Klaus Kunze

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Gibt es Neger ?

Es gibt keine Rassen, aber ….

Nach Meinung mancher Leute gibt es keine schlimmere Sünde wider den heiligen Geist des Antirassismus, als Menschen als Neger zu bezeichnen. Das ist lustig, weil es aus genetischer Sicht keine Rassen und aus philosophischer Sicht keine Neger gibt. Das sind nur Wortkonstrukte. Es gibt außerhalb unserer Köpfe auch keine Breitengrade und keine Sünde. Alles sind nur Vorstellungen und Verstandeskategorien.

Es gibt noch nicht einmal mehr die klassischen, von Carl von Linné in die Wissenschaft eingeführten Arten! Man tut nur aus praktischen Gründen so, als ob es sie gäbe.

Was sagen Biologen zum Artbegriff?

Früher war die Biologenwelt einfach: Was sich miteinander fortpflanzte, galt als gute Art, Hybride als Ausrutscher der Evolution. Heute gilt das nicht mehr: von der Pflanze über den Schmetterling bis zum Bären.

Jetzt fangen Sie bitte nicht an, sich zu langweilen! Weiterlesen

Deutschland, der reuige Staat

Muhammad Sabbah zum heutigen Selbstverständnis deutscher Staatlichkeit

Vorbemerkung von Klaus Kunze

Der Autor der nachstehenden Stellungnahme wurde 1982 in Tulkarm geboren. Er studierte „Philosophy of Mind“ an der Palestine Technical University – Kadoorie – Tulkarm zum Hauptthema: Philosophie des Geistes. Als palästinensischer Flüchtling war in Syrien und studierte in Damaskus Philosophie. Nach dem Krieg zog er in die Türkei. Auf Facebook ist er regelmäßiger Teilnehmer der Philosophie-Gruppe Deutschland.

Er erweist sich dort als profunder Kenner der deutschen Philosophie und führt Oswald Spengler im Profil: „Die Kultur formt sich selbst, bevor der Staat erwacht.“

Armin Mohler formulierte einst den Begriff des Nasenringes, mit dem man uns Deutsche durch die Manege zerrt. Bei einem maßgeblichen Teil der Publizistik und der Politik funktioniert dieser noch immer. Es gab aber gegen solche Instrumentalisierungen schon vor hundert Jahren den Begriff des heimlichen Deutschland.

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Wiedergeburt Deutschlands ohne Glauben?

Hinter die Kulissen blicken

Die Kulissen der westlichen Wertegemeinschaft und UnsererDemokratie sind durchsichtig geworden. Dahinter sehen wir die politischen Akteure der nackten Macht. Sie hantieren mit salbungsvollem Wortgeklingel, an das sie selbst nicht mehr glauben.

Das ist bezeichnend für Epochenbrüche. 1789 glaubten auch viele Franzosen nicht mehr an Gottesgnadentum. Die historischen Folgen sind bekannt. Wenn die ideologischen Erklärungsmuster herrschender Kreise der großen Masse gar nichts mehr erklären und keine Lösungen liefern, ereignet sich – Geschichte.

In Europa hatte es drei große Phasen der Aufklärung darüber gegeben, daß die Glaubenswahrheiten der herrschenden Eliten nur Kopfgeburten waren: die vorsokratische Aufklärung in Griechenland[1], der Humanismus[2] und zuletzt die vollendete Aufklärung im 18. Jahrhundert[3].

Jeder Epoche der Aufklärung war wiederum eine Welle neuer Ideologisierung gefolgt. Die breite Masse fröstelt es bei der Vorstellung, daß unserem Leben kein „höherer“ Sinn vorgegeben ist. Weiterlesen

Sind sie unten, fressen sie uns aus der Hand …

Alle Sekten sind unter der Verfolgung demütig

Mit den Grundsätzen der religiösen Toleranz und Glaubensfreiheit und des daraus abgeleiteten Multikulturalismus hebt der Liberalismus sich an seinen inneren Widersprüchen selbst auf. Das Grundgesetz UnsererDemokratie verkörpert in Reinkultur das liberale Dogma, der Staat müsse sich religiös neutral verhalten. Blind soll er sich stellen auch angesichts von Religionen, die sein Gegenbild verkörpern: Intoleranz gegen Andersgläubige, ihre Unterwerfung unter angeblich göttliche Befehle und Verbote bis hin zu so mörderischen Konsequenzen wie in der Scharia.

