Es gibt keine Rassen, aber ….

Nach Meinung mancher Leute gibt es keine schlimmere Sünde wider den heiligen Geist des Antirassismus, als Menschen als Neger zu bezeichnen. Das ist lustig, weil es aus genetischer Sicht keine Rassen und aus philosophischer Sicht keine Neger gibt. Das sind nur Wortkonstrukte. Es gibt außerhalb unserer Köpfe auch keine Breitengrade und keine Sünde. Alles sind nur Vorstellungen und Verstandeskategorien.

Es gibt noch nicht einmal mehr die klassischen, von Carl von Linné in die Wissenschaft eingeführten Arten! Man tut nur aus praktischen Gründen so, als ob es sie gäbe.

Was sagen Biologen zum Artbegriff?

Früher war die Biologenwelt einfach: Was sich miteinander fortpflanzte, galt als gute Art, Hybride als Ausrutscher der Evolution. Heute gilt das nicht mehr: von der Pflanze über den Schmetterling bis zum Bären.

Jetzt fangen Sie bitte nicht an, sich zu langweilen! Politisch wird es noch früh genug. Wenn der frühere Rassebegriff genetisch nicht zu halten ist, wankt auch der Artbegriff und erweisen sich all die hübschen Etiketten als grobfingrige Ausgeburten unserer Willkür. Wir werden später sehen, daß das philosophisch schon lange klar war.

Wegen ihrer schnellen Fortpflanzungsrate eignen sich Insekten hervorragend für genetische Studien. Dabei fiel seit einigen Jahren auf, daß zum Beispiel Schmetterlinge aus der Gattung der Wolfsmilchschwärmer[1] nicht genetisch sicher voneinander abzugrenzen waren. An den geographischen Verbreitungsrändern bisher angeblicher Spezies verschwimmen sie genetisch und gehen in bisher als Nachbararten geführte Spezies über. Es findet ein ständiger Genfluß statt.

Man nahm an, daß sich die Nachkommen einer Kreuzung nicht entwickelten oder steril waren, was darauf hindeutete, daß die beiden Eltern verschiedenen Arten angehörten (biologisches Artkonzept). Heute wissen wir jedoch, daß dies eine zu vereinfachte Betrachtungsweise der Evolution darstellt.  […] Hybridisierung und Genfluß zwischen Arten sind viel häufiger als bisher angenommen und können für manche Arten eher vorteilhaft als nachteilig sein.

San Jose, M., Doorenweerd, C., & Rubinoff, D. (2023).[2]

Der Artkomplex der Wolfsmilchschwärmer (Gattung Hyles)

Die neuen genetischen Erkenntnisse führten zu einer umfangreichen Revision des Wolfsmilchschwärmer-Artenkomplexes (Gattung Hyles) und zur nomenklatorischen Aufgabe einiger Arten und Unterarten. Nur aus Gründen der Praktikabilität werden alte Namen noch weiter verwendet.

Arten gelten als wichtige biologische Einheiten, und die Entdeckung und Benennung neuer Arten wird von vielen Forschern als zentrales Forschungsziel angesehen, um die aktuelle Biodiversität zu erfassen, bevor ein Großteil davon ausstirbt. Weniger Beachtung findet jedoch die Frage, ob diese Namen tatsächlich gültige biologische Einheiten repräsentieren.

Anna K. Hundsdoerfer, Michael B. Mende, Axel Hausmann, Ian J. Kitching, Genomweite SNP-Daten enthüllen eine Überschätzung der Artenvielfalt in einer Gruppe von Schwärmern, veröffentlicht: 2019 in Genome Biology and Evolution (Oxford University Press), Volume 11, Issue 8, Seiten 2136–2148. DOI: 10.1093/gbe/evz113, [3]

Wir sehen hieran beispielhaft, wie Naturwissenschaft sich konstruierter Begriffe wie Art oder Rasse bedienen muß, aber auch jederzeit bereit sein muß, anhand neuer Erkenntnisse solche alten Klassifizierungen fallenzulassen. Sie sind wie Hilfslinien auf einer versuchten Skizze unserer Realität, vergleichbar dem Äquator oder den Breitengraden, die auch in der Realität nicht existieren.

