Wiederum stelle ich einen Beitrag aus fremder Feder zur Diskussion. Nicht nur durch die USA zieht sich ein tiefer gesellschaftlicher Riß. Wie jede moderne Verirrung hatte er sich natürlich alsbald auf Deutschland ausgedehnt. Auch andere Länder sind betroffen. Robert Steuckers hat einen Blick nach Frankreich geworfen und würdigt die Arbeiten Christophe Guilluys. Ich muß nicht eigens betonen, daß ich mir die Meinungen der beiden durch ihre Publikation nicht unbedingt zu eigen mache.
„No Society“ von Christophe Guilluy
von Robert Steuckers
Christophe Guilluy ist Geograph: Er hat bereits zwei grundlegende Werke über das heutige Frankreich geschrieben, La France périphérique und Le crépuscule de la France d’en haut. In der ersten stellte er fest, dass sein Land zweigeteilt war, mit einerseits den Entwicklungszonen, den städtischen Zentren, die noch Arbeitsplätze boten, und andererseits den rückständigen Gebieten, zu denen das Land, aber auch eine große Anzahl von Kleinstädten gehörten, die einst wohlhabend waren, jetzt aber von den Behörden und ihren Bewohnern aufgegeben wurden. Weiterlesen