Einst hieß es doch, man solle aus der Geschichte lernen. Jahrzehntelang lehrte man Kinder aber nur das ewiggleiche Zwölfjahresmantra. Vor allem im Westen wurden mehrere Generationen so indoktriniert und historisch dumm gehalten, daß sie von unseren deutschen Erfahrungen mit religiösem Fanatismus noch nie gehört haben. Von alter Schule war da ausgerechnet ein katholischer Erzbischof noch, der Kölner Kardinal Meißner (1933-2017). Weiterlesen

Konservativ oder rechts?

Emotionaler Zustand versus bewußtes Weltbild

Ohne rationales Denken und begriffliche Distinktion ist kein Durchblick möglich. Wer auf einer politischen oder medialen Bühne auftritt, läßt sehr schnell erkennen, wes‘ Geistes Kind er ist. Schlüsselworte wie Gerechtigkeit oder Freiheit sind verbale Feldzeichen im Getümmel der Meinungen.

Die bürgerlichen Kräfte stehen seit Jahren unter linkem Druck. Das Bürgertum ist der Linken in allen seinen Erscheinungsformen tief verhaßt. Es ist zugleich geistig weitgehend wehrlos und sprachlos. Sprachlos ist es, weil es die Worte und Schlüsselbegriffe verlernt hat, sein eigenes Denken auszudrücken. Wehrlos ist es, weil bürgerliche Feigheit überall vor den Zumutungen linker Kulturkämpfer einknickte und sich angesichts von Political Correctness willfährig sprachlos machen ließ. Zu den linken Hauptwaffen gehört seit Jahrzehnten die Verunglimpfung alles Bürgerlichen als faschistisch oder „Nazi“.

Wenn wir begrifflich und rational klären wollen, wer wir eigentlich sind und was wir wollen, müssen wir deutlich unterscheiden:

Konservativ zu sein ist eine allgemeine emotionale Haltung, rechts zu sein erfordert dagegen eine innere Entscheidung für konkrete, unverzichtbare Dinge wie Familie, Volk, politische Freiheit dieses Volkes und so fort. Weiterlesen

In Persien brodelt es wieder

Wieder einmal versuchen die Iraner, sich gegen das totalitäre Mullah-System zu erheben. Von unseren Staatsmedien wenig beachtet, brodelt es in Teheran und anderen Städten. Die Perser als Staatsvolk, im Iran auch lebende Kurden und andere haben nach 46 Jahren die Nase gestrichen voll von islamischen Gesetzen, Frauenverhüllung, geistiger Inzucht, Armut und Mißwirtschaft.

Es ist nicht der erste Aufstand. Wie auch immer er diesmal ausgeht: ein gutes Signal für die Freiheit. Wer mag schon Pressezensur, religiösen Zwang und alle die bekannten Herrschaftstechniken. Die Glaubensinhalte sind im Iran andere als in der EU. Die Herrschaftstechniken aber konvergieren zunehmend. Das macht den Aufstand im Iran für uns aktuell und interessant.

Ein Twitterer mit dem Decknamen Elica Le Bon schreibt heute:

Junge linke Frauen hielten 1979 ein Bild von Ayatollah Khomeini hoch und forderten eine moderne Version der Intifada.

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Die Facetten des Kulturkampfes

Heinrich der Löwe, steh uns bei!

Kulturkämpfe kann man nur auf dem Felde der Kultur gewinnen. Weil sie Kämpfe sind, sind sie immer politisch. Ob irgendein Sachgebiet politisch ist, ist immer eine politische Frage.

Daß „Erinnerungskultur“ hochpolitisch ist, wissen wir schon lange. Wir sind indoktriniert, an welchen Gräbern und Mahnmalen wir gefälligst zu knien und zu schweigen haben und welcher Toten wir besser nicht gedenken. Es ist eine spätbürgerliche Illusion, es könne eine unpolitische Kultur geben.

Heute besteht der links-grün-woke Kulturkampf darin, daß man uns unsere Kultur nehmen will. Wir sind in der Defensive. Man will uns ein anderes Geschichtsbild aufzwingen, in dem Germanen eine Erfindung sind und in dem es Deutschland zwar erst seit dem 19. Jahrhundert gab und ein deutsches Volk sowieso nicht gibt, was aber nicht hindert, diesem Volk kollektiv eine „Kolonialschuld“ und andere schlimme Dinge anzulasten. Weiterlesen

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