Was von von ihnen bleibt, ist ihre umgangssprachliche Relevanz. Es gibt keine abgrenzbare Negerrasse im Sinne der Genetik. Es gibt aber Menschen, die phänotypisch so aussehen, wie man sich Neger vorstellt. Wer jemanden sieht, der dieser Vorstellung entspricht, formt im Kopf das Denkbild Neger. Dabei denkt er an nichts weniger, als an schwierige genetische oder philosophische Unterscheidungen.

Doch was ist eigentlich mit uns stolzen Menschen? Einst vor unendlich langer Zeit trugen unsere Vorfahren Felle und kletterten auf Bäumen herum.

Seit Eugenius Johann Christoph Esper (Die Schmetterlinge, Erlangen 1779: „Wolfsmilchvogel Sphinx euporbiae„) hat sich die Klassifikation oft geändert.

Ab wann – genau bitte! – waren sie „Menschen“? Wer darauf pocht, es gebe keine abgrenzbaren Menschenrassen, kann nicht erklären, ab welchem Ehepaar es eigentlich „Menschen“ gab. Die genetischen Grenzen waren nämlich nicht nur zwischen diversen hominiden Populationen immer im Fluß, wie die moderne Anthropologie weiß. Es gab stets Genflüsse hin und her. Europäer tragen 2-4% Neandertaler-Gene. Auch feste Übergänge lassen sich biologisch nicht dingfest machen etwa derart, bis zu einer Generation x seien unsere Vorfahren Halbmenschen oder Halbaffen gewesen, dann mit großem Abrakadabra aber plötzlich Menschen.

Auch wenn wir jenen Altvorderen jetzt großzügig Menschenstatus zubilligen, verschiebt sich das Problem lediglich weiter in die Vergangenheit. Mensch ist ebensowenig ein genetisch fest definierbarer Begriff wie Neger oder Wolfsmilchschwärmer. Alle diese klassifizierenden Merkmale sind nichts als hilfreiche Vorstellungen.

Gibt es sie, oder gibt es sie nicht?
(Großes Universallexikon für die ganze Familie Band 4, 1982, S.1466)

Man darf das natürlich nicht falsch verstehen. Natürlich gibt es unzweifelhaft „Menschen“. Nur der Begriff Mensch existiert eben bloß in der Welt der Begriffe, und die wohnen in unseren Köpfen.

Michel de Montaigne (1533-1592) wußte schon zwischen den konkreten Dingen selbst und unseren Vorstellungen über sie zu unterscheiden. Er wandte diese Erkenntnis zwar nicht auf Schmetterlinge, aber auf menschliches Denken an.

Das skeptische Denken

Montaigne begründete für die Neuzeit das skeptische Denken und war späteren Aufklärern teils um Jahrhunderte voraus. Er hätte Klassifizierungen wie Neger ohne weiteres als bloßes Denkbild angesehen. Er durchschaute auch:

„Den Tod hingegen nimmt man nur als Denkbild wahr.“

Montaigne, Essais I 14.[4]

Es gibt „den Tod“ nicht! Das war 1580 revolutionär! Begriffe sind für Montaigne Denkbilder, Werte sind subjektive Meinungen. moralische Kategorien sind kulturelle Konstrukte, und Universalien sind Abstraktionen ohne reale Entsprechung.

150 Jahre vor David Hume erkennt er, daß aus bloßem Sein kein normatives Sollen folgt, und 200 Jahre vor Kant, daß ein Ding und seine Erscheinung zweierlei ist. 300 Jahre vor Nietzsche vertritt er einen Relativismus der „Werte“. In mancher Weise bauten diese Philosophen auf seinem Denkstil auf.

Geisterglauben versus Skeptizismus

Bis er sich durchsetzte, mußten aber die alten, noch lebendigen Philosopheme abgeräumt werden. Bis heute gibt es begriffsgläubige Menschen. Sie sind immer kreativ, leere Worte zu erfinden und deren Bedeutung für real zu halten.

