Klaus Kunze

Kategorie: Allgemein Seite 1 von 50

Das deutsche Volk ist real …

… auf dem schmalen Grat zwischen Entropie und Emergenz

Doch – es gibt das deutsche Volk tatsächlich. Es ist Bestandteil unserer Realität. Aber unsterblich ist es nicht. Unsere linksgrünen Dekonstruktivisten erkennen mit ihren spärlichen Denkbemühungen nicht, daß es auch Wald gibt, nicht nur Bäume. Wir wollen das hier philosophisch nachweisen und einen kleinen Ausflug in die Ontologie wagen. Der Ausflug lohnt sich für jeden, der an der Front politischer Debatten höhnisch niedergemacht werden soll, weil er für ein deutsches Volk jenseits von Staatsgrenzen und Paßfragen kämpft.

Die Stadt der ewig Blinden

Es gibt tatsächlich geistig Blinde, die nicht erkennen, was doch augenfällig ist. Die Seherin Kassandra sah den Untergang Trojas voraus, aber niemand glaubte ihr.

Warum warfest du mich hin
In die Stadt der ewig Blinden
Mit dem aufgeschloßnen Sinn?

Friedrich Schiller, Kassandra

Die Ontologie ist seit den Vorsokratikern die Lehre vom Sein. Weiterlesen

Das entwaffnende Lächeln UnsererDemokraten

UnsereDemokraten möchten alle entwaffnen, denen sie nicht trauen. Anfang 2026 gab es in Deutschland etwa 3,05 Millionen gültige waffenrechtliche Erlaubnisse. Statistisch nach den Wahlergebnissen gesehen würde etwa ein Drittel davon, also eine Million, auf verdächtige Gesellen entfallen. Der Verwaltungsgerichtshof Hessen hat UnserenDemokraten am 16.4.2026 die Flügel gestutzt. Ich publiziere den Beschluß (8 B 666/24) hier.

Der Anlaß

Am 26.1.2024 entzog sein Heimatlandkreis einem Bürger die waffenrechtlichen Erlaubnisse. Der unbescholtene Mann hatte nämlich bei einem Montagsspaziergang am 30.9.2022 ein Transparent getragen: „Stoppt Habecks Wirtschaftskrieg gegen das eigene Volk!“

Solche Leute sind aus Behördensicht gefährlich. Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen hatte der Waffenbehörde am 22.3.2023 ausführlich mitgeteilt, der Mann werde seit 2021 „dem Phänomenbereich Rechtsextremismus zugerechnet“. Zwar war er kein Mitglied irgendeiner Partei. Aber am 27.2.2021 sei er als Zuhörer auf einer Wahlkampfveranstaltung der NPD identifiziert worden. Weiterlesen

Der Metaphysiker Habermas und seine Diskursutopie sind tot

Jürgen Habermas‘ (1929-2026) zeitweise modische Diskursutopie ist schon lange widerlegt und tot. Sie vegetiert noch vor sich hin, wo seine Schüler auf Lehrstühlen professorale Pfründen genießen.

Habermas behauptete von sich, eine nachmetaphysische Theorie sozialen Handelns gefunden zu haben: die Kommunikationstheorie. Bei ihrer Analyse erweist sich aber, daß Habermas ein intellektueller Blender und Hochstapler war. Er bediente sich selbst handfester metaphysischer Glaubenssätze, wie wir hier sehen werden.

Dieser Text muß sich mit seinem meist unverständlichen Wortgeschwurbel auseinandersetzen, um das aufzuzeigen. Von denen, die Habermas hoch dekorierten, hat ihn nicht einer selbst gelesen. Darauf deutet vieles hin. Er reiht sich nämlich ein in eine Tradition schwer verständlicher Philosophen wie vor ihm Hegel und Heidegger mit ihrer je eigenen schwer verdaulichen Begriffssprache.

Davon möchte dieser Text sich abheben, ist aber, wie sein Thema, rein philosophisch und setzt etwas mehr geistige Arbeit voraus als eine Hommage an Habermas in einer Tageszeitung. Weiterlesen

Wann kommt der Bürgerkrieg?

Wer „irreversibel“ sagt, will einfach nicht nachdenken, oder ist denkfaul und fantasielos. Als ich vor 1989 jahrelang die Wiedervereinigung gefordert hatte, nannten solche Leute mich einen „Revisionisten“. Die „Ergebnisse des zweiten Weltkriegs“ seien irreversibel.

