), Grosser, Großer, Grundmann, Grysko, Gutsmann, Haberstroh, Habor, Hansel, Hanuschek (7), Hartmann, Heinze (2), Heinzel, Henkel, Hennig, Hentschel (2), Heptner (2), Herbst, Herkner, Hermann (3), Herrmann (5), Herzog (2), Hilse, Hipke, Hoffmann (6), Irmer (2), Jäschke, Jantzen, Jarausch, Jatrysek, Jeltsch (2), Jüttner, Junak, Kabus (3), Kampka (2), Kanzog (2), Karsupke, Kaschel, Kaßner (2), Kaudasch (5), Keil, Keller (6), Kern, Kille (5), Kinast (14), Kirsch, Kiunke (15), Kleiner (3), Kleingärtner, Klenner, Klipsch, Klose (4), Klyscz, Knetsch (3), Knies (2), Knispel (4), Knobloch, Koch (5), Köhler, König (5), Kolbe, Konzalla, Koppitz (15), Kornau (2), Kosa, Koschare (4), Koschny, Kottirre (6), Krappitz (2), Kraske (2), Krautwurst (2), Krawatschek, Kretschmer (5), Kretzmann, Kreysik, Kruspe (3), Krziwanie (7), Kügler, Kühn, Kühnel, Kuhnert (3), Kuhr (3), Kunze (2), Kupietz, Kupke (6), Kuppi, Kusch (3), Kusche, Langner (2), Lerche (7), Liebschwager, Linke, Lisse, Loch (6), Lorenz (2), Mälz (3), Märländer, Mai (3), Mallok (3), Mania, Mannig (2), Marschall, Maskos, Matuschek (5), May, (3), Meier, Meyer, Mehrländer (6), Merjert, Merta, Merten, Michler, Miner, Mischke (10), Mochner (5), Möge, Morawe, Muche (2), Mulitze, Müller (12), Mundry, Nechziol, Nentwig (2), Neufert, Neumann, Niechziol (3), Nickel, Niebisch (7), Nowack, Nowak (2), Nutsch (7), Obst, Ogiolda, Ogrissek (3), Oloff, Orlitz, Otto (5), Pätz, Pahr, Pajung, Panke (15), Pein, Peisker (3), Peschel (4), Peukert (3), Pfeiffer (5), Pfingst, Pietrek, Pietsch, Pirl (3), Pirlich (3), Piskol, Platzek, Pohl (3), Poschpiech (3), Pratsch, Preuß (3), Proske (5), Pusch (3), Rabe (4), Raffelt, Ratay, Reinsch, Reuning, Richling, Riegel, Rindfleisch, Rodzis, Rogoll (4), Rokitte (4), Rößler, Ruhm (10), Runschke (18), Rückert, Säbel (5), Salzborn (10), Sambale (2), Sandmann, Sawatzky, Schaar (26), Scheder, Schlag (2), Schleif, Schleppiber, Schilk (3), Schimmel (2), Schindler (2), Schirdewan, Schlifka, Schmidt (5), Schmikale, Schneider (7), Schnelle (2), Schodlok, Schöps, Scholz (10), Schramm (2), Schubert (19), Schuster, Schwabe, Schwirn (2), Schwitalla (2), Seidel (2), Seiffert, Skiba, Sobatta, Sobotta, Sopart, Sperlich (19), Sperling, Spichale, Stanilewicz, Staroste, Stehr (3), Steinberg, Steiner, Stiballe (4), Stiesch, Stiller (3), Stock, Strauß, Subirge (4), Sulek, Teubner, Theuer, Thomas (5), Thunig (3), Thuß, Tierok, Tille (3), Titze (3), Titzmann (2), Tomisch (2), Tondygroch, Treske, Triller, Troche (4), Tront (2), Trumpke (4), Trunt (2), Tschechne (2), Tschirley (6), Tschorn, Ueberschär, Ulbrich, Viertel, Vogt (2), Wabnitz, Wagner, Wahn, Walter, Wandel (2), Wandiger (3), Warkus, Wasner (3), Wawrzinek, Wegehaupt, Weidlich (5), Weiß, Wengler (2), Wenzel, Wesener, Wiedersich, Wieloch (2), Wilde (2), Winter, Wirth (3), Wißmach, Wittwer, Woidniok (2), Woischke, Wolf, Wozniak, Wurzel, Wystub, Zeckay (3), Zedler (3), Zeidler, Zeiske, Ziegler (2), Zimmer, Zimmermann, Zimniok, Zirpel (3), Zobel, Zoll (3).