In ihrem Eifer denken sie sich Kampfbegriffe aus für Dinge, die es gar nicht gibt, um sie mit ernster Miene als zu glaubende Lehre zu verkünden. Sie sind die geistigen Nachkommen jener mittelalterlichen Scholastiker, gegen die Montaigne 1580 ankämpfte und über die sich Pufendorf 1667 belustigte:

„Besonders befällt diese Krankheit die Männer im Dämmer der Studierstube, die im Bücherstaub der Scholastik aufgewachsen sind und einsam ihren Spekulationen nachhängen. Bei denen gilt als Todfeind, wer ihre Überzeugungen nicht als Orakelsprüche nimmt.“

Samuel von Pufendorf, 1667, S.249l[5]

Heute sind es andere Orakelsprüche und scheinbare Zauberworte, mit denen die geistigen Nachfahren der alten Scholastiker alles erklären möchten: Sesam-öffne-dich für die ebenso staubtrockene Zunft der Politologen oder Soziologen. Sie nennen sie gern mit ernster Miene „Prinzipien“ wie den Diskurs, die Kommunikation, die Dekonstruktion, die Humanität, die Moral und deren viele Verwandte. Hier richten Skeptiker steil die Ohren auf, runzeln die Brauen und fragen mit Michel de Montaigne: Gibt es jedes dieser Gedankenmonster wirklich?

„Jede Wissenschaft hat ihre vorgegebenen Prinzipien, die das menschliche Urteil rundum einengen. Falls ihr gegen diese Schranke, diesen Irrtum des Prinzipiellen einmal anrennt, ertönt aus dem Mund der Prinzipienreiter sogleich der Spruch entgegen, mit Leuten, die keine Prinzipien ritten, debattiere man nicht. Dabei kann es für die Menschen gar keine Prinzipien geben, es sei denn, die Gottheit habe sie ihnen offenbart. Alles andre, Anfang, Mitte und Ende, ist Traum und Schaum. Jenen, die mit Postulaten in den Kampf ziehen, muß man deren jeweilige Umkehrung ins Gesicht postulieren.“[6]

Montaigne, II, 12, S.270.

Nun gibt es solche und solche Prinzipien: Die einen engen das Denken dogmatisch ein, andere hingegen besagen, eine kritische, skeptische Überprüfung müsse jedes Dogma sich gefallen lassen. Die eine Denkweise stillt ihr Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit in einem Gehäuse frei erfundener Begriffe. Was sie für real hält, konstruiert sie sich anhand starrer Vorurteile. Die andere möchte einen stets unbefangenen Blick auf die offenkundige eine Realität bewahren.

Skeptiker möchten erst wissen, welche realen Dinge es überhaupt gibt und wie sich diese Dinge tatsächlich verhalten. Gegenüber jeder Sinndeutung verhalten sie sich erst einmal vorsichtig und akzepieren sie nie ohne den Vorbehalt jederzeitiger Nachprüfung. Wenn jemand mit Begriffsgespenstern einzuschüchtern sucht, fragt ein Skeptiker zunächst, ob dem Wort aus dessen Mund etwas Reales entspricht. Worte sind nichts als ein Hauch der Stimme.[7]

Bezeichnen Worte als Namen reale Personen wie Hans und Willi, haben sie eine reale Grundlage. Bei Oberbegriffen wird es schon problematisch. Ihr Realitätsgehalt ist geringer. Gibt es wirklich „die Männer“, gibt es „die Menschheit“, gibt es „die Neger“? Wer gehört dazu? Das ergibt sich erst aus einer Abstraktionsleistung unseres Denkens.[8] Skeptische Prüfung ist ein Gegengift für alle Gedankengespenster aus der moralinischen Hexenküche. Sie durchschaut auch, daß Gegensatzpaare wie heiß und kalt, rechts und links oder gut und böse nur Maßstäbe sind, die unser Denken erzeugt und die unsere Orientierung erleichtern. Sie sind intellektuelle Begriffsschöpfungen, nur vorhanden in unseren Köpfen. „Froschperspektiven“ hatte Friedrich Nietzsche sie genannt.[9]

Ein Moralfrosch benötigt kaum empirische Fakten, um sich von seiner moralischen Wahrheit zu überzeugen.

„Corey Cusimano und Tania Lombrozo von der Princeton University untersuchten das Phänomen an Beispielen aus Alltag und Privatleben. […] Und umso moralischer eine Ansicht in den Augen der Versuchspersonen war, desto weniger Belege befanden sie für nötig. »Die Versuchspersonen hielten moralische Erwägungen für legitime Gründe, eine Ansicht zu vertreten, die nicht dem objektiven, evidenzbasierten Urteil entspricht«, erläutern Cusimano und Lombrozo in der Zeitschrift »Cognition«.“[10]

Christiane Gelitz, Warum Menschen an einem Irrglauben festhalten, Spektrum vom 1.3.2021.

