Klaus Kunze

Monat: März 2026

Wider die toxische Moral!

Im Würgegriff der Gutmenschen [1]

Sie können das Wort „moralisch verpflichtet“ nicht mehr hören? Ich auch nicht mehr. Gerade darum sollten Sie aber weiterlesen. Es geht Ihnen nämlich wie dem Hund, der die Worte Maulkorb und Leine nicht mehr hören mag. Eine durchgesetzte Moral ist ein Mittel sozialer Disziplinierung. Zwangsläufig müssen wir uns mit den uns angelegten Leinen und moralischen Nasenringen auseinandersetzen, mit denen man uns durch die Manege führt.

[Text: 11 200 Worte)

Inhaltsverzeichnis

Am moralischen Gängelband

Der Machtanspruch des Moralisten

Der moralische Extremismus

Im moralischen Kettenhemd

Was ist Moral?

Die Religion der universellen Moral

Der Sünder wird selbst zum Tribunal

Vom Marxismus zum Moralismus

Moral tobt sich an den Universitäten aus

Die Strategie der moralischen Machtergreifung

Eine ehrenwerte Gesellschaft

Die paninterventionistische Weltmoral

Moral als denaturierte Ideologie

Weltherrschaft des Guten mit Pferdefuß

Literaturverzeichnis

Am moralischen Gängelband

Man paralysiert uns mit toxischer Moral. Weiterlesen

Schreckgespenst Transhumanismus

Ein neues Schreckgespenst geistert  durchs Land: der Transhumanismus.

Bereits der Name rüttelt alle gutmeinenden Humanisten auf: transhumanistisch, also jenseits des Humanen, haust das Gespenst. Höchste Gefahr droht! Jenseits des Humanen geht es nämlich inhuman zu, unmenschlich, tierisch oder – technisch?

Andere formulieren Posthumanismus. Den Humanismus hinter uns lassen? Das Abendland wankt!

Doch seltsam: Als das englische Parlament just beschloß, einen kleinen Menschen bis zum Zweitpunkt der Vollendung seiner Geburt im Mutterleib töten lassen zu dürfen, da wankte nichts und niemand.

Sachlich sortiert

Als vor Jahrhunderten dem Ritter Götz von Berlichingen seine eiserne Hand angepaßt wurde, sprach mit Recht niemand von Transhumanismus, auch nicht wenn später ein Krüppel mit einem Holzbein daherkam oder wenn Uropa statt des Hörrohres ein modernes Hörgerät implantiert bekam.

Doch Zweifel am Restbestand der Menschlichkeit eines Mannes regen sich auf einmal bei der Vorstellung, er könne sich technische Apps einbauen lassen. Weiterlesen

Der Metaphysiker Habermas und seine Diskursutopie sind tot

Jürgen Habermas‘ (1929-2026) zeitweise modische Diskursutopie ist schon lange widerlegt und tot. Sie vegetiert noch vor sich hin, wo seine Schüler auf Lehrstühlen professorale Pfründen genießen.

Habermas behauptete von sich, eine nachmetaphysische Theorie sozialen Handelns gefunden zu haben: die Kommunikationstheorie. Bei ihrer Analyse erweist sich aber, daß Habermas ein intellektueller Blender und Hochstapler war. Er bediente sich selbst handfester metaphysischer Glaubenssätze, wie wir hier sehen werden.

Dieser Text muß sich mit seinem meist unverständlichen Wortgeschwurbel auseinandersetzen, um das aufzuzeigen. Von denen, die Habermas hoch dekorierten, hat ihn nicht einer selbst gelesen. Darauf deutet vieles hin. Er reiht sich nämlich ein in eine Tradition schwer verständlicher Philosophen wie vor ihm Hegel und Heidegger mit ihrer je eigenen schwer verdaulichen Begriffssprache.

Davon möchte dieser Text sich abheben, ist aber, wie sein Thema, rein philosophisch und setzt etwas mehr geistige Arbeit voraus als eine Hommage an Habermas in einer Tageszeitung. Weiterlesen

Wann kommt der Bürgerkrieg?

Wer „irreversibel“ sagt, will einfach nicht nachdenken, oder ist denkfaul und fantasielos. Als ich vor 1989 jahrelang die Wiedervereinigung gefordert hatte, nannten solche Leute mich einen „Revisionisten“. Die „Ergebnisse des zweiten Weltkriegs“ seien irreversibel.

Bundeskanzler Merz bezeichnet die Sprengung der Atomkraftwerke als irreversibel. Er will nur darum keine neuen, weil er weiß, daß die SPD ihm eine Rückkehr zur Kernkraft nicht erlauben würde. Er sagt aber nicht die ganze Wahrheit, denn mit der AfD in seiner Regierung ginge das sehr wohl.

Zu den Denkgewohnheiten seiner Restwähler, vor allem über 70jährige Tagesschau-Gucker, gehören viele altbundesrepublikanische Glaubenssätze. Zum Beispiel leben wir ja in einer Demokratie, sogar einer „wehrhaften“, Das sei wegen der Ewigkeitsklausel des Grundgesetzes irreversibel, Art. 79 III GG.

Während dessen analysieren namhafte Soziologen bereits, ob es mittelfristig in den westeuropäischen Staaten zu Bürgerkriegen kommen wird und welche strukturellen Gründe dafür verantwortlich sind. Weiterlesen

Gibt es Neger ?

Es gibt keine Rassen, aber ….

Nach Meinung mancher Leute gibt es keine schlimmere Sünde wider den heiligen Geist des Antirassismus, als Menschen als Neger zu bezeichnen. Das ist lustig, weil es aus genetischer Sicht keine Rassen und aus philosophischer Sicht keine Neger gibt. Das sind nur Wortkonstrukte. Es gibt außerhalb unserer Köpfe auch keine Breitengrade und keine Sünde. Alles sind nur Vorstellungen und Verstandeskategorien.

Es gibt noch nicht einmal mehr die klassischen, von Carl von Linné in die Wissenschaft eingeführten Arten! Man tut nur aus praktischen Gründen so, als ob es sie gäbe.

Was sagen Biologen zum Artbegriff?

Früher war die Biologenwelt einfach: Was sich miteinander fortpflanzte, galt als gute Art, Hybride als Ausrutscher der Evolution. Heute gilt das nicht mehr: von der Pflanze über den Schmetterling bis zum Bären.

Jetzt fangen Sie bitte nicht an, sich zu langweilen! Weiterlesen

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