Literatur:

Parochie Minken-Peisterwitz; in: F. G. Eduard Anders, Statistik der Evangelischen Kirche in Schlesien, Glogau 1848, S. 225-226.

Th. Artopé, Ein kaiserliches Jagdrevier [bei Peisterwitz]; in: Bunte Bilder aus dem Schlesierlande. Herausgegeben vom Schlesischen Pestalozzi-Verein (1898); Nachdruck Augsburg 1993, S. 390-398.

Theodor Artopé, Der Ritscheberg; in: Briegische Heimatblätter, I. Folge, Nr. 40-41 (1929), S. 151 und S. 163.

Paul Kachel, Ritschen bei Brieg; in: Briegische Heimatblätter, I. Folge, Nr. 46-48 (1929/30), Seiten 182 f., 186 f., 190 f.

Artur Franzke, Der Ritscheberg, eine alte Siedlungsstätte; in: Briegische Heimatblätter, II. Folge, Nr. 43 (1937), S. 169 f.

Karl Eistert, Die Kastellanei Ritschen; in: Briegische Heimatblätter, II. Folge, Nr. 59-73 (1938/39), Seiten 59-73, 235, 237 f., 240 f., 245 f., 249 f., 253 f., 257 f., 261, 265 f., 269 f., 273 f., 277 f., 281 f., 285 f. und 289-291.

Rudolf Gleiß, Geschichtliches und Sagenhaftes vom Ohlauer Ritscheberg [bei Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/1956, S. 16 f.

Fritz Hoffmann und Gottlieb Kiuntke, Flurnamen des Kreises Ohlau: Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1959, S. 17.

[Rudolf Gleiß], Vom Siedlungshaus zum Urnenfeld. Ein Gang durch das Peisterwitz vom Jahre 1927 [aus: Ohlauer Heimatkalender 1927]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1960, S. 9.

Eberhard Elsner, Aus dem frühen Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 1/1963, S. 14.

Peisterwitz, das Dorf zwischen den Wäldern; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1963, S. 5 f., 6/1963, S. 4, 7/1963, S. 14.

Eberhard Elsner, Es geschah 1945 in Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/1963, S. 15f.

Eberhard Elsner, Aus Peisterwitz’ „guter“ alter Zeit; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1963, S. 16.

Eberhard Elsner, Aus der Peisterwitzer Schule geplaudert; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2 /1964, S. 3, Heimatblatt Strehlen/Ohlau 3 /1964, S. 11 f.

Wincenty Urban, Katalog Archiwum Archidiecezjalnego we Wroclawiu, Lublin 1965; [darin Akten betreffend die katholische Kirche von Stadt und Kreis Ohlau; nach Gemeinden alphabetisch geordnet]; z.B.: auch Ritschen.

Eberhard Elsner, Was aus Peisterwitzer Schulkindern wurde; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2/1965, S. 15, 3/1965, S. 5 f., 4/1965, S. 11, 5/1965, S. 5.

Eberhard Elsner, Peisterwitzer Persönlichkeiten; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1965, S. 4, 8/1965, S. 13, 9/1965, S. 5 f., 10/1965, S. 9 f.

z., Romantik um den Ritscheberg [bei Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1965, S. 5.

Eberhard Elsner, Erinnerungen an die Peisterwitzer Kirche; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1965, S. 9 f.

Erich Quester, Der Kreis Ohlau in Urkunden der Jahre 1331 – 1398; [Artikelreihe in:] Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1965-8/1966; Peisterwitz 7/1966, S. 5.

Eberhard Elsner, Merkwürdiges aus Peisterwitz und Umgebung; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1966, S. 8 und S. 13 f.

Gefallenen- und Vermißtenliste von ehemaligen Peisterwitzer Einwohnern, einschl[ießlich] Ortsteil Grüntanne; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1966, S. 9 f.

Eberhard Elsner, Aus dem Peisterwitzer Musikleben; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1967, S. 6.