Bundeskanzler Merz bezeichnet die Sprengung der Atomkraftwerke als irreversibel. Er will nur darum keine neuen, weil er weiß, daß die SPD ihm eine Rückkehr zur Kernkraft nicht erlauben würde. Er sagt aber nicht die ganze Wahrheit, denn mit der AfD in seiner Regierung ginge das sehr wohl.

Zu den Denkgewohnheiten seiner Restwähler, vor allem über 70jährige Tagesschau-Gucker, gehören viele altbundesrepublikanische Glaubenssätze. Zum Beispiel leben wir ja in einer Demokratie, sogar einer „wehrhaften“, Das sei wegen der Ewigkeitsklausel des Grundgesetzes irreversibel, Art. 79 III GG.

Während dessen analysieren namhafte Soziologen bereits, ob es mittelfristig in den westeuropäischen Staaten zu Bürgerkriegen kommen wird und welche strukturellen Gründe dafür verantwortlich sind. Weiterlesen

Gibt es Neger ?

Es gibt keine Rassen, aber ….

Nach Meinung mancher Leute gibt es keine schlimmere Sünde wider den heiligen Geist des Antirassismus, als Menschen als Neger zu bezeichnen. Das ist lustig, weil es aus genetischer Sicht keine Rassen und aus philosophischer Sicht keine Neger gibt. Das sind nur Wortkonstrukte. Es gibt außerhalb unserer Köpfe auch keine Breitengrade und keine Sünde. Alles sind nur Vorstellungen und Verstandeskategorien.

Es gibt noch nicht einmal mehr die klassischen, von Carl von Linné in die Wissenschaft eingeführten Arten! Man tut nur aus praktischen Gründen so, als ob es sie gäbe.

Was sagen Biologen zum Artbegriff?

Früher war die Biologenwelt einfach: Was sich miteinander fortpflanzte, galt als gute Art, Hybride als Ausrutscher der Evolution. Heute gilt das nicht mehr: von der Pflanze über den Schmetterling bis zum Bären.

Jetzt fangen Sie bitte nicht an, sich zu langweilen! Weiterlesen

Deutschland, der reuige Staat

Muhammad Sabbah zum heutigen Selbstverständnis deutscher Staatlichkeit

Vorbemerkung von Klaus Kunze

Der Autor der nachstehenden Stellungnahme wurde 1982 in Tulkarm geboren. Er studierte „Philosophy of Mind“ an der Palestine Technical University – Kadoorie – Tulkarm zum Hauptthema: Philosophie des Geistes. Als palästinensischer Flüchtling war in Syrien und studierte in Damaskus Philosophie. Nach dem Krieg zog er in die Türkei. Auf Facebook ist er regelmäßiger Teilnehmer der Philosophie-Gruppe Deutschland.

Er erweist sich dort als profunder Kenner der deutschen Philosophie und führt Oswald Spengler im Profil: „Die Kultur formt sich selbst, bevor der Staat erwacht.“

Armin Mohler formulierte einst den Begriff des Nasenringes, mit dem man uns Deutsche durch die Manege zerrt. Bei einem maßgeblichen Teil der Publizistik und der Politik funktioniert dieser noch immer. Es gab aber gegen solche Instrumentalisierungen schon vor hundert Jahren den Begriff des heimlichen Deutschland.

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CDU-Parteitag – nichts Neues im Parteienstaat

Die CDU hat ihren Bundesparteitag beendet und Friedrich Merz mit 91% der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Wer sich aus konservativer Seite Hoffnungen auf ein schlechteres Ergebnis gemacht hat, wurde enttäuscht.

Enttäuscht sein kann aber nur, wer sich vorher getäuscht hat. Als Alice Weidel am 16.2.2025 im Fernsehen auf den Kopf zusagte, daß er starke Ankündigungen machte, obwohl er nicht die Absicht hatte, seine Versprechen zu erfüllen, sah man seinem verlegenen Gesicht an: Da war ein politischer Hochstapler kalt erwischt worden.

Trotzdem haben viele schlichte Gemüter seine Wahlversprechen geglaubt. Immer wieder – zuletzt bei Fragen von Rentenreform und Schuldenbremse – muckten sogar junge CDU-Nachwuchspolitiker auf und widersprachen. Gewählt haben sie ihn jetzt offenbar mehrheitlich doch.

Es geht wie immer um Macht, Einfluß, Geld und das Abweiden von Pfründen. Das ist ein soziologischer Befund und keine „populistische“ Elitenkritik. Weiterlesen

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