Moralisten überzeugen sich anhand vieler hübscher Worte, die in der Realität oft keine Entsprechung haben.

Sprachlich vermögen wir selbst Tätigkeiten oder komplexe Vorgänge und Verhältnisse auf abstrakte Begriffe zu bringen. Sie erleichtern die Verständigung, aber auch das Lügen mit metaphorischen Worten. Die Arbeit, das Elend, der Tod, die Liebe und die Gerechtigkeit sind keine Personen. Man darf nicht ohne Notwendigkeit einen Begriff als eine „Wesenheit“ betrachten, also nicht alles, was wir uns so ausdenken, hatte Wilhelm von Ockham (1288-1347) gemahnt.

Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem (Die Wesenheiten soll man nicht ohne Notwendigkeit vermehren)

William of Ockham paraphrasierend zugeschrieben[11]

In seiner Tradition steht der große französische Skeptiker Michel de Montaigne. Er ließ keine heilige Kuh unangetastet, selbst nicht das hübsche Wort „Seele“. Noch niemand hat eine gesehen. Gibt es sie wirklich?

„Es ist erstaunlich, daß sogar die verbohrtesten Anhänger des Glaubens an die Unsterblichkeit der Seele sich unfähig und außerstande sahen, sie, die sie derart einleuchtend und überzeugend fanden, kraft ihres menschlichen Vermögens zu beweisen. Das sind Träume von Wünschenden, nicht von Wissenden, sagten die Alten.“

Michel de Montaigne, um 1580, Buch II, Kap.12.[12]

Eine abgestorbene Gehirnstruktur aber denkt nicht mehr, und ohne Gehirnstruktur gibt es kein Denken. So sehen das heutige Naturwissenschaftler. Der Biologie Adolf Heschl steuert dieser Absage an den spiritistischen Seelenglauben ein köstliches Zitat bei:

„Struktur ohne Funktion ist eine Leiche, und Funktion ohne Struktur ist ein Gespenst.“

Adolf Heschl, Das intelligente Genom, S.120.[13]

Schon Montaigne verwarf die christlich-platonische Vorstellung, an Gott als „großen Geist“ müsse man eben glauben und könne daraus deduktiv ableiten, auch in Menschen müsse ein kleines Geistlein wohnen. Skeptisches Denken beflügelt hingegen alles empirische Nachforschen und führt folgerichtig dazu, geistige Erzeugnisse immer einer Vorprüfung durch Naturwissenschaft zu unterziehen. Wie Montaigne in der Realität keine Entsprechung der Idee von Seelen fand und die Venus sich zur Verärgerung der Astrologen nicht als machtvolle Frau entpuppte, sondern als Planet, so ist heute für einen Empiriker unbegreiflich, wie ein geisteswissenschaftlich Beseelter auf die Schnapsidee kommen kann, es gäbe weitere Geschlechter als das männliche und das weibliche.

Skeptizismus und Empirismus führen folgerichtig zum naturwissenschaftlichen Weltbild. Typischerweise sind es dagegen äußerst links stehende Fakultäten, die zum Beispiel anthropologische Fakten ignorieren.[14] Sie werden weggewischt, wenn sie zu einem Ergebnis führen würden, das die jeweils gewünschte Sozialideologie widerlegt. Darum darf es aus ihrer Sicht keine Indianer mehr geben, und natürlich Neger schon gar nicht, wohl aber Rassismus. Damit wissen wir jetzt auch, in welchen Köpfen unzweifelhaft „Rassismus“ wohnt und herumspukt.

Die Macht hat, wer die Sprachregeln regelt

Weil es Neger nur als Denkbild in der Vorstellungswelt gibt, zielt jeder Versuch, das Wort zu verpönen, nur darauf ab, die Vorstellungswelten und das Denken von Menschen einzuengen. Es soll damit beginnen, das Vorstellungsbild aus der Vorstellung zu streichen. Wer das Denken seiner Untertanen manipulieren will, muß bei ihrer Sprache anfangen. Darauf habe ich hier schon am 21.12.2019 hingewiesen.