Eberhard Elsner, Der letzte Küster von Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2/1968, S. 7.

Eberhard Elsner, Schulaufsicht und Lehrerschaft [Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 9/1968, S. 9 f.

-z, Durch das altbekannte Dorf Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1968, S. 9.

Karl Buschbeck, Die evangelischen Kirchen und Gemeinden im Ohlauer Land, Ulm 1968, S. 25 f.

Eberhard Elsner, Aller Anfang ist schwer [1921 in Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1969, S. 19.

Hugo Weczerka, Schlesien, Handbuch der historischen Stätten, Stuttgart 1977, S. 441-442 (Stichwort: Ritschen).

Günter Grett, Wanderung durch unser Heimatdorf Grüntanne; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/1977, S. 7 f., 11/1977, S. 22, 1/1978, S. 16.

Wolfgang Dudek, Wir verlieren unsere Heimat – Peisterwitz. Aus dem Tagebuch meiner Mutter; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1978, S. 7 f.

Günter Grett, Die alte Schule in Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1978, S. 8.

Günter Grett, Erinnerungen an Peisterwitzer Weihnachten; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1978, S. 5 f.

Elsner von Gronow, Stammreihe Schaar aus Peisterwitz in Schlesien; in: Archiv Ostdeutscher Familienforscher, Band VII 1979, S. 472 f.

Namensliste von der Gemeinde Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1979, S. 8; 2/1980, S. 8, 5/1980, S. 9, 6/1980, S. 10, 7/1980, S. 10, 8/1980, S. 10, 9/1980, S. 10, 10/1980, S. 10, 11/1980, S. 10 …[usw.]…Nachträge 6/1981, S. 8, 8/1981, S. 10, 11/1981, S. 10, 1/1982, S.  7.

Günter Grett, Unsere Peisterwitzer Handwerker von damals! Heimatblatt Strehlen/Ohlau 9/1981, S. 6.

W. Dudek, Peisterwitz und seine Familiennamen; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/1983, S. 22.

Eberhard Bittner, Herbstliche Oktober-Fahrt zum Ritscheberg; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1983, S. 7-8.

Nachträge der Heimatortskartei Gemeinde Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1984, S. 5, 5/1985, S. 10A, 3/1987, S. 28.

W. Dudek, Ortskartei der Gemeinde Peisterwitz-Grüntanne; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 9/1984, S. 8, 10/1984, S. 6; 11/1984, S. 8, 2/1985, S. 5., 4/1985, S. 9, 10/1985, S. 23, 11/1985, S. 7.

Wolfgang Dudek, Peisterwitz [Einwohnerliste]; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1987, S. 12; 8/1987, S. 11; 9/1987, S. 30; 10/1987, S. 33, 1/1988, S. 30, 3/1988, S. 12, 4/1988, S. 12, 6/1988, S. 10, 8/1988, S. 34, 9/1988, S. 28, 11/1988, S. 31 f.., 2/1989, S. 26 f., 3/1989, S. 35.

[Peisterwitz]; in: Klaus E. Kunze, Geschichte unserer mittelschlesischen Vorfahren, Band I, 2. Teilband, Köln 1987, S. 900-902.

Wolfgang Dudek, Peisterwitz [Einwohnerliste]; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1987, S. 12; 8/1987, S. 11; 9/1987, S. 30; 10/1987, S. 33.

Eberhard Bittner, Im Monat Mai zum Ritscheberg [Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1988, S. 32.

Eberhard Bittner, Die Kastellanei Ritschen bei Ohlau [Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1989, S. 21 f.

[Eberhard Bittner], Vom Siedlungshaus zum Urnenfeld. Ein Gang durch Peisterwitz [aus: Ohlauer Heimatkalender 1928]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1992, S. 17 f.

Beschreibung des Ohlauschen Kreises [nach: Friedrich Albert Zimmermann, Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Brieg 1783]: Laskowitz, Minken, Ottag, Paperwitz, Peisterwitz, Quallwitz, Rodeland, Steindorf, Trattaschine, Zelline; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 3/1995, S. 5 f.

Günter Grett, Zum 30. Todestag von Bürgermeister Fritz Hoffmann [Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1995, S. 27 f.

