Klaus Kunze

Kategorie: Philosophie Seite 6 von 23

Mit Pluriversum im Gespräch

Interview vom 24. Juni 2024

Sehen Sie auf Youtube das 42minütige Interview. Gestellt wurden mir diese Fragen:

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Komische Rechte

Nicht von dieser Welt

Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld (1933-2019) sagte einmal, er stehe ja durchaus mit beiden Beinen auf der Erde – allerdings nicht auf dieser. Ähnlich geht es Theologen und Ideologen, die von einer fixen Idee beflügelt sind.

Auf „Sezession“, einer oft als politisch rechtskonservativ eingeordneten Plattform, hält Christine Sommerfeld es für „rechts“, eine feststehende Moralordnung zu behaupten. Sie wettert gegen jeden moralischen Relativismus und die Indifferenz gegen Moralurteile, die sich typischerweise in dem Satz „Das muß jeder für sich selber wissen“ ausdrückt.

Wie oft sagen auch wir als Rechte, als Systemkritiker, als Christen den Satz „Das muß jeder für sich selber wissen“? Geht es etwa um sexuelle Praktiken unter Erwachsenen, um die fortschrittlichsten medizinischen Möglichkeiten, um bewußtseinserweiternde Substanzen, um den Umgang mit dem Tod und um die Religionsausübung  – wer wären wir, wenn wir da dem „mündigen Bürger“ nicht seine Entscheidungs- und Gewissensfreiheit ließen?

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Maximilian Krah, das Naturrecht und die Gretchenfrage

Dr. Maximilian Krah ist ein gefährlicher Mann: gefährlich für das linksdrallige Medienestablishment. Jeder mag sich auf Youtube selbst davon überzeugen, daß es ihm intellektuell das Wasser nicht bis zum Bauchnabel reichen kann. Hier finden wir den tieferen Grund dafür, warum sich Linke so scheuen, neben Rechten eine „Bühne“ zu betreten.

Krahs Vorstellungswelt ist strikt rechtsstaatlich, was bei einem Juristen wenig verwunderlich ist. Juristen können auch mit Begriffen umgehen und vernebeln ihre präzisen Aussagen nicht mit vieldeutigen Phrasen. Krah bezeichnet seine Positionen ausdrücklich als rechts, was sie in ihren Konsequenzen auch sind.

Das Interview fand im Internet viel Beachtung.
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Das rechte Weltbild

 Buchneuerscheinung

auf den Spuren der geheimnisvollen „Rechten“

Wer sind eigentlich jene geheimnisumwitterten „Rechten“, gegen die sich unsere rotgrüne Linke dauernd so erbittert abkämpft? In welchen geheimen geistigen Schlupfwinkeln verstecken sie sich? Was bewegt sie in ihren tiefsten, gewiß verruchten Herzen? Hat der „rechte Haß“ diese nicht längst zerfressen?

Werden wir vielleicht fündig, wenn wir geheime Rollator-Konferenzen belauschen, oder sollten wir besser gleich einen linken Psychiater nach seiner Diagnose fragen?

Fragen über Fragen!

Endlich können Sie die Antworten auf alle quälenden Fragen lesen und alles erfahren, was Sie schon immer über diese Rechten wissen wollten und nicht offen zu fragen trauten: Wie denken Rechte? Wie fühlen sie? Gibt es ganz spezifische Unterschiede zur Denkstruktur und den emotionalen Bedürfnissen zum Beispiel von Linken oder von Gläubigen, die Seelentrost im Jenseits suchen?

Die rechte Denkstruktur

Ja, es gibt ganz typische weltanschauliche Vorentscheidungen, die in ihrem Zusammenwirken zu einer rechten Denkstruktur und einem rechten Weltbild führen. Weiterlesen

Ist Schönheit subjektiv: eine Einbildung?

Die Abrißbirne der Moderne geht um. Sie tilgte alle Vorstellungen einer substanzhaften Identität aus dem Denken ihrer typischen Vertreter: der Massenmenschen. Ihr jüngstes und bekanntestes Opfer sind die Männlichkeit und die Weiblichkeit. Es gebe nichts substanzhaft Männliches und Weibliches, das sei nur von der subjektiven Meinung des Subjekts von sich selbst abhängig.

Eines der frühen, noch vormodernen Opfer der Dekonstruktion war die Schönheit. Sie sei gar nicht real und objektiv vorhanden. Modern erzogene Leute glauben sie „im Auge des Betrachters“. Sie bestreiten ihre Existenz rundweg.

Indessen waren Philosophen, Künstler und Publikum seit der Antike über das genaue Gegenteil einig. Die Schönheit fand sogar ihre göttliche Verkörperung in der Idee von „Aphrodite“. In der griechischen Mythologie fragten die drei Göttinnen den Prinzen Paris nicht danach, welche er am schönsten fände, sondern welche die schönste sei. Weiterlesen

Vom Unsinn der Geschichte

und dem Zweck der neu- und altrechts-Unterscheidung

Während die rotgrüne Guerilla ihren Marsch durch die Institutionen vollendet hat, zwei Jahre nach ihrer legalen Machtergreifung, während die Volksleugner unserem Land ein Standbein nach dem anderen weghauen, haben manche Rechte nichts besseres zu tun, als über die feinsinnigen Unterscheidungen zwischen altrechts und neurechts zu sinnieren.

Leider laufen sie dabei den amtlich bestellten „Extremismusexperten“ ins offene Messer. Lesen Sie die Details hier. Die Standortbeschreibung von Carsten Jung und seine Analyse beider angeblicher rechter Richtungen beinhaltet eine kapitale Fehlanalyse.

Es ist unvergessen, daß es linke Autoren waren, die schon vor Jahrzehnten den Begriff der Neuen Rechten aufgegriffen und in ihrem Sinne publizistisch verwertet hatten.[1] Die Quintessenz und polemische Zielrichtung hatte immer darin bestanden, den historisch abscheulichen Kern alles „alten Rechten“ auch bei dem neuen wiederzufinden und dieses mit der Nazikeule niederzuhalten. Weiterlesen

Wie der Mensch sein eigener Gott wurde

Humanitarismus – Die Religion der Gottlosen

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Humanitarismus wäre nicht die erste Religion ohne Gott. Vor altersgrauer Zeit glaubte man an eine Natur voller beseelter Bäume, Tiere, Pflanzen und Quellen. Die Menschen fühlten sich als Teil von ihr.

Es vergeht kein Tag, in denen nicht irgend jemand etwas „aus humanitären Gründen“ von uns verlangt. Weiterlesen

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