Bestimmte Vorstellungen sollen aus dem Denken verschwinden, weshalb man die Bezeichnungen für bestimmte Worte verbieten will. Wer etwas nicht mehr auf den Begriff zu bringen vermag, kann es noch nicht einmal mehr denken. Schon der bloße Gedanke an etwas Verbotenes – das Gedankenverbrechen – wird dem Unterworfenen dann unmöglich. Weil wir noch eine freiheitliche Verfassung haben, ist die Benutzung von Worten wie Neger noch nicht verboten. Ein Verbot wäre ein verfassungswidriger Eingriff in die Menschenwürde der Sprechenden.

Gewisse, aus zwei oder drei Worten bestehende Wortfolgen sind bereits verboten. Niemand soll sie öffentlich aussprechen dürfen. Sie sollen aus dem Denken verschwinden. Der sonntags vielgepriesene Diskurs, aus dessen freier Prozedur sich eine für alle annehmbare Wahrheit ergeben soll, ist eine illusionäre Fiktion. Er ist ein nettes Gedankenbild wie alle anderen Wortbilder auch.

Die Macht hat, wer die Regeln regelt. Zu den Regeln der Kommunikation gehört, welche Worte kommunikativ verwendet werden dürfen und welche nicht. Wer sich die Macht über unsere Worte anmaßt, will die vollständige Macht und Kontrolle über unser Denken erlangen.

Lesen Sie gern weiter in:

Das rechte Weltbild

Freiheit – Identität – Selbstbehauptung

Lindenbaum-Verlag, 218 Seiten, 19,80 €, ISBN 978-3-949780-20-2


[1] Insbesondere der Hyles euphorbiae-Komplex.

[2] San Jose, M., Doorenweerd, C., & Rubinoff, D. (2023). Genomics reveals widespread hybridization across insects with ramifications for species boundaries and invasive species. Current Opinion in Insect Science, 58, Article 101052. https://doi.org/10.1016/j.cois.2023.101052

[3] Anna K. Hundsdoerfer, Michael B. Mende, Axel Hausmann, Ian J. Kitching, Genomweite SNP-Daten enthüllen eine Überschätzung der Artenvielfalt in einer Gruppe von Schwärmern, veröffentlicht: 2019 in Genome Biology and Evolution (Oxford University Press), Volume 11, Issue 8, Seiten 2136–2148. DOI: 10.1093/gbe/evz113

[4] Michel de Montaigne, Essais, 1580, Hrg. Hans Magnus Enzensberger, Übersetzer Hans Stilett, Frankfurt 1998, Buch I, 14. Kapitel, S.32.

[5] Pufendorf, Samuel von, De statu Imperii Germanici, 1667, Die Verfassung des Deutschen Reiches, Hrg.Horst Denzer, Frankfurt/M.1994. S.249.

[6] Montaigne, II, 12, S.270.

[7] Anselm von Canterbury formulierte über Roscelin (Roscellinus von Compiègne, ca. 1050–nach 1120), dieser betrachte die (angeblichen) universalen Substanzen für nichts anderes halten als einen Hauch der Stimme (flatum vocis).

[8] Vgl. Konrad, Lorenz, Vom Weltbild des Verhaltensforschers, 10.Aufl.1979, ISBN 3-423-000499-1, S.128.

[9] Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886, zit. nach der Ausgabe bei Goldmann, 5.Aufl. 1990, S.10.

[10] Cusimano, C., & Lombrozo, T. (2021). Morality justifies motivated reasoning in the folk ethics of belief. Cognition, 209, 104513. https://doi.org/10.1016/j.cognition.2020.104513, https://www.spektrum.de/news/ignoranz-warum-manche-menschen-die-fakten-leugnen/1838431 vom 1.3.2021.

[11] Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem, Dazu eingehend Klaus Kunze, Mut zur Freiheit, 1995, S.22 ff.

[12] Montaigne (1580), Buch II, 12, S.276.

[13] Heschl, Adolf, Das intelligente Genom, 1998, ISBN 3-540-64202-1, S.120 nach S.Vogel & Steve Wainwright, 1969, Einleitung).

[14] Vgl. eingehend Klaus Kunze, Das ewig Weibliche im Wandel der Epochen, Von der Vormundschaft zum Genderismus, 2019, ISBN 978-3-938176719, 2019, S.264 ff.