Günter Grett, Vorfrühling in unserem Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/1996, S.36.

Günter Grett, Peisterwitzer Pfingsterinnerungen!; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/1996, S. 26.

Eberhard Bittner, Ein Maiausflug zum Ritscheberg bei Ohlau; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1997, S. 3 f.

Günter Grett, Eine Weihnacht in Peisterwitz (1931 oder 1932); Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1997, S. 40.

Heinz Quester, Predigergeschichte des Kirchenkreises Ohlau in Schlesien. In: Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte, Band 76/77 (1997/98), S. 410 f.

Heinz Quester, Ergänzungen zur Predigergeschichte des Kirchenkreises Ohlau in Schlesien; in: Jahrbuch für schlesische Kirchengeschichte, Neue Folge, Band 79, Stuttgart 2000, S. 169.

Günter Grett, Ein Sommer in Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2000, S. 2.

Günter Grett, Dorfchronik Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/2000, S. 37 f.

Günter Grett, Chronik Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/2000, S. 17 f.

Günter Grett, Holzauktion im Bittner’schen Gasthause in Grüntanne; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 3/2001, S. 3 f.

Hanna Göbel, Ein Stück Geschichte mit lustigen Begebenheiten aus der Kindheit eines Zeitgenossen aus den Ende Zwanziger- Anfang Dreißigerjahren in Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2001, S. 32.

[Günter Grett], Die Geschichte meiner Heimat [Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/2002, S. 4 f.

Günter Grett, Peisterwitzer Heimatlied, Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2003, S. 4 f.

Günter Grett, Durch das altbekannte Dorf Peisterwitz; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2003, S. 26 f.

Heinz Quester, Zur Geschichte der evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Ohlau in Schlesien; in: Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte, Band 84/85, Stuttgart 2005/2006, S. 51-59.

Die wiedergefundenen Grabsteine auf dem evangelischen Friedhof in Peisterwitz/Bystrzyca; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2006, S. 29 f.

Heinz Quester, Ortslexikon des Kreises Ohlau/Schlesien, Alfter 2007, S. 120 f.

Eberhard Elsner, Es geschah 1945 in Peisterwitz (zuerst veröffentlicht im Heimatblatt für die Kreise Strehlen und Ohlau, Nr. 8/1963); in: Lebensstation Ohlau, Abschied und Neubeginn; herausgegeben mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit [vom] Verband Brücke – Bündnis für Ohlau und Umkreis; [o. O.] 2007; S. 87-94.

Heinz Quester, Außergewöhnliche Todesfälle in Peisterwitz 1847-1870; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2/2008, S. 28.

Heinz Quester, Ortsfremde in den Traubüchern von 1847-1870 der Evangelischen Kirchengemeinde Peisterwitz, Kr. Ohlau/Schlesien; in: Ostdeutsche Familienkunde, Band 18, 57. Jahrgang, Heft 1 (2009), S. 346-356.

Heinz Quester, Ritschen zwischen Ohlau und Brieg; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/2009, S. 2-5.

Heinz Quester, Aus der Geschichte von Peisterwitz; in: Heinz Quester, Aus der Geschichte von Kreis und Stadt Ohlau in Schlesien, Alfter 2010 (Beiheft 3 zu Günther/Quester, Kreis und Stadt Ohlau in Schlesien von den Anfängen bis 1945, 3 Bände: 1982, 1988, 2003); hier S. 343-350.

Alfred Schöps und Hildegard Michel, Der Toten gedenken – die Lebenden versöhnen; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/2015, S. 21-22.

Hildegard Michel geb. Bartscht, [Bilder von meinem Zuhause in Peisterwitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/2017, S. 24-25.

Kirchenbücher:

a) evangelische Kirche: Taufen, Trauungen und Begräbnisse 1837-1864 Film SLC 0887176; Taufen, Trauungen und Begräbnisse 1865-1870 Film SLC 0887177.

b) katholische Kirche: [nicht bekannt].

Standesamtsregister:

Staatsarchiv Breslau: 1874-1882; Standesamt Ohlau: Geburten und Sterbefälle 1898-1938, jeweils mit Lücken, Heiraten 1898-1938. – Verfilmungen: 1874-1877 Fi1m SLC 1191727 und SLC